Rheinischer Döppekooche


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30 Min. normal 11.12.2018



Zutaten

für
2 ½ kg Kartoffel(n), vorwiegend festkochend
4 Zwiebel(n), feine Würfel
150 g Speck, in Würfeln
Öl, zum Anbraten
4 Würste, (Mettwürste), in Scheiben
3 Ei(er)
Salz und Pfeffer
Muskat
evtl. Kartoffelpüreepulver und etwas Knödelweiß
evtl. Haferflocken
1 Glas Apfelmus, 700g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Kartoffeln waschen, schälen und mit der elektrischen Küchenmaschine in nicht zu feine Streifen raspeln. Dies funktioniert selbstverständlich auch mit einer herkömmlichen Reibe, ist jedoch sehr aufwändig. Anschließend die überschüssige Flüssigkeit aus den Raspeln herausdrücken und eine Prise Knödelweiß zufügen, so wird die Masse nicht braun.

Die Speck- und Zwiebelwürfel in einem passenden Topf oder Bräter mit etwas Öl anbraten und Farbe nehmen lassen.

Kartoffelmasse noch einmal etwas ausdrücken, das aufgefangene Wasser wegschütten, aber die abgesetzte Kartoffelstärke in der Schüssel zurück lassen. Jetzt die Eier, Speck, Zwiebeln und Würstchenscheiben dazu geben und alles miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat ordentlich würzen. Ist die Masse noch zu feucht, kann man diese mit Kartoffelpüreepulver oder Haferflocken etwas abbinden.

Nun die Masse in den Topf oder den Bräter füllen, indem bereits die Zwiebeln und der Speck ausgelassen wurden und im Backofen für knapp zwei Stunden bei 180°C Ober-/Unterhitze ohne Deckel garen. Bekommt der Kartoffelkuchen zu früh Farbe oder wird zu dunkel, dann mit Deckel zu Ende garen. Sollte kein passender Topf für dieses Gericht vorhanden sein, könnte man alternativ auch eine Kastenform verwenden.

Anrichten: Den Kartoffelkuchen portionsweise auf die Teller geben und heiß mit Apfelmus servieren.

Guten Appetit!

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung




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dragoz

Das Rezept klang interessant und ich habe genau nach Rezept gearbeitet und es hat (nach etwas längerer Backzeit) auch gut ausgesehen aber uns hat es leider gar nicht geschmeckt. Die Reste werde ich versuchen irgendwie mit Gemüse in einem Auflauf zu verarbeiten.

08.10.2020 21:13
Antworten
Abacusteam

sehr lecker! ich habe die saarländische Variante mit eingebackenen Spfelscheiben gemacht. Knödelweiss.also Natriumsulfit Na2SO3, wollte ich nun nicht in unser Essen tun Es ging wunderbar ohne. Vielen Dank fürs Rezept

20.04.2020 01:43
Antworten
Maggie48

Hallo, die Mettwurst habe ich weggelassen. Der Döppekook hat uns auch ohne sehr gut geschmeckt. Ein prima Rezept. LG von Maggie

06.04.2020 21:56
Antworten
elliii

Immer, wenn's winterlich wird, wird dieses Rezept rausgekramt. Für meinen Mann gehört zwingend noch gebratene Blutwurst dazu, ich mags "pur" mit viel Apfelkompott. Richtig, richtig lecker!

27.11.2019 17:33
Antworten
gourmettine

Hallo Chefköche, hier stimmt alles. Mettwurst ist bei uns nicht so beliebt, also wurde sie weggelassen, dafür gab es mehr gut geräucherten, ausgelassenen Speck. Der kam teilweise auf den Topfboden und größtenteils in die Kartoffelmasse. Mit gutem Apfelmus beste rheinische Kost. VG Tiiine

22.05.2019 15:04
Antworten
Matrimats

Hallo! Ist ein tolles Rezept, werde ich die nächsten Tage mal testen. Eine Frage: wo bekomme ich Knödelweiß? Noch nie davon gehört.

05.02.2010 07:29
Antworten
Chefkoch_Mandy

Hallo Matrimats, gib es einfach mal in deine Suchmaschine ein, es gibt im Internet ein paar Shops, die es haben. Der ein oder andere Supermarkt verkauft es aber auch. Info: Für das Gelingen des Rezeptes ist Knödelweiß nicht zwingend notwendig, wenn du bei der Zubereitung schnell bist, wird die Kartoffelmasse auch nicht braun! Gutes Gelingen und viele Grüße, Mandy Scheffel / chefkoch.de

05.02.2010 09:16
Antworten
Bärchenknutscher

Hallo Matrimats, wenn du nicht möchtest das dein Teig nachdunkelt, gebe einen EL Sauerahm unter den Teig. LG Marie

15.02.2010 15:15
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo! Knödelweiß gibt es wirklich, jedoch kenne ich es nicht unter diesen Namen. Ich kaufe es allerdings immer in Thüringen, dort gibt`s dies auch in der Apotheke und zwar unter den Namen "onewe". Vielleicht auch mal in der Apotheke nach fragen. In NRW habe ich selbst noch nicht danach geschaut. LG Doreen

19.02.2010 13:37
Antworten
Gelöschter Nutzer

man kannstatt Knödelweiß (kenne ich auch nicht) etwas Zitonensaft oder Ascorbinsäure nehmen.

19.02.2010 16:20
Antworten