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Hirschgulasch mit Rotwein und Speck

köstlich mit Johannisbeergelee abgeschmeckt

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30 Min. simpel 26.01.2010



Zutaten

für
1 ½ kg Hirschfleisch für Gulasch
100 g Speck, geräucherter, z. B. Pancetta
2 EL Butterschmalz
3 große Zwiebel(n)
2 EL Tomatenmark
2 EL Mehl
¼ Liter Rotwein, kräftiger (z.B. Rioja oder Shiraz)
400 ml Wildfond
3 Lorbeerblätter
8 Wacholderbeere(n)
4 EL Gelee, (Johannisbeergelee)
50 ml Sahne

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden 15 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden 45 Minuten
Die Pancetta in kleine Würfel schneiden und in einem heißen Schmortopf auslassen, der Speck schmilzt dabei fast vollständig, sorgt aber für ein sehr schönes Aroma. Die Speckgrieben herausnehmen. Butterschmalz zum Speckfett geben und das geputzte Hirschgulasch darin knusprig braun anbraten. Dazu die Fleischmenge am besten in 3 Etappen braten, immer erst wenden, wenn die Unterseite braun und knusprig ist. Salzen und pfeffern.

Das Fleisch herausnehmen und die gewürfelten Zwiebeln im Bratfond kurz mitbraten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz anschwitzen. Alles mit Mehl bestäuben und unter Rühren anschwitzen. Aufpassen, dass sich keine Klumpen bilden.

Das Fleisch samt Fleischsaft wieder dazugeben, alles gut verrühren und den Wein, eine halben Liter Wasser sowie den Fond angießen. Den Bratsatz gut vom Topfboden ablösen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren dazugeben. Wenn man für die Gewürze einen Teefilter aus Papier oder ein Gewürzei benutzt, lassen sie sich gegen Ende der Garzeit ohne Schwierigkeiten herausnehmen. Alles aufkochen lassen und ca. 1,5 Stunden schmoren.

Danach die Gewürze herausnehmen, die Speckgrieben nach Belieben wieder dazugeben, mit dem Gelee abschmecken (gut schmeckt es auch, wenn man 1 Stunde vor Garzeitende eine Handvoll getrocknete Cranberries untermischt und mitschmort) und das Gulasch weitere 15 Minuten schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Sahne unterrühren.

Dazu schmecken Serviettenknödel oder selbst gemachte Spätzle.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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Kiki S

Ein tolles Rezept. Das Fleisch war super weich und die Soße wirklich ein Gedicht!

20.12.2019 20:22
Antworten
Anja_niesterok

Schade, wenn man oben reinstellt, dass man 40 min. Arbeits- und gesamtzeit benötigt und unter in der Anleitung schreibt, dass das Gericht 1,5 Stunden köcheln muss!!! Gott sei Dank hatte ich mir keine Gäste eingeladen...

03.11.2019 17:59
Antworten
Chefkoch_EllenT

Hallo Anja_niesterok, Gott sei Dank konntest Du ja die Rezeptbeschreibung lesen. Das tue ich jedenfalls immer, wenn ich ein mir unbekanntes Gericht für Gäste kochen möchte. Das Rezept wurde zu einer Zeit veröffentlicht, als die Kochzeit noch nicht gesondert eingetragen werden konnte. Wann immer wir es entdecken, oder wenn User so wie Du uns darauf aufmerksam machen, korrigieren wir das. Lieben Gruß Ellen Chefkoch.de Team Rezeptbearbeitung

03.11.2019 19:27
Antworten
Aligator123456789

War das lecker ! Ich hab das Rezept nur noch mit Thymian ergänzt - und die Sahne glatt vergessen :-) 5*

11.07.2019 20:03
Antworten
Jongens

Ein wirklich sehr schönes Rezept welches ich auch außerhalb zur Weihnachtszeit koche. mache es mit Rindfleisch Was mir auch immer super gelingt. Danke für das Rezept.

28.01.2019 22:39
Antworten
Schokomaus01

Hallo Koelkast, ich habe mein Hirschgulasch heute nach deinem Rezept gemacht. Habe aber die Wacholderbeeren weggelassen und nur 1 Lorbeerblatt genommen. Ich habe noch rosa Champignons geviertelt, angebraten und mit ins Gulasch gegeben. Super lecker!!! Danke für das Rezept. Foto folgt. LG Schokomaus01

25.12.2010 17:07
Antworten
coon1

Rosa Champignons ? Nie gesehen, wo gibt es die denn ?

13.09.2018 12:39
Antworten
Schokomaus01

Die gab es damals, in einem großen Supermarkt, zu Weihnachten. Muss Du mal drauf achten. LG Schokomaus01

13.09.2018 14:34
Antworten
Andrea883

fast genau so mache ich mir auch immer mein Gulasch, ganz egal ob vom Wildschwein, Reh oder Hirsch. Am Besten ist das Tomatenmark welches wie oben beschrieben etwas migedünstet werden muß, aber nicht anbrennen darf, da es sonst sehr schnell bitter wird. Die Rotweinangabe finde ich allerdings etwas zu wenig, das darf ruhig noch etwas mehr sein. Was mir noch fehlen würde wäre Thymian, getrocknet. Falls ich keinen Wildfond habe aber noch Knochen, so brate ich die Knochen mit an und gebe noch ein Stück (nichzt kleingeschnitten) gelbe Rübe, Lauch und Sellerie dazu, welches ich aber vor dem Servieren wieder entferne. Wirklich sehr lecker. Das mit den Cranberrys muß ich auch mal probieren. lg Andrea

02.05.2010 18:36
Antworten
WP45239

Ich kann mich der Aussage, dass es mehr Rotwein sein kann nur anschließen. Ich hatte bei 1,7 kg Hirschfleisch etwa die doppelte Menge Wein (1/2l Farnese Sangiovese) mit 500ml Wildfond und einem 1/2l Wasser.

25.12.2012 15:33
Antworten