Kesselsknall


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oder Düppes bzw. Knällchen - rheinischer Kartoffelauflauf

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40 Min. normal 23.01.2010



Zutaten

für
1,6 kg Kartoffel(n)
3 Ei(er)
6 Würstchen (Mettenden) oder Speck, klein geschnitten
2 Zwiebel(n)
2 EL Haferflocken, blütenzart
etwas Salz und Pfeffer
Muskat
2 EL Fett (optimal: Schweineschmalz)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Gesamtzeit ca. 40 Minuten
Die Kartoffeln und die Zwiebeln schälen, vierteln und abwechselnd mit der feinen Reibe der Küchenmaschine reiben. Das Ganze kräftig mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen. Die Eier untermengen und mit Haferflocken anbinden.

Als Form eignet sich am besten ein gut eingebrannter guss- oder schmiedeeiserner Topf (am besten nur mit heißem Wasser spülen, sonst klebt der Teig fest). Den Topf auf dem Herd mit dem Fett gut erhitzen, danach erst am Rand, dann zur Mitte hin mit halb dem Teig füllen und 1 Minute anbraten lassen. Die klein geschnittenen Mettenden auf der Teigmasse verteilen und mit dem Rest der Masse bedecken.

Das Ganze bei 200°C gut 1,5 Stunden backen, bis der Rand knusprig wird und dann stürzen. Er wird wie ein Kuchen angeschnitten und heiß serviert.

Der Kesselsknall ist das typische Essen in Rheinland und im Bergischen zur Sankt-Martinszeit und hat fast in jedem Ort einen anderen Namen. Dazu reicht man Schwarzbrot, Apfel- oder Pflaumenkraut oder auch nicht ganz so klassisch Räucherlachs. Zum Teil wird er heute noch von Vereinen zu Martinsfesten in großen Brätern in Backstuben gebacken.

Alternativ zu den Mettenden kann man auch Speckwürfel verwenden oder den Topf mit Speck auskleiden. Auch getrocknete Pflaumen oder Rosinen für eine süße Variante werden gerne verwendet.



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NatsKelowna

Hallo Ihr Lieben, hat einer von Euch das ganze schonmal im Roemertopf gemacht? Danke!

19.10.2020 23:12
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gourmettine

Hallo! Am Wochenende gab es bei uns den Kartoffelkuchen, pardon: Kesselsknall! nach diesem Rezept. Er war schön kräftig und ist prima gelungen. Zum Binden der Flüssigkeit habe ich Dinkelflocken verwendet, das funktionierte bestens. Sehr gutes Rezept, danke dafür! VG Tiiine

21.09.2020 20:29
Antworten
Musken

Hallo, nun haben wir einen schönen Namen zu unserem bisherigen "Kartoffelkuchen" - Dankeschön. Wir nehmen gern festkochende Kartoffeln. Diese werden gerieben und anschließend leicht ausgedrückt. Die sich absetzende Stärke zu dem Kartoffelteig geben. Pro 500g Rohware Kartoffeln ein Ei hinzufügen. Gut salzen und nach Geschmack würzen. Wir mögen Kümmel, Muskat, frische Kräuter (insbesondere Rosmarin und Thymian) - der Fantasie sind wenig Grenzen gesetzt. Sollte es wirklich erforderlich sein, fügen wir Hafermehl hinzu. Da unser Topf schön "eingebrannt" ist, heizen wir ihn nur vor (ca 30min im Backofen bei 200°C) und geben dann die Kartoffelmasse hinein. Nach der Backzeit gleitet er wunderbar aus dem Topf. Man auch Backpapier in den Topf legen oder den Topf mit Bacon auslegen und den Teig in den kalten Topf geben - dann backen wir etwa 20min länger. Wie auch immer: dein Rezept gefällt uns sehr gut und es lässt viel Spielraum für eigene Variationen. Auch kalt schmeckt der Kartoffelkuchen. Ist ein gern gesehener Part beim Picknick (und passt prima zu unserem Fleischsalat). Vielen Dank und liebe Grüße Bine

17.04.2019 09:19
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Kitchenqueenforever

Schmeckt sehr gut, allerdings muss man es wirklich sehr kräftig würzen. Als Schüssel/Pfanne/Topf hab ich einen gut beschichteten Bräter genommen, da blieb dann auch nicht mehr viel kleben.

04.03.2018 12:19
Antworten
anij

Genauso kenne ich das auch. Allerdings lege ich den Tof immer mit geräuchertem Speck aus, etwas dicker geschnitten als Bacon. Da hat man auch kein Problem, dass etwas kleben bleibt. Das Problem ist nur, den Speck auf dem Kesselskuchrn so lange in Ruhe zu lassen, bis er fertig ist. Aber.... man kann ja nachlegen 😂 Rübenkraut schmeckt übrigens auch sehr gut dazu.

08.02.2018 14:37
Antworten
Herbert180163

Volle Punktzahl hab es heute gemacht sehr lecker

19.11.2017 00:58
Antworten
remasch

Dieser Döppekuchen ist superlecker. Habe halb durchwachsene Speckwürfel und halb Mettenden genommen und - mangels blütenzarter - grobe Haferflocken eingerührt. Ein himmlischer Genuss. Danke für das tolle Rezept - 4* sind verteilt! remasch

08.03.2015 18:40
Antworten
Lillifritz

Hallo Simsoniti, ich habe das "Knällchen" im November zum ersten Mal gegessen, und es wurde genau so hergestellt. Dazu Apfelkompott: superlecker! Bitte liebe Nicht-Rheinländer, probiert es einfach aus. Und am besten macht ihr die doppelte Menge und ladet Freunde dazu ein... LG. Lilli

14.01.2012 22:04
Antworten