Martini - Oliven


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molekularer Cocktail

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60 Min. pfiffig 18.01.2010



Zutaten

für
1 Glas Oliven, grüne, entsteint, in Wasser eingelegt)
1 g Natriumalginat
50 ml Wasser für die Alginlösung
60 ml Wermut (Martini)
40 ml Gin
3 g Calcic
500 ml Wasser

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Die Oliven zum Abtropfen in ein Sieb geben. Eine Schüssel mit 500 ml Wasser füllen und das Calcic einrühren. Die Algin-Lösung (1 g Algin auf 50 ml Wasser), Martini und Gin in eine weitere Schüssel geben und gut verrühren.

Nun eine Olive mit der fast geschlossenen Seite (Stern-Schnitt) nach unten auf einen Löffel stellen. Mithilfe einer Spritze die Olive mit dem Martini-Gemisch befüllen und vorsichtig in das Calcic-Bad geben. Nach 30 - 45 Sekunden wieder entnehmen und zum Abspülen in ein Wasserbad geben (nicht lange liegen lassen, da der Calcium-Gehalt im Trinkwasser die Reaktion fortsetzt).

Die Oliven in einer Schüssel anrichten und mit Cocktailspießen servieren (sie haben einen unerwartet flüssigen Kern).

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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matzze54

Es besteht ja kein Zwang sowas auszuprobieren oder zu essen. Ich koche auch viel selbst und verzichte weitestgehend auf die vielen Helferlein, Geschmacksverstärker, etc. Das ist auch nicht der Gedanke bei dieser Art des Kochens. Hier geht es darum vertraute Gerichte in einer neuen Textur erscheinen zu lassen und dem Gaumen und Gehirn einen kleinen Streich zu spielen. Das dabei allerlei chemisch klingende Mittel zum Einsatz kommen mag zunächst abschreckend wirken, aber das sind auch nichts anderes als Lebensmittelzusatzstoffe. Diese berühmt berüchtigten E-Stoffe. Sicherlich gibt es hierbei auch bedenkliche Stoffe, aber auf diese kann man ja verzichten. (Ich persönlich achte z.B. darauf nichts mit Patentblau V zu kaufen) Viele davon sind aber natürlichen Ursprungs wie z.B. Alginat, Agar-Agar, etc. Agar-Agar wird bspw als Ersatz für Gelatine von Vegetariern genutzt. Und Calcic findet man in Selbsterhitzenden Kaffegetränken, da dies beim Auflösen Hitze freisetzt. Was ich damit sagen möchte: diese "Chemikalien" sind meist weniger bedenklich als es einem die meisten einreden möchten. Zweitens benutzt man sie hier nur in geringen Dosen und abgesehen davon ist es eh überall in industriell hergestellten Lebensmitteln zu finden. Bevor man so etwas also schlecht redet sollte man sich einfach mal entsprechend informieren! mfg matzze

12.12.2012 01:38
Antworten
wiebling

Also ich finde die Idee super, den Martini in die Oliven "einzuschließen". Eine echt pfiffige Idee, die ich beizeiten mal ausprobieren muss. Und ich bin sehr dankbar für die Erklärung wie man mit "solchen Chemikalien" umgehen kann, ein bisschen Pepp in die gesunde Alltagsküche sozusagen...

01.09.2012 16:27
Antworten
saleEpepe

..bravo beethoven37..bin deiner meinung da mixe ich meinen gästen lieber einen klassischen martini-dry mit einer auf den zahnstocher gespiessten olive und spare mir 1 stunde labor-küchen-arbeit übrigens für den klassischen martini-dry benützt man den "trockenen" martini dry in der grünen flasche auf keinen fall den weissen oder roten süssen martini.....ciao

05.10.2011 10:54
Antworten
Beethoven37

Danke für die Erklärung! Da frage ich mich allerdings, weshalb jemand dann auch noch diese Chemikalien in unsere Haushalte bringen will. Ein Hauptgrund für das Selberkochen ist ja gerade, dass man diese völlig überflüssigen und zumeist noch ungesunden 'Zutaten' nicht benötigt! Übrigens, was ist den dieses Calcic?

05.10.2011 10:39
Antworten
MamaElke

Guten Morgen, in der Regel bekommt man solche Sachen (Natriumalginat) in der Apotheke. Zur Info hier eine kurzgefaßte Erklärung: E 401 – Natriumalginat Anmerkungen Natriumalginat ist das Natriumsalz der Alginsäure, ist wie diese Bestandteil der Zellwände bestimmter Braunalgen und wird daraus gewonnen. Es wird in der Lebensmittelindustrie als Gelier-, Verdickungs- und Überzugsmittel eingesetzt. Natriumalginat ist für Lebensmittel allgemein zugelassen und ist wegen seiner gelbbildenden Wirkung besonders häufig in Puddingpulver, Aspik, Desserts, Konfitüre, Marmelade, Gelees, Füllungen für Backwaren, kalorienreduzierter Sahne und Speiseeis zu finden. Details Alginsäure und ihre Salze, die Alginate, werden vom Körper nicht aufgenommen. Sie werden vom Gesetzgeber als "unbedenklich" (?) eingestuft, jedoch raten Verbraucherschützer von einem häufigen Verzehr ab, da sie die Aufnahme von lebenswichtigen Mineralstoffen wie Calcium, Eisen oder Zink behindern können.

05.10.2011 08:22
Antworten
Beethoven37

Es wäre nicht schlecht, wenn solche Zutaten wie <Algin> (was vermutlich wohl das Natriumalginat sein soll), und <Calcic> näher erläutert würden. Und woher bekommt man es?

04.10.2011 20:17
Antworten
Thealotte

Hallo, hört sich interessant an, weiß aber weder was Nariumalginat noch Calcic ist. Einkaufstipps hierfür wären hilfreich.

04.10.2011 20:14
Antworten