Brezelknödel


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aus getrockneten Brezel- bzw. Laugenstangenwürfeln

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25 Min. normal 15.01.2010



Zutaten

für
5 Brezel(n) oder anderes Laugengebäck
125 ml Milch
125 ml Sahne
2 Ei(er)
½ Bund Petersilie
1 Schalotte(n)
80 g Butter
Salz
etwas Muskat
evtl. Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
etwas Butter, zerlassen
Salzwasser
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Zubereitung

Arbeitszeit ca. 25 Minuten Gesamtzeit ca. 25 Minuten
Die Brezelwürfel in eine große Schüssel geben. Nun bringe ich die Milch zusammen mit der Sahne und dem frisch geriebenen Muskat, wer mag, gibt auch eine Prise frisch gemahlenen Pfeffer hinzu, kurz zum Kochen und gieße die heiße Flüssigkeit über die Brezelwürfel. Das Ganze hebe ich einmal vorsichtig (damit die Würfel nicht zu sehr zerquetscht werden) mit den Händen grob untereinander und lasse es ungefähr zehn Minuten stehen.

Zwischenzeitlich schneide ich die Schalotten in kleine Würfel und gebe diese, zusammen mit der Butter und einer Prise Salz (so werden die Zwiebeln rasch gar) in eine Pfanne, wo ich diese glasig anschwitze. Anschließend kommen auch Zwiebeln und Butter zu der Brezelmasse.

Wenn die Masse genügend ausgekühlt ist (damit das Ei nicht stockt), gebe ich die Eier hinzu. Jetzt auch die fein geschnittene Petersilie hinzugeben und wieder vorsichtig alles vermischen. Am besten wieder die Hände hierfür nehmen.

Auf einem Tisch breite ich nun einen Streifen mit Alufolie aus, auf den ich stabile Frischhaltefolie lege. Diese bestreiche ich mit etwas zerlassener Butter und gebe einen Streifen der Brezelmasse darauf. Nun die Frischhaltefolie wie ein Bonbon fest zusammenrollen und die Masse von den Enden her dabei zusammenschieben.

Wenn das Ganze gut verpackt ist, wickle ich - nach genau demselben Schema - die Alufolie darum, damit beim Garziehen kein Wasser in die Masse eindringen kann.

Zu guter Letzt braucht man einen Topf, der so groß ist, dass unser Knödel dort hineinpasst. In diesem bringe ich Wasser mit einer Prise Salz zum Köcheln und gebe dann den Knödel hinein. Nun soll der Knödel für ca. 30 Minuten (zwischendurch einmal wenden) kurz unter dem Siedepunkt gar ziehen.

Das Ganze hört sich, vermutlich, wesentlich komplizierter an, als es tatsächlich ist und wenn man es einmal gemacht hat und weiß, wie es geht, wird man diese Beilage sicherlich häufiger servieren. Meinen Gästen hat es bislang immer geschmeckt.

Wann immer bei uns zu Hause ein sogenanntes "Laugenteilchen" übrig bleibt, entferne ich grob das Salz und schneide die Brezel oder Laugenstange in kleine Würfel (darauf achten, dass auch alle Würfelchen ein wenig der Laugenkruste abbekommen). Diese Würfel trockne ich und lege mir so einen kleinen Vorrat für Brezelknödel an.

Da sich diese schon gut einen Tag vorher zubereiten lassen und am nächsten Tag nur aufgeschnitten noch einmal erwärmt werden müssen (z. B. mit etwas Butter in einer Pfanne), eignet sich diese Beilage hervorragend, wenn Gäste kommen.

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herbsen

Sehr lecker :)

24.11.2019 19:08
Antworten
gourmet53

Super lecker! Die besten Brezenknödel überhaupt. Kommen sehr gut an. Ich friere Reste ein, und brate sie nach dem auftauen einfach noch mal in Butterschmalz an, dann schmecken sie wie frisch. C L. G. Marion

02.11.2018 19:26
Antworten
Mokka56

Super leckere Beilage zu Wild oder zu Rahmchampignons. Die wird es bei uns nun öfters geben, da alle wirklich restlos begeistert waren. Vielen Dank für das tolle und hilfreiche Rezept. Liebe Grüße - Mokka

20.11.2017 14:59
Antworten
ruetli

Sehr, sehr lecker. normalerweise mache ich nur Semmelknödel. Da ich jedoch noch einige Brezel übrig hatte, habe ich heute dieses Rezept ausprobiert. Zusätzlich noch etwas Majoran dazu gegeben. Habe 300 g Brezel gehabt, die Mengenangabe des Rezeptes war genau richtig. Die Knödelmasse als Rolle geformt und in einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel gerollt. Am Ende zugedreht und mit einer Klammer verschlossen. Foto folgt

08.05.2017 18:24
Antworten
Treboutzl

Auch ich habe das Rezept nun mehrfach ausprobiert, und es ist immer gelungen. --> volle Punkte !!! Ein kleiner Tipp für diejenigen, die so wie ich anderes Laugengebäck als Brezen verwenden (wollen). Ich rechne bei der Mengenangabe mit 70gr. pro Brezen, sprich in Bezug auf das original Rezept (4 Portionen) sind das rund 350gr. Ich habe eine Bäckerei, die macht 200 gr. Laugenstangen - da ist eine Faustformel zur Umrechnung der Menge, gerade wenn man auch größere Portionen fertigen will, vlt. hilfreich.

01.01.2017 13:20
Antworten
naxe

Hallo, vielen Dank für das tolle Rezept und die wirklich sehr gute Anleitung. Mein Mann, der nicht gaaanz so häufig in der Küche steht, hat sie mit Hilfe deiner Beschreibung sehr gut hinbekommen, und auch geschmacklich waren sie hervorragend. Dafür die volle Punktzahl. Da unsere Frischhaltefolie nur begrenzt hitzebeständig ist, haben wir einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel verwendet, den wir mit Küchengarn zugebunden haben. Funktionierte sehr gut. Das wird es nun bei uns auch öfter geben. Liebe Grüße Birgit

03.12.2012 09:14
Antworten
Nisafee

werde es mal ausprobieren sieht auf jedenfall sehr lecker aus !! Kann mann es ach mit anderen Kräutern machen ?????

24.08.2011 15:16
Antworten
DerSchwerter

Bestimmt - Ich denke mal, Du kannst alle Kräuter nehmen, die Dir schmecken. Nur weiß ich gerade nicht recht, wie zum Beispiel Basilikum im Brezelknödel kommt, oder Rosmarin... *g

06.09.2011 09:02
Antworten
Pumpkin-Pie

Hallo, das waren ganz tolle und sehr leckere Knödel, ich bin richtig begeistert davon. Genauso sollten sie schmecken und ich werde sie nun auch öfters machen. Ein sehr schönes Rezept, ein Foto ist auch schon untewegs. Liebe Grüße Pumpkin-Pie

22.05.2010 06:20
Antworten
nutty2010

Also ich fand dieses Rezept wirklich unglaublich lecker. Das Milch-Sahne-Gemisch reichte bei mir nicht ganz aus, aber das war kein Problem. Dazu gab es Pilzragout und Feldsalat. Wirklich lecker. =)

11.03.2010 18:31
Antworten