Irenes westfälischer Schweinepfeffer mit Blutwurst

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dieses Gericht hat ihr in Frankreich viel Ehr' gebracht ...

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30 Min. normal 13.01.2010



Zutaten

für
1 kg Schweineschulter oder - nacken, schier, ohne Knochen
1 Ring/e Blutwurst, frische
½ Liter Rotwein
5 cl Essig (Rotweinessig)
2 cl Schnaps, (Pflaumen- oder Kirschschnaps)
2 Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
1 Karotte(n)
1 Zweig/e Rosmarin, (oder getrockneten verwenden)
1 Zweig/e Thymian, (oder getrockneten verwenden)
1 Nelke(n)
¼ Lorbeerblatt
10 Pfefferkörner
2 EL Tomatenmark
3 Schalotte(n)
30 g Butter
2 EL Butterschmalz
Mehl
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 2 Tage Gesamtzeit ca. 2 Tage 30 Minuten
Das Fleisch in größere Würfel schneiden, beiseite stellen.
Aus Rotwein, Essig und Schnaps eine Marinade herstellen.
Die Blutwurst aus der Pelle nehmen, mit einer Gabel zerdrücken und mit der Marinade vermischen.
Zwiebeln, eine Knoblauchzehe und die Karotten klein gewürfelt zu der Masse hinzufügen. Kräuter und Gewürze zugeben, Pfefferkörner zerdrücken. Die Fleischwürfel sehr gut mit der flüssigen Masse mischen. Sie müssen eine enge Verbindung eingehen. Das Fleisch zugedeckt zwei Tage (oder länger) im Kühlschrank oder in einem kühlen, dunklen Raum ruhen lassen.

Dann in einer kleinen Kasserolle die drei Schalotten und die Knoblauchzehe fein gewürfelt in der Butter glasig dünsten. Das Tomatenmark hinzufügen und das Ganze 20 Minuten schmoren, dann salzen und pfeffern.

Die Fleischwürfel aus der Marinade nehmen, mit Küchenkrepp gut abtrocknen. Im heißen Butterschmalz in einem schönen (am besten gusseisernen) Bräter von allen Seiten kräftig anbraten, dann mit so viel Mehl bestäuben, dass alle Fleischstücke erreicht werden. Das Ganze durchrösten. Die Marinade hinzufügen, ebenso die durchgeschmorte Masse aus Schalotten, Knoblauch und Tomatenmark. Gut umrühren und offen garen lassen. Das dauert etwa 45 - 60 Minuten, je nach Beschaffenheit des Fleisches. Es sollte sehr zart und faserig sein. Falls nötig, noch ein wenig Flüssigkeit nachgießen. Wenn das Fleisch den perfekten Zartheitsgrad erreicht hat, sollten nach Möglichkeit die Gewürze entfernt werden.

Als Beilagen eignen sich Spätzle, sonstige Nudeln oder auch Kartoffeln.

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Kommentare

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gourmettine

Hallo kirin, über deinen supernetten Kommentar und natürlich die tolle Bewertung freu' ich mich sehr! Durch die lange Ruhezeit verlieren die Kräuter und Gewürze an Intensität, das Ganze erhält dann eher einen "runden" Gesamteindruck. Lieben Gruß von der Tiiine

20.01.2010 08:42
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kirin

Ich kenne dieses Rezept noch aus meiner Familie, und ich bin ganz überrascht, das hier gefunden zu haben. Super Sache! Bei uns hat es allen immer sehr gut geschmeckt, aber da ich persönlich kein Fan von zu vielen Gewürzen im Essen bin, war es für mich immer wichtig, diese auch tatsächlich am Ende wieder gut rauszufischen. Ansonsten wurde der Geschmack von Thymian und Rosmarin für mich zu intensiv, aber das ist natürlich auch da noch eine Sache von eigenen Vorlieben. Jetzt habe ich richtig Lust bekommen, dieses Rezept mal wieder zu essen! (Nein, natürlich nicht das Rezept selbst. Das Gericht.)

19.01.2010 10:27
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gourmettine

Hallo bajadera, ist auch deftig, schmeckt uns und unseren Gästen aber immer wieder sehr fein! Die Blutwurst dient übrigens vor allem der Bindung, also dem Sämig-Werden des Gerichts und bringt natürlich auch kräftigen Geschmack mit. In früheren Zeiten, aus denen dieses Gericht stammt, hat man häufig frisches Blut dafür verwendet. Ich verwende dafür frische Blutwurst ohne die Speckstückchen. Liebe Grüße Tiiine

14.01.2010 20:11
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bajadera

Das hört sich schön deftig an, genau richtig für diese Jahreszeit. LG, bajadera

14.01.2010 15:17
Antworten