Curryhuhn


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Traditionelles Seemannsgericht

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90 Min. normal 21.10.2009



Zutaten

für
150 g Salami
150 g Käse (Gouda)
4 Ei(er)
1 Gemüsezwiebel(n)
½ Glas Rote Bete
1 Dose Thunfisch
1 Dose Sardinen (Öl-)
150 g Kokosraspel
1 Glas Mangochutney
150 g Rosinen
1 Suppenhuhn
1 Bund Suppengrün
1 Dose Ananas
5 TL Currypulver
2 EL Sojasauce
2 TL Hühnerbrühe, gekörnte
Liter Wasser
etwas Saucenbinder

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
Salami, Gouda, Eier, Gemüsezwiebel und die rote Bete in feine Würfel schneiden und in kleine Puddingschälchen füllen. Den Thunfisch und die Ölsardinen abtropfen lassen, grob zerkleinern und ebenfalls in Puddingschälchen füllen. In zwei weitere Schälchen kommen dann noch die Rosinen und die Kokosraspeln. Diese neun Zutaten werden mit dem Glas Mango Chutney auf dem Tisch serviert, so dass beim Essen jeder Gast sein Curryhuhn mit den Dingen verfeinern kann, die er mag.

Das Suppenhuhn wird mit dem klein geschnittenen Suppengrün mit Wasser bedeckt in einem Topf aufgesetzt und gar gekocht. Das Huhn ist gar, wenn sich das Fleisch leicht von den Knochen löst.
Das Huhn wird aus der Brühe genommen und zum Abkühlen an die Seite gestellt. Die Brühe wird durch ein Sieb geschüttet und das Suppengrün ausgedrückt, in ihm stecken noch viele Geschmacksstoffe. Wenn das Huhn soweit abgekühlt ist, wird das Fleisch abgelöst, Haut und Knochen werden nicht mehr benötigt.

Die Ananas wird abgegossen und in Stücke geschnitten. Den Saft auffangen, er wird zum Würzen der Brühe noch benötigt. Die Hühnerbrühe wird jetzt erneut zum Kochen gebracht und die Sojasoße mit dem Fleisch und den Ananasstücken hinzugegeben. Mit Currypulver, Ananassaft und der gekörnten Hühnerbrühe wird abgeschmeckt und mit Soßenbinder abgebunden.

Zum Curryhuhn wird traditionell Reis gereicht.
Reis und Curryhuhn in die Mitte des Tellers geben und mit den Zutaten verfeinern.

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KaLauer50

Daaaanke!!! Ich segel selbst bei Clipper Deutsches Jugendwerk zur See, auch auf dem Schiff Johann Smidt und war auf der Suche nach genau diesem Bordrezept.

04.11.2015 21:51
Antworten
seamike

Ich liebe dieses Gericht auch, das Rezept von FreaktheFrog kommt nach meiner Erfahrung dem Curry von Norddeutschen Lloyd (Fracht) Dampfern am nächsten. Aber wahrscheinlich haben Hapag und Hamburg Süd auch jeweils die besten Curries auf ihren Dampfern. So lange dieses traditionelle Essen erhalten bleibt, ist alles gut. (-: Backen und Banken !!

03.10.2015 20:36
Antworten
spuchtfink

Als 'alter' HANSA-Fahrer koche ich das mindestens zwei Mal im Jahr - allerdings mit vielen Beilagen und Erweiterungen. 1. Als Vorsuppe eine Bihun-Suppe aus der Brühe des Suppenhuhns. 2. Als ersten Zwischengang gibt es Satéspiesse mit Erdnusssosse 3. Als zweiten Zwischengang Hühnerschenkel mit dicker süsser Sojasosse 4. Das Hauptgericht hat dann folgende Beilagen: Krupuk ( Krabbenfleisch ) Mango Chutney - natürlich ein MUSS 111 Gado Gado ( Erdnußsoße ) Soerendeng ( Kokosraspel ) Sambal Olek / Djintan Ketjap manis / Ketoembar Atjar Tjampoer ( Essiggemüse ) Ölsardinen / Hering in Tomate Zwiebeln / Silberzwiebeln Gurken ( diverse Sorten ) Rote Beete Kürbis Eier gekocht Schinken roh und gekocht Ingwer Nüsse / Erdnüsse Früchte ( diverse Sorten ) Käse - und das alles gewürfelt ( soweit möglich natürlich ) Die Currysosse wird - wie schon in den anderen Rezepten beschrieben - zubereitet - allerdings füge ich noch geraspelte Äpfel und Sahne zu - das mildert den Geschmack. Curry steht mit auf dem Tisch. 5. Als Nachtisch gibt es entweder Eis oder gebackene Bananen mit Honig. Das ganze ist natürlich etwas aufwändiger als der einfache HANSA-Curry. Das Essen zieht sich auch über den ganzen Abend hin - bisher gab es keine Klagen sondern nur Nachfragen, wann das nächste Curryessen stattfindet ...

25.01.2015 01:29
Antworten
Gelöschter Nutzer

Ich kenne das Rezept von meinem Vater der als Koch bei der Hansa-Reederei gefahren ist, von dort soll dieses Gericht erfunden worden sein. Ich kenne es auch so, dass man das Curry erst mit Zwiebeln und etwas Öl anröstet und dann mit der Hühnerbrühe ablöscht. Das Currypulver bekommt dadurch erst seinen besonderen Geschmack und etwas mehr Curry als hier angegeben nehme ich auch. Außerdem gebe ich die Ananas kleingeschnitten, genau wie alle anderen "Zutaten" als Beigaben dazu. Bei uns kommen auf jedenfall noch kleingeschnittene Rotebeete und Gurken und Silberzwiebeln aus dem Glas auf den Tisch Thunfisch und Sardinen kenne ich nicht, werd ich aber nächstes Mal bestimmt ausprobieren. Ein sehr leckeres, einfaches und geselliges Familienessen!!!

19.02.2012 15:16
Antworten
kast1974

Ich kenne es und liebe es! Nächste Woche Sonntag mache ich es mal wieder. Werde jetzt mehr Beilagen dazu nehmen.

16.10.2011 22:39
Antworten
freakthefrog

Schade, das noch keiner dieses Rezept ausprobiert hat.Ich kenne das Gericht aus der Seefahrt und esse es auch heute noch sehr gerne. Die Beilagen werden ,nachdem man den Reis und das Curry auf dem Tellerhat unter das Curry gemischt ,damit dem Curry die Schärfe genommen wird. Unbedingt tiefe Teller nehmen. Standardbeilagen sind : Mangochutney (unbedingt) Ölsardinen kleingehackte Zwiebeln kleingehackte Gewürzgurken Gehackte hartgekochte Eier kleingehackte Rote Beete Alles andre kann aber muss nicht Beilage sein. Das Rezept stammt aus der Segelschiffszeit.Daher die haltbaren Beilagen Bei der Menge von einem Suppenhuhn würde ich 5-6 Esslöffel Madras-Curry nehmen. In einem Topf kleingehackte Zwiebeln mit etwas Öl andünsten,das Currypulver dazugeben und mit ca. 1 Liter der Hühnerbrühe aufüllen.Das Curry bindet die Sosse so das ein Sossenbinder nicht notwendig ist. n diese Sosse das ausgelöste Hühnerfleisch und guten Appetit

20.02.2011 17:19
Antworten