Quittengelee und Quittenbrot


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60 Min. normal 15.10.2009



Zutaten

für
1 ½ kg Quitte(n)
8 EL Zitronensaft
Orangensaft nach Bedarf
300 g Gelierzucker 3:1
Zucker nach Bedarf
evtl. Oblaten
evtl. Kokosraspel

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Die Quitten mit Küchenpapier abreiben um den weißen Flaum zu entfernen. Den Zitronensaft mit 2 Liter Wasser in eine Schüssel geben.

Stiel- und Blütenansatz, sowie das Kernhaus entfernen, die Quitten in grobe Stücke schneiden und anschließend in das vorbereitete Zitronenwasser geben, damit sie sich nicht verfärben.


Wenn alle Quitten geputzt sind, 500 ml vom Zitronenwasser mit den Quittenstücken aufkochen lassen und die Quitten in 30-40 Minuten bei milder Hitze weich kochen.
Durch ein Tuch abseihen, am besten über Nacht. Am besten geht das, wenn man einen Hocker umdreht, das Tuch an den 4 Füßen gut festbindet, einen Topf darunter stellt und die Quitten in das Tuch gießt.

Den aufgefangenen klaren Quittensaft bei Bedarf mit Orangensaft auf 900 ml auffüllen. Den Gelierzucker dazugeben und mit dem Kochlöffel verrühren, dann aufkochen lassen. Ab dem Kochen unter Rühren 3 Minuten köcheln lassen. Sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen. Die Gläser verschließen und 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.

Die Quittenreste aus dem Tuch abmessen und in einen großen Kochtopf geben. Die selbe Menge Zucker (wie Quitten) dazugeben und gut verrühren, aufkochen lassen. Ca. 1 Stunde bei mittlerer Hitze kochen lassen, immer wieder rühren.

Anschließend den Quittenbrei auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und in den vorgeheizten Backofen bei 100°C für ca. 2 Stunden stecken. Nach der Backzeit das Quittenbrot auf ein Brett stürzen und das Backpapier abziehen.

Für Quittenbrot mit Oblaten nun große rechteckige Oblaten auf dem Brot verteilen und ankleben - umdrehen und auch die andere Seite mit Oblaten bekleben. Ruhen lassen und in kleine Stücke schneiden.

Für Quittenbrot mit Kokos das Quittenbrot in kleine Stücke schneiden und die Stücke jeweils in Kokosraspeln wälzen.

Das Brot ist eine feine Leckerei in der Weihnachtszeit und hält in gut verschlossenen Dosen sehr lange.

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Gelöschter Nutzer

ich mache Quittzengelee und Brot seit vielen Jahren, allerdings lasse ich das Quittenbrot ein paar Tage trocken. so kenne ich das von meiner Oma und das Umdrehen der Gläser beim Gelee ist unötig. LG Angelika

24.08.2018 12:14
Antworten
koch-maichen

Danke füe die leckeren Rezepte. Ich mache das Gelee und das Brot schon ein paar Jahre. In das Quittenbrot schneide ich ein größeres Stück Ingwer ganz fein rein und gebe noch eine klein geschnittene Orange (ohne Schale) hinzu. Dann wird das Ganze gekocht. Das blubbert und spritzt ordentlich. Da muss man echt aufpassen, das man sich nicht verbrennt, oder das ganze anbrennt. Zur Not nicht ganz so lange im Topf kochen lassen und dafür etwas länger in der Röhre lassen. Weil der ganze Brei beim Kochen so spritzt, lege ich rund um das Kochfeld und auf den Boden Zeitungspapier aus, dann klebt die Küche nicht ganz so arg. Wenn es aus dem Ofen kommt, lege ich die Oblaten drauf und schneide es, wenn es kalt ist, mit einem scharfen Messer in kleine Stücke. Dann werden sie in "Dosen" verpackt. Das ganze Haus duftet jetzt nach Quitten! Lecker!

07.11.2016 22:55
Antworten
Goerti

Hallo! Meine Familie liebt Quittenbrot und das Quittengelee sowieso! Allerdings habe ich mir es etwas einfacher gemacht und die Quitten in den Entsafter geschmissen. Der größte Teil vom Quittenbrot ist schon verpackt, ein Blech steht noch auf dem Kachelofen zum Trocknen. Wahrscheinlich werde ich davon die Hälfte in Schokolade tauchen. Das kann ich mir auch gut vorstellen. Natürlich habe ich auch jede Menge mit Kokosraspel gemacht, so wie du vorschlägst. Allerdings habe ich die Kokosraspel auf das ungeschnittene Quittenbrot verteilt und danach erst Würfel geschnitten. Klasse Rezept! Grüße Goerti

29.10.2014 20:58
Antworten
SHanai

Du Glückspilz, ich bekomme die Quitten jedes jahr "nur" geschenkt :-) glg

22.01.2011 00:53
Antworten
Karottenmohr

Hallo! Quittenfan bin ich auch schon seit ein paar Jahren. Wir haben jetzt 3 Bäume und die Ernten übertreffen bald meine Möglichkeiten, sodass ich schon welche verschenke. Meine Quitten werden abgerieben, halbiert Blüte und Kerngehäuse entfernt und im Dampfentsafter entsaftet. DEr Saft wird abgemessen und in einem großen Kochtopf je nach Menge mit den jeweiligen Zutaten zu Gelee weiter verarbeitet. Die halben Früchte lasse ich kalt werden und ziehe dann die Haut ab. DAnn füge ich etwas Zitronensäure und den 4/Teil ger Masse Gelierzucker dazu. Vermenge alles mit dem Zauberstab und streiche es auf ein mit Backpapier und Obladen ausglegtes Blech. Bei geringer Hitze lasse ich es im Backofen trocknen und klemme einen Rührlöffel in die Tür. Wenn man die Quitten einige Tage ruhen läßt, dann sind sie nicht mehr so hart und lassen sich leichter verarbeiten. Ich liebe es immer mal einen neuen Geschmack auszuprobieren. So habe ich heute 3 verschiedene Chargen Gelee gemacht. Die 1. Charge ist mit einem Stück geriebenem Ingwer (ca. 4x5cm ohne Schale) versetzt. Die 2. Charge habe ich mit Sternanis, Organgenzesten und-saft (1 Orange) versetzt. Die 3. Charge ist nur mit Zimt (etwa 2 Msp.) gewürzt. Ich nehme dazu den Gelierzucker 3: 1 oder 2: 1 und füge auch etwas Zitronensäure dazu, das schmecke ich ab. Ähnlich verfahre ich auch mit Kürbissen und im Frühjahr mit Holunderblüten. Ein Glas Gelee ist immer ein willkommenes und unikates Mitbringsel.

08.11.2010 14:34
Antworten
SHanai

Ich hab zu danken für diesen tollen Kommentar :-) glg

22.01.2011 00:53
Antworten
Dröppelminna

Hallo SHanai, danke für das tolle Rezept! Du hast einer Quittenanfängerin eine wirkliche Freude gemacht, vor allem ist alles super erklärt, sodass auch Anfänger zurecht kommen können! Das Quittenbrot ist der Hit, die erste Schale ist schon leer gefuttert! Fünf Sterne dafür! Viele Grüße Dröppelminna

03.11.2010 15:54
Antworten