Wildfleischpfeffer

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Wikingerrezept

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30 Min. simpel 13.10.2009



Zutaten

für
1 kg Fleisch vom Rentier, Elch oder Hirsch (Keule, in mundgerechte Stücke geschnitten)
150 g Speck, geräucherter (gewürfelt)
Salz und Pfeffer
1 Liter Bier
1 Msp. Nelkenpulver
1 Stange/n Zimt, klein
50 g Butter
3 EL Mehl
1 Glas Schnaps (Apfel, Kirsche, Pflaume)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
In einer Kasserolle Speck anbraten, das Fleisch zugeben und würzen. Unter ständigem Rühren leicht bräunen lassen, mit Bier aufgießen. Abgedeckt bei mittlerer Hitze im Ofen etwa 1 ½ Stunden lang garen lassen.

Butter in einer Pfanne zergehen lassen, Mehl zugeben und bräunen lassen. Unter ständigem Rühren dem Wildfleischpfeffer zufügen und alles ein paar Minuten kochen lassen, abschließend Obstschnaps oder ähnliches zugeben.

Der Obstschnaps deutet darauf hin, dass das Gericht frühestens im Hochmittelalter entstanden sein kann - immerhin deuten die übrigen Zutaten auf die „Küche großer normannischer Herren" hin. Typisch ist die Verwendung teurer, von weither importierter Gewürze, mit denen der Gastgeber seinen Reichtum demonstrieren konnte. Es gab ja noch keine Supermärkte. Im späten Mittelalter führte das zu wahren Gewürzexzessen, die Speisen auf reichen Gastmahlen wurden bis zur Unkenntlichkeit überwürzt - im Kontrast zur weiterhin reizlosen Alltagskost.

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schöpfkelle2

Danke für das schöne Rezept. Ich habe Bier genommen, das mehr Malzanteil hatte (Pupen Schulze). Und zum Schluß Kirschlikör (hatte kein Schnaps). Lecker....... Dazu selbstgemachte Spätzle und Rotkraut.

15.01.2013 12:59
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Labbedudel

achso was für ein bier soll man nehmen pils oder ein dunkles

01.12.2012 18:09
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Labbedudel

hi,könnt ihr mir sagen wa das für ein buch ist?

01.12.2012 18:08
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fletcher

Ist ein tolles Rezept. Wir beide wissen, ja aus welchem Buch es stammt. Gut abgeschrieben. Aber ganz davon abgesehen, passen z.B. Apfelrotkohl u. Kartoffelklöße dazu. Anstelle des Hirsches kann man auch Reh oder Damwild nehmen. Ich selbst hab auch schon Wildschwein genommen. Gibt aber einen ganz anderen Geschmack und die Garzeiten ändern sich. Also dabei aufpassen. LG Fletcher

06.03.2011 16:17
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Finntina

Ein sehr gutes Rezpet, leicht nachzukochen und gelingt immer. Weiter so. Hast du noch mehr davon auf Lager? Winterliche Grüsse von finntina

14.11.2009 17:13
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