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Lieblings - Saté (Satee) aus Bali

marinierte Hähnchenspieße mit Erdnuss-Sauce

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30 Min. normal 11.09.2009



Zutaten

für
600 g Hühnerbrust

Für die Marinade:

2 EL Sojasauce, (süß, möglichst indonesische)
1 EL Sojasauce, (helle)
2 EL Sesamöl
½ TL Tamarindenpaste
1 EL Wasser
1 TL Pfeffer, (schwarz, frisch gemahlen)

Für die Sauce:

2 kleine Zwiebel(n)
3 EL Öl
250 g Erdnüsse, (geröstet)
3 Knoblauchzehe(n)
3 Kaffir-Zitronenblätter, (frische)
160 ml Wasser
1 ½ TL Sambal Oelek
1 Zitrone(n), (Saft davon)
6 EL Sojasauce, (süß)
½ TL Salz
¼ TL Pfeffer, (schwarz, frisch gemahlen)
¼ TL Zucker

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Das Fleisch in Würfel (ca. 2 x 2 cm) schneiden.

Tamarindenpaste in 1 EL heißem Wasser auflösen, restliche Zutaten für die Marinade daruntermischen. Fleisch unterheben und gekühlt 2 Stunden ziehen lassen.

Fleischwürfel auf Spieße stecken (gewässerte Holzspieße für den Gartengrill oder die Metallspieße eines Elektro-Drehgrills).
Ofen auf 80°C vorheizen.

Zwiebeln fein würfeln, in einer ofenfesten Pfanne in 2 EL Öl goldbraun andünsten. Mitsamt der Pfanne in den Ofen stellen und unter gelegentlichem Wenden knusprig rösten.

Erdnüsse (z.B. in einer Kaffeemühle mit Schlagwerk) portionsweise zu Mus verarbeiten, wobei noch größere Nussstückchen enthalten sein dürfen.

Knoblauch und Zitronenblätter sehr fein hacken, in 1 EL Öl leicht andünsten. Mit Wasser aufgießen, Sambal Oelek, Zucker, Sojasauce und das Erdnussmus dazugeben. Auf niedriger Flamme unter gelegentlichem Rühren cremig einkochen. Zitronensaft, Salz und Pfeffer dazugeben, abschmecken. Zum Schluss die Röstzwiebeln unterrühren.

Sicher habt Ihr nicht vergessen, mittlerweile Reis zu kochen und die Spieße zu grillen, also kann aufgetragen werden!

Anmerkungen:
Statt zu grillen, kann man die Fleischwürfel auch einfach mitsamt der Marinade in der Pfanne braten.
Die meisten Zutaten bekommt man im Asialaden, z.B. Zitronenblätter (die man übrigens auch einfrieren kann).

Röstzwiebeln:
Hier stelle ich immer größere Mengen her, sie halten sich im Glas mehrere Monate lang.

Ich habe die Zutaten so angegeben, wie ich sie für optimal halte, man kann aber auch vieles austauschen: Tamarindenpaste - abgeriebene Schale einer unbeh. Zitrone. Erdnüsse - fertige Erdnussbutter. Zwiebeln - fertig gekaufte Röstzwiebeln. Sojasauce hell - normale Sojasauce. Sojasauce süß - normale Sojasauce, mit braunem Zucker kurz köcheln lassen. Sesamöl - normales Olivenöl. Sambal Oelek - 2 kl. Peperonischoten, fein gehackt.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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gemüsekarate

Hi, danke für das schöne Rezept, es war sehr lecker. Allerdings wurden die Erdnüsse bei mir nicht zu einer Soße. Ich habe sie püriert aber sie waren danach eher wie Mehl. Muss man sie länger einkochen, oder ist pürieren generell eine schlechte Idee?

15.04.2018 15:42
Antworten
Trine14

Kann man die Tamarindenpaste auch weglassen?

02.10.2012 15:34
Antworten
Hias2000

Aber selbstverständlich, Trine, stattdessen einfach Limetten- oder Zitronensaft, ggfs. auch etwas Zesten verwenden. Gutes Gelingen - Hias

02.10.2012 15:45
Antworten
KidaTakahama

Hallo! Ich suche schon lange nach einem guten Erdnussrezept und werde das hier ganz bald mal nachkochen - sobald ich es zum Asialaden geschafft habe ;D ... Eine Frage habe ich nur zu den Zwiebeln: ich hab ne ziemliche Abneigung gegen normale Zwieblen (schwer zu erklären). Meinst du man kann auch Scharlotten oder Frühlingszwiebeln nehmen, oder schmeckt das dann einfach anders? :) Danke schon mal für das Rezept! Ich hoffe, ich komme bald dazu! =)

19.02.2012 10:30
Antworten
Hias2000

Hallo, mit Schalotten sicher kein Problem... Frühlingszwiebeln habe ich diesbezüglich noch nicht probiert, halte sie aber für weniger geeignet. Wichtig ist eben, daß sie ihren Karamell- und Röstgeschmack entfalten. Gutes Gelingen - Hias

19.02.2012 11:21
Antworten
Hias2000

Hallihallo Merceile, vielen Dank für Deinen netten Kommentar und die Bewertung! Natürlich freut es mich, daß es Dir gemundet hat. Mit den Erdnüssen hast Du völlig richtig gehandelt, so mache ich es auch, ganz gleich, ob gesalzen oder nicht. Hier lohnt es sich auch, gute Qualität zu nehmen und nicht die allerbilligsten. Noch zwei Ergänzungen zum Rezept: - Es wird eine recht pastenartige Sauce. Die kann man nach Gusto noch mit Wasser oder Gemüsebrühe verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. - Heiß in Gläser gefüllt und sofort verschlossen hält die Sauce mindestens einige Monate lang. Ich mache immer größere Mengen. Gruß - Hias

17.09.2009 10:08
Antworten
Merceile

Hallo Hias, erst jetzt sehe ich deinen erneuten Kommentar und heute wird es wahrscheinlich das Saté schon zum dritten Mal geben. Deinen Tipp die Sauce jetzt auch mal in größerer Menge zu kochen, werde ich gerne befolgen. Nun sehe ich gerade auch erst dein schönes Foto und möchte dich eben fragen, welche besondere Reiszubereitung du dazu gewählt hast? LG Merceile

29.10.2009 09:13
Antworten
Hias2000

Hallo Merceile, wichtig ist, die Sauce wirklich sehr heiß ins Glas zu füllen, einmal ist sie mir nämlich verschimmelt, nachdem ich sie kalt eingefüllt hatte. Habe den Reis einfach in meinem persichen Reiskochautomaten zubereitet, auf diese Weise ist er so fluffig-locker. Falls Du auf die Farbe ansprichst: Das ist Safran. Nicht unbedingt zu empfehlen, da das Safranaroma nicht sonderlich zur Sauce paßt. Herzlich - Hias

29.10.2009 09:43
Antworten
Merceile

Hallo Hias, ja - die Farbe und die kleinen, erkennbaren Stückchen im Reis haben mich neugierig gemacht. Ich glaube nämlich, dass es vielleicht eine weitere, ziemlich spannende, geschmackliche Bereichung deines Saté sein könnte, wenn man einen gewürzten Reis als eine Ergänzung dazu serviert. Z.B. wenn du hier mit Safran aber selbst nicht so gute Erfahrungen gemacht hast, vielleicht mit einem Zitronen-Gewürz-Reis mit Kurkuma, Ingwer und ggfs. Chili und Cumin. Danke für den Tipp wegen des sehr heiß Einfüllens!! Einfrieren würde sich in dem Fall sicher nicht lohnen, weil ich Erdnuss Sauce auch sonst sehr gerne z.b. zum dippen mag. LG Merceile

29.10.2009 12:25
Antworten
Merceile

Hallo Hias, das erste Mal wollte ich dieses wunderbare Saté unbedingt mit den von dir angegebenen Zutaten original kochen und es ist mir tatsächlich gelungen sie zu beschaffen. Gestern habe ich nicht nur rein zufällig dann auch frische Zitronenblätter bekommen. Ich bin froh, dass ich gewartet habe und nicht improvisieren musste, um erstmal wirklich schmecken zu können, wie du das Saté selber kochst. Nach meinem Geschmack und kombiniert mit ein paar schönen Erinnerungen ist es…und ich bin froh, dir das auch hier bestätigen zu können - wirklich perfekt und es hat tatsächlich jeden Aufwand bei der Beschaffung der Zutaten für mich gelohnt! Bei dem zuerst von mir ins Auge gefassten, willkürlichen Austausch von einigen Zutaten ist mir aufgefallen, dass Tamarinde wohl auch in Worcestershire Sauce enthalten ist und ihr den angenehm säuerlichen Geschmack gibt. Des Weiteren habe ich ganz normale, schon geröstete aber ungesalzene Erdnüsse aus der Tüte genommen und hoffe dass das so richtig war. Einen Teil des Fleisches habe ich eingefroren und werde mich damit an einer Salatvariation entsprechend der Anregung im Pastaforum á la Bami Goreng versuchen. Dankeschön für das Rezept! LG Merceile

16.09.2009 22:30
Antworten