Oliven - Sardellen - Kuchen


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heiß und herzhaft

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60 Min. normal 18.08.2009 260 kcal



Zutaten

für

Für den Hefeteig:

250 g Mehl
20 g Hefe
4 EL Öl
⅛ Liter Milch, (lauwarm)
1 Prise(n) Salz
1 Prise(n) Zucker

Für den Belag:

50 g Sardellenfilet(s) (sind ca. 10 Stück)
500 g Zwiebel(n), (am besten Gemüsezwiebeln)
60 g Oliven, (grün mit Paprikapaste gefüllt)
2 Knoblauchzehe(n)
3 EL Olivenöl
1 Prise(n) Piment, (gemahlen)
Salz und Pfeffer, schwarzer

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 2 Stunden
Zuallererst die Sardellenfilets in kaltes Wasser legen (mindestens 30 Minuten).

Für den Teig die lauwarme Milch mit dem Öl und Zucker mischen. Das Mehl dazugeben und die Hefe darüber bröckeln und alles zunächst auf niedriger Stufe verkneten. Dann das Salz dazu geben und den Teig nun auf höchster Schaltstufe so lange kneten, bis er Blasen wirft und sich von der Schüssel löst. Evtl. nochmals etwas Mehl hinzufügen. Danach den Teig mit Mehl bestäubt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Nun die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden und in 3 EL Öl bei geringer Hitze glasig braten. Die Knoblauchzehen durch die Presse drücken und dazu geben. Die Zwiebeln mit Piment, Salz (wenig) und Pfeffer (reichlich) würzen.
Die Oliven in dünne Scheiben schneiden und die abgetropften Sardellenfilets längs halbieren.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auswellen (5 mm dick) und in eine gut gefettete Springform (26 - 28 cm) geben. Mit einer Gabel einstechen. Die Zwiebeln darauf geben. Dann mit den Olivenscheibchen belegen. Und zum Schluss die Sardellenfilets gitterartig darüber verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C auf der Mittelschiene ca. 30 Minuten backen.

Den Kuchen sofort nach dem Backen aus der Form lösen und heiß servieren.
Wenn man möchte, schmeckt ein leicht angemachter Gurkensalat sehr gut dazu.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Kantinator

Warum Kuchen? Klingt wie eine Pizza und sieht auch so aus

16.02.2017 22:16
Antworten
Juulee

... ist auch wie eine Pizza :-) Das Rezept ist in Anlehnung an eine Pissaladière (einem franz. Zwiebel-Sardellen-Kuchen ) entstanden und deswegen hat es von mir auch den Namen "Kuchen" bekommen. Ich hoffe, das stört dich nicht allzu sehr ;-) Juulee

17.02.2017 08:45
Antworten
Juulee

Ich habe kürzlich die im Rezept angebenen Zwiebeln durch frische Paprikastreifen ersetzt. Wunderbar! Juulee

27.06.2014 16:28
Antworten
Raphaelia

Sehr, sehr lecker und fast genau so, wie ich ihn in Süfrankreich gegessen habe. Ach ja :) er heißt "Pissaladière" und er wird mit einem Teelöffel Lavendel verfeinert :) Dankeschön für das leckere Rezept Liebe Grüße Raphaelia

12.05.2014 08:55
Antworten
muckelman

Sardellen waren natürlich auf allen Vierteln. Wenn du dein "Original" meist!? Jep, war lecker. MIr persönlich schmeckte die Variante mit den getrockneten Tomaten am besten. Was aber wohl nur zum einen mit meinem subjektiven Geschmach zu tun hat und zum anderen mit meinem ausgeprägtem Hang zu getrockneten Tomaten, So gehe ich meinen Gästen mittlerweile ständig auf die Nerven, weil zu fast allem Tomaten-Ciabatta reiche. :-) Wozu es hier übrigens ein sehr gutes Rezept gibt: http://www.chefkoch.de/rezepte/304983375443/Ciabatta.html

28.10.2009 08:53
Antworten
Multitask

Der Kuchen geht ja in Richtung Zwiebelkuchen aber mit Sardellen statt Speck. Ich habe auch das Salz an den Zwiebeln ganz weg lassen, davon haben die Sardellen ja genug. Als Bindung habe ich auch Ei und Sahne unter die Zwiebeln gemischt, so wird das saftiger und etwas gehaltvoller. Sehr leckerer Kuchen.

23.10.2009 11:19
Antworten
Juulee

Der Kuchen geht eigentlich nicht in Richtung Zwiebelkuchen, obwohl ziemlich viel Zwiebeln darauf sind. Ei und Sahne würde ich auf keinen Fall dazugeben, da dieser Kuchen vom Typ her eine Art Pizza ist. Mann kann evtl. etwas Käse verwnden, aber nur wenig. Salz soll für die Füllung/Belag überhaupt keines verwendet werden, denn in der Tat liefern die Sardellen dafür den nötigen Geschmack. Bitte aber daran denken, dass man die Sardellen vor der Verwendung auf den Kuchen in kaltes Wasser legt. LG Juulee

23.10.2009 11:51
Antworten
BabalooBlue

Hallo! Kurze Frage nur: Hier ist angegeben, das sei fuer 1 Portion. Damit ist doch sicher gemeint, ein Kuchen. Fuer wieviele Portionen reicht das denn nun wirklich? 4? Oder doch 6? Wie hoch wird denn der Kuchen? Nur, damit ich das besser planen kann. Danke!

23.10.2009 11:13
Antworten
Juulee

Ja eine Portion bedeutet "ein ganze Kuchen" ! Dieser herzhafte Kuchen reicht sehr gut für 4 - 6 Personen. Je nachdem welch starke Esser dabei sind. Ich schneide den Kuchen in 12 Teile. Da das ja ein richtig würziger Kuchen ist mache ich gerne als Ergänzung einen leichten Grukensalat dazu, der ja wiederum noch etwas sättigt. Ich hoffe das hilft dir bei deiner Planung :-) LG Juulee

23.10.2009 11:42
Antworten
BabalooBlue

Super, vielen Dank!

23.10.2009 11:44
Antworten