Spargel aus dem Ofen - ideal für Gäste


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anders wird man danach Spargel wohl nicht mehr essen. Jetzt auch mit Alternativen zur Alufolie!

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20 Min. simpel 03.07.2009 148 kcal



Zutaten

für
2 kg Spargel, weißer
4 TL Butter
2 TL Zucker (am besten brauner Rohrzucker, es geht aber auch normaler)
Salz

Nährwerte pro Portion

kcal
148
Eiweiß
6,92 g
Fett
8,87 g
Kohlenhydr.
9,41 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Koch-/Backzeit ca. 50 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 10 Minuten
Der Spargel gart im eigenen Saft und bekommt so einen wunderbar vollen Eigengeschmack. Vergleicht man gekochten damit, ist der gekochte fast schon fade. Seit ich dies hier ausprobiert habe, mag bei uns keiner mehr den Spargel anders zubereitet.

Am besten nimmt man nicht zu dicke Stangen, ich bevorzuge so 1 - 1,5 cm dicke Stangen. Die sind schön zart und man hat wenig Abfall. Zuerst den Spargel gründlich schälen und die Enden abschneiden. Den Ofen auch 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen.

Je zwei Bögen Alufolie (Alternativen zur Alufolie stehen am Ende der Rezeptbeschreibung) übereinander legen und jeweils einen halben Teelöffel Butter darauf geben. 8 - 10 Stangen Spargel (je nach Dicke des Spargels, die Pakete sollten nicht zu groß sein, weil sie sonst nicht so gut garen, lieber mehrere machen - halten sich notfalls auch leichter warm) darauf legen. Jedes Bündel mit einem halben Teelöffel Zucker und einer guten Prise Salz bestreuen, dann den ersten Bogen Folie darüber verschließen und die Seiten auch - kein enges Päckchen wickeln, sondern wie eine Tüte oben umfalten. Dann den zweiten Bogen ebenso verschließen.

Auf den Rost im Ofen legen und 40 - 50 Minuten warten. Ob der Spargel gar ist, kann man testen, wenn man ein Päckchen ein bisschen biegt, je leichter das geht, umso weicher ist der Spargel.

Für ganz riesige Portionen: eine hohe Fettpfanne des Ofens nehmen, leicht mit Butter einpinseln, den Spargel darauf verteilen, pro Kilo 2 TL Butter, einen TL Zucker und eine gute Messerspitze Salz darauf verteilen, die Fettpfanne mit Alufolie verschließen (muss richtig dicht sein) und ab in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen (Umluft 180 °C) für ca. 50 Minuten (ab 40 Minuten mal kosten, je nach Dicke braucht der Spargel mehr oder weniger Zeit).

Bei uns gibt's dazu Nussbutter (braune Butter, hat nichts mit Nüssen zu tun!) und neue Kartoffeln.

Da in den Kommentaren immer wieder nach Alternativen zur Alufolie gefragt wurde und auch entsprechende andere Möglichkeiten genannt wurden, hier nun (am 6.6.2018 eingefügt) die Vorschläge, wie es auch geht:

Alternativen zur Alufolie:

- Flache Aufflaufform mit Deckel – wenn sie zu hoch ist, trocknet der Spargel aus

- Auflaufform mit Alufolie verschießen, statt Spargel ganz darin einpacken, so kommt er nicht mit der Folie in Berührung

- Auflaufform mit Backpapier und unbeschichtetem Blumendraht oder Küchengarn verschließen

- im Bratschlauch oder Bratbeutel garen

- in Papillotten aus Pergamentpapier garen

- im gewässerten Römertopf – dauert etwa 10 min länger, da dieser in den kalten Ofen kommt

- backofenfeste Pfanne mit Deckel



Kommentare

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JennySue

******* Ich und Spargel waren nie beste Freunde. Aber dieses Rezept ist einfach mega lecker. Sogar meine Kinder essen ihn. Ich mache den Spargel nur noch so... Und können die Spargelzeit kaum erwarten

16.06.2021 07:52
Antworten
MitsubishiRB80

Habe dein Rezept probiert und es war sehr lecker 😋 kann ich nur empfehlen

10.06.2021 18:01
Antworten
bommeline1971

Ich bin ziemlich überraschend zu 2,5 kg Spargel gekommen - und habe den noch nie gemacht!!! Ich habe die Hälfte (also 1,25 kg) - natürlich geschält etc. - in eine große Auflaufform gelegt in einer Lage. Dann Zucker, Salz und Butterflöckchen darüber verteilt. Die Auflaufform mit Alufolie verschlossen und in der Mitte des Backofens bei 200 °C Ober/Unterhitze 30 Minuten gegart. Angepikst - alles perfekt :-). Außerdem war so das Timing mit den Kartoffeln kein Problem. Daran verzweifele ich sonst bei so manchen Gerichten ;-).

09.06.2021 11:16
Antworten
Abacusteam

Hi Bommeline1971, das war ja wohl eine prima Premiere :-)). Du brauchst den Spargel nicht in einer Lage in die Form geben. Bei mir ist die Form immer bis zum Rand voll, das sind bestimmt 4 oder 5 Lagen übereinander. Ich zuckere und salze und buttere aber jede Lage, so dass überall etwas hin kommt. Wir sind drei Riesenspargelesser - wenn ich Spargel kaufe, dann gleich etwas über 2 kg, geschält bleiben dann so 1.8 kg übrig und die werden alle ... gibt aber auch nur Kartoffeln und Nußbutter dazu. Eben Spargel satt ,,, ist ja nun leider bald vorbei mit dem Spargel für dieses Jahr ... aber die nächste Saison kommt gewiss :-)). Da es dein erstes Spargelessen war, es war einfach, oder? Ich finde Spargel so zuzubereiten ist echt kinderleicht und ohne viel Arbeit. Ich habe nie verstanden, warum jemand im Restaurant für viel Geld Spargel isst, wo es doch so unbproblematisch daheim zu machen ist. Ich verstehe - mache ich selbst auch - wenn man panierte Schnitzel, die Arbeit und Sauerei machen oder stinkige Pommes im Restaurant isst. Aber Spargel? Du nun sicher auch nicht mehr ... lG Ad

09.06.2021 19:45
Antworten
Abacusteam

Hi Prinzessin_Denise, Danke für die Blumen! Mit "...Anders mag ich ihn gar nicht mehr..." bist du nicht alleine. Ganz viele in meinem Bekanntenkreis sagen das, nachdem sie es probiert haben. Da mag man keinen ausgekochten, im Vergleich fad schmeckenden Spargel mehr. Hast du ihn mal mit brauner Butter und neuen Kartoffeln stat mir Sauce Hallandaise probiert? Da geht es vielen nämlich genauso, die sagen dann, "Wie konnte ich Jahre lang den Spargel in der Sauce Hollandaise erträngken und ihn damit übertünchen?" Der Geschmack mit Nupbutter ist echt genial. Probier es aus, wenn es dir nicht so lecker wie die Sauce Hollandaise schmeckt, kannst du die braune oder Nußbutter prima zum Kochen verwensen, vergeusdest also nichts. Ich habe aus Umwelsrücksicht auch schon Backpapier benutzt und das mit enem Faden drumherum festgebunden. Aber, es ist so umständlich, wenn ich den Gargrad kontrollieren will. Ich gebe es zu, ich nehme aus Bequemlichkeit Alufolie, aber wir benutzen davon so wenig, dass eine Rolle Jahre hält und so hält sich mein Umweltschlechtesgewissen auch in Grenzen. Ich verzichte fast ganz auf Plastik, nehme keine Kaffekapseln, nutze Glasdosten .... aber diesen kleinen Luxus Alufolie für ein paar Spargelessen im Jahr, die gönne ich mir :-)). danke für den netten Kommentar und lG Ad

25.05.2021 11:31
Antworten
gugu1806

das ist das beste spargelrezept, was ich je hatte, bei uns wird spargel in zukunft immer so gemacht. tausend dank für dieses rezept...

13.05.2010 14:06
Antworten
Abacusteam

HI Caro, ganz ehrlich? Ich weiß es nicht. Ich mache grünen Spargel immer in der Pfanne gebraten. Aber normalerweise hat er eine kürzere Garzeit, Du solltest also etwas früher mal ein Päckchen anheben um zu sehen, ob es sich ein wenig biegt, dann ist er fertig. Vom Geschmack denke ich, daß es genauso gut geht, warum nicht? Ich würde es einfach mal ausprobieren. Und wenn Du's dann probiert hast, dann kannst Du hier das vielleicht posten? Danke und gutes Gelingen viele Grüße Ad

03.05.2010 14:26
Antworten
Myula

Ich habe den grünen Spargel schon öfters nach deinem Rezept gemacht. Und ja, war jedes mal nach circa 30 - 40 Minuten schon durch. Geschmacklich ein Traum. Kann es auf jeden Fall empfehlen :)

17.04.2017 19:39
Antworten
caro0263

Hallo Abacutsteam, ich bevorzuge grünen Spargel. Kann ich den genauso verarbeiten? LG Caro

03.05.2010 12:32
Antworten
dorothee7

kannst du! ist klasse! :-)

19.06.2019 23:47
Antworten