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Kasseler mit Sauerkraut

Braunschweiger Art

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30 Min. normal 25.06.2009



Zutaten

für
1 ½ kg Kasseler (z. B. Nacken)
2 Zwiebel(n)
2 Lorbeerblätter, frisch oder getrocknet
3 Nelke(n)
2 Wacholderbeere(n)
2 Pck. Sauerkraut à 500 g
1 Knoblauchzehe(n)
Pflanzencreme
1 Liter Gemüsebrühe, bei Bedarf mehr

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 12 Stunden Koch-/Backzeit ca. 7 Stunden Gesamtzeit ca. 19 Stunden 30 Minuten
Den Ofen auf 250 Grad (Umluft 220 Grad) vorheizen. Das Kasseler mit ein wenig Pflanzencreme in einem großen Bräter in den Ofen geben und braten, dabei immer wieder etwas wenden, bis die Haut ringsherum eine weinrote Farbe hat und leicht kross ist.

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in feine Streifen schneiden. Wenn das Fleisch die gewünschte Farbe hat, das dauert etwa 30 Minuten bei 1 - 1½ kg, aus dem Bräter nehmen und beiseite stellen.

Nun die Zwiebeln und den Knoblauch in den Bräter geben und glasig anbraten. Dann kommt das Sauerkraut hinzu, sowie die Lorbeerblätter, Nelken und Wacholderbeeren. Den Ofen auf 180 °C herunterschalten und bei offenem Deckel das Sauerkraut nun ca. 3 Stunden schmoren. Dabei darauf achten, dass es immer zur Hälfte mit Brühe bedeckt ist und immer wieder umrühren, damit sich keine verbrannten Stellen bilden.

Nach den 3 Stunden das Kasseler mit in den den Bräter geben und weitere 2 Stunden bei geschlossenem Deckel schmoren. Danach den Ofen ausschalten und den Bräter am besten über Nacht darin stehen lassen. Am nächsten Tag nochmal 1 - 2 Stunden bei 180 Grad (150 Grad Umluft) schmoren.

Glaubt einfach, dass es so eine lange Zubereitungszeit braucht, es wird euch sicher schmecken!

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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SessM

Hallo Tomtailor, wirklich sehr lecker das Sauerkraut, die Zubereitungsart macht sich im Geschmack echt bezahlt, großartig! Und dafür von mir verdient die volle Punktzahl und ein Foto folgt dann auch noch. Lieben Gruß SessM

12.01.2019 18:29
Antworten
stuetzfried

Für mich das mit Abstand beste Kassler-Rezept, welches ich bislang ausprobieren durfte!!! Nachdem ich das Sauerkraut bei der Zubereitung im Elternhaus stets weiß (hell) in Erinnerung hatte, war für mich die bräunliche Verfärbung nach dem Schmorvorgang zwar gewöhnungsbedürftig - aber der Geschmack reißt alles raus... Das Schmoren sorgt dafür, dass das Fleisch beim Verzehr nahezu zerfällt. Trocken finde ich es überhaupt nicht, da ab dem Zeitpunkt des wieder Hinzugebens in das angeschmorte Sauerkraut der restliche Schmorvorgang ja bei geschlossenem Deckel erfolgt. Es ist herrlich saftig! Habe das Rezept bereits wiederholt für einen größeren Personenkreis gekocht und dabei dem Sauerkraut häufig noch geschälte Kartoffeln untergemengt, die während des Schmorvorgangs dann quasi mitgegart wurden. Um alle Mäuler satt zu bekommen habe ich zusätzlich auch noch ein paar Mettenden in den Bräter gegeben... Vielen, vielen Dank für dieses überragende Rezept...!!!

13.11.2018 12:43
Antworten
andreasvolkmann

Als Reminiszenz an meine Braunschweiger Schwiegermutter habe ich dieses vielversprechende Rezept nun schon zum zweiten Mal nachgekocht. Leider bin ich auch zum zweiten Mal nicht wirklich zufrieden damit. Da ja bekanntlich das Auge mitisst, beginnt das meiner Meinung nach schon damit, dass die Zwiebeln und der Knoblauch in dem Bräter angedünstet werden sollen, indem zuvor schon das Kassler angebraten worden ist. Dadurch wird das frische Sauerkraut sofort so braun, dass ich über die Farbe lieber nur schweigen möchte. (Vielleicht deshalb „braun-Schweiger“ Art?) Ich würde deshalb das Sauerkraut beim nächsten Mal in einem weiteren Topf ansetzen, in dem ich zuvor die Zwiebeln glasig gedünstet und die Speckwürfel leicht angebraten habe. Leider fehlt in dem Rezept auch eine Temperaturangabe für das Schmoren des Sauerkrautes im offenen Bräter. Nach meiner aktuellen Erfahrung sollte die im Umluftherd bei 110 Grad liegen. Dann besteht auch nicht die Gefahr, dass die Spitzen anbrennen. Natürlich sollte das Sauerkraut die immer etwa zur Hälfte in Brühe liegen. Für das Schmoren reichen m. E. aber 2 Stunden vollkommen aus. Zu dem Kassler stelle ich fest, dass er nach der Art und Weise der beschriebenen Zubereitung unschön ausgetrocknet war. Beim nächsten Mal würde ich es ausdrücklich mit Kassler-Nacken probieren und nicht mit einem Stück Kasslerschinken. Und eigentlich würde ich ihn auch separat im Römertopf zubereiten. Da wird er aus Erfahrung wundervoll saftig! Außerdem gewinnt man so zusätzlich eine wundervolle Kassler-Sauce. Der Tipp, das Gericht bereits am Vortag zuzubereiten, ist auf jeden Fall goldrichtig!

21.11.2017 11:41
Antworten
tomtailor

Hallo Andreas, danke für deine konstruktive Kritik. Mit der Angabe das die Temperatur zum schmoren fehlt gebe ich dir recht. Ich schalte diese dann auf ca. 180 Grad herunter und begieße es regelmäßig mit Brühe so, dass die Spitzen eben nicht verbrennen. Ich habe das Rezept von meiner Mutter so übernommen wie sie es früher von ihrer Mutter übernommen hat. Wir mögen es sehr wenn das Sauerrkaut eine geschmorte braune Note bekommt. Wir haben auch (wie oben auch steht) immer Kassler Nacken genommen weil dieser eben recht durchwachsen ist und dann auch noch innen sehr saftig bleibt. Die Redaktion des Chefkoch Magazin hatte auch dieses Rezept in einer Ausgabe (glaube 09/2016) 1:1 nachgekocht und ich habe sehr viele zuschriften bekommen wie lecker es geworden wurde wenn man es so kocht wie beschrieben. Aber geschmäcker sind ja nun mal verschieden. Danke aber trotzdem für die Anmerkung.

21.11.2017 13:39
Antworten
Chefkoch_Heidi

Hallo tomtailor, ich habe die niedrigere Schmortemperatur im Rezept ergänzt. Liebe Grüße Heidi Chefkoch.de, Team Rezeptbearbeitung

21.11.2017 15:42
Antworten
patty89

Hallo sehr lecker! Dazu gab es Kartoffelpüree. Danke für das Rezept lg Patty

26.06.2016 19:08
Antworten
tomtailor

Freut mich das es geschmeckt hat. Ich hoffe ihr habt auch die lange Zeit beachtet, das ist sehr wichtig! :)

26.06.2016 20:30
Antworten
patty89

Hallo grad dieses lange schmoren lassen macht ja den Geschmack! Daher wurde das auch so gemacht. ;-) lg Patty

27.06.2016 19:07
Antworten
sommerwind1968

Hab das Rezept nach gekocht...( war zwar skeptisch zwegs der langen Kochzeit....(hatte eher mit einem total trockenem Fleisch gerrechnet)...Kann nur sagen Hut ab ...war ein super leckeres Gericht..selbst meine Familie war hin und weg von dem Essen....Ich habe mich allerdings nicht ganz so ans Rezept gehalten...habe zu den Zwiebeln und Knobi noch Speck mit angebraten .und statt 1 Liter Gemüsebrühe .. 500 ml Gemüsebrühe und 500 ml Ananassaft genommen...und zum ende der Gar-Zeit ( ca 15 min vorher) Ananas kleine gewürfelt mit hin zu gegeben.. P.S einen ganz großes DANKEEEEEEEEEE für das super Rezept

08.11.2014 11:28
Antworten
gerndt

Habe mich auch etwas über die lange Kochzeit gewundert, mich aber trotzdem daran gehalten. Ich und meine Familie sind uns einig noch nie ein so gutes Sauerkrat gegessen zu haben. Also wenn ihr die Zeit habt....unbedingt ausprobieren!!!

10.01.2013 12:46
Antworten