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Freischaltung: 16.06.2009
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Mitglied seit 20.10.2007
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Zutaten

750 g Blattspinat, TK oder 1000g frischer Spinat
1 EL Butter, oder neutrales Öl
1 m.-große Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
300 g Ricotta (oder 500g Magerquark, sehr gut abgetropft)
3 m.-große Ei(er)
50 g Parmesan oder Grana Padano, frisch gerieben
 n. B. Salz, (etwa 2 TL)
 n. B. Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
 n. B. Chili, aus der Mühle (alternativ: n.B. Muskat)
5 EL Mehl
50 g Parmesan, Pecorino oder Sbrinz, frisch gerieben
50 g Butter
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Vorspeise für 6-8 Personen. Mit schönen Blattsalaten auch eine Mahlzeit für 4 Personen. Gut vorzubereiten.

Blattspinat putzen und waschen, tropfnass im Topf zusammenfallen lassen. Oder TK-Blattspinat auftauen (z.B. im Sieb in der Mikrowelle).
Aufgetaute oder abgekühlte Blätter sehr gut ausdrücken und mit einem großen Messer fein hacken.
Zwiebeln und Knoblauch fein gewürfelt in etwas Butter glasig dünsten. Gehackten Spinat untermischen, vom Feuer nehmen, etwas abkühlen lassen.
Sehr gut (auf etwa 280g) abgetropften Magerquark oder Ricotta mit den Eiern cremig rühren, abgetropften Spinat und 50g geriebenen Parmesan zufügen, mit Salz (vorsichtig, Parmesan hat bereits Salz), Pfeffer und Chili (Muskat) kräftig würzen. Mehl unter stetigem Rühren nach und nach unterarbeiten, bis der Teig glatt und etwa so fest wie Frikadellenmasse ist. Die Mehlmenge richtet sich nach der Restfeuchtigkeit von Spinat und Quark sowie der Eigröße. Probieren und ggf. nachwürzen.

Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, mit 2 Esslöffeln Nocken abstechen (ergibt etwa 35-40) und mit Abstand zueinander darauf setzen.
Wenn der Teig aufgebraucht ist, die Nocken mit bemehlten Händen rund rollen. Salzwasser im großem, flachen Topf (3 Liter Inhalt) aufkochen, Malfatti portionsweise ins kochende Wasser gleiten lassen. Sie sind gar, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Mit Lochkelle abschöpfen, abgetropft in einer großen Pfanne mit der zerlassenen restlichen Butter schwenken. Heiß servieren, bei Tisch mit dem gewählten Käse bestreuen.

Alternativ, besonders für größere Mengen: Malfatti heißt "schlecht gemacht", die Nocken müssen also nicht perfekt aussehen. Wer ein Spätzlesbrett hat, kann die Masse auch dick auf das nasse Brett streichen und mit dem Spätzles- oder breitem Messer halbhandtellergroße Nocken ins köchelnde Salzwasser schaben. Sie sollen etwa so groß wie Gnocchi sein, sind aber lockerer. Sie sind gar, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Mit Lochkelle abschöpfen, abgetropft nebeneinander in eine flache Auflaufform geben. Übrige Butter zerlassen über die Malfatti geben. Mit 50g Parmesan (darf auch etwas mehr sein) bestreuen und in den auf 170°C vorgeheizten Backofen stellen. Nach 8-10 Minuten herausnehmen und servieren.

Tipp:
Es gibt viele unterschiedliche Rezepte, mit und ohne Zwiebeln und Knoblauch, oft mit Muskat. Dieses mögen wir am liebsten.
Die Masse und die Nocken lassen sich gut vorbereiten, Nocken mit bemehltem Küchentuch abdecken, und erst kochen, wenn serviert werden soll. In der Auflaufversion kann man sie auch kochen und dann erst in den Ofen schieben, wenn die Mahlzeit bevor steht.

In Deutschland ist Sbrinz wenig bekannt und nicht überall erhältlich. Schweizer werden ihn bevorzugt verwenden, ist noch etwas gschmackiger als mit 08/15 Parmesan. Wer Sbrinz oder guten Pecorino bekommt, sollte zumindest zum Bestreuen auch mal diesen versuchen (nicht mit in den Ofen geben). Doch auch mit frisch geriebenem Grana Padano vom Discounter sehr gut.