Seidenzarte Brathähnchen


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besonders das weiße Fleisch bleibt zart und saftig

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30 Min. normal 05.06.2009 365 kcal



Zutaten

für
1 Hähnchen (TK, 1000 - 1500 g)
1 Knoblauchzehe(n)
1 TL, gehäuft Maggi Würzmischung Nr. 3
3 Gemüsebrühwürfel ohne Geschmacksverstärker
2 EL Öl, neutrales (Rapsöl, Sonnenblumenöl, o. ä)
etwas Thymian, gerebelt

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Das Brathähnchen über Nacht auftauen, halbieren (große Küchen- oder Geflügelschere), die Innereien wegwerfen. In einem großen Topf ca 2,5 – 3 Liter Wasser zum Kochen bringen, den Brühwürfel dazu.

Die beiden Hähnchenhälften 30 Minuten kochen (das Wasser muss vor der Zugabe schon kochen, sonst wird der Hahn zäh!). Die Hähnchenhälften herausnehmen und auf Küchenkrepp zum Trocknen und Auskühlen legen.

Den Backofen auf 180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In einer Dessertschüssel oder einem kleinen Glas 2 EL Öl mit einem Löffel Würzmischung Nummer 3 verrühren. Das Hähnchen damit einpinseln auf ein Backblech mit Backpapier legen.

Unter das Hähnchen je eine halbe, zerdrückte Knoblauchzehe und etwas gerebelten Thymian legen. Das Hähnchen noch mit Gewürzmischung nachpulvern (vor allem an Stellen, wo die Haut evtl. eingerissen ist).

30 Minuten im Ofen backen - nicht nachpinseln, nicht gucken, einfach bräunen lassen. Nach dem Ofengang ca. 5 Minuten offen auf dem herausgenommenen Blech ruhen lassen.

Durch das Kochen wird das Brustfleisch immer saftig und zart wie Seide, durch das Backen im Ofen die Haut knusprig und der ganze Vorgang ergibt ein Brathähnchen, wie es keine Pommesbude jemals besser machen könnte. Selbst meine Schwiegermutter macht nach Jahrzehnten anderer Zubereitung Brathähnchen nur noch so!

Dazu passen hervorragend Pommes und ein frischer Salat. Übriggebliebene Hühnerreste kann man vorzüglich in einem Hühnerfrikassee weiterverarbeiten, auch die Brühe.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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July-Plankton

Ich werde das Rezept heute mit einem frischgeschlachteten 2kg Hahn ausprobieren. Da das Huhn schon älter ist, als das der "gewöhnliche TK-Gockel" es wäre, klingt das Rezept vielversprechend, damit das gute Stück nicht zäh wird. Werde sicherheitshalber 5 Minuten länger kochen lassen. Ich werde berichten!

02.08.2013 15:17
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multifaceted

Großartiger Tipp für die Studentenküche! Ich esse wahnsinnig gerne knusprige Hähnchenschenkel, aber weil ich in meiner Studentenbude nur einen kleinen Pizzaofen habe, hat das alles nie wirklich gut geklappt. Bis jetzt! Einfach die Hühnerbeine für 30 Minuten in einer kräftigen Gemüsebrühe vorgekocht, dann rausgeholt und trockengetupft, mit selbstgemachtem Seasoned Salt und Sonnenblumenöl eingerieben, dann in einer Auflaufform für ca. eine Stunden in den Pizzaofen und für die letzten 10 Minuten nochmal richtig kräftig die Hitze aufdrehen und den Grill dazunehmen. Vielen Dank für die tolle Idee, das klappt wirklich super und jetzt kann ich auch bei mir mal wieder öfter richtig schön zarte & knusprige Hähnchenschenkel knabbern! :)

04.07.2013 21:58
Antworten
Eiskimo

Hallo, auf Maggi habe ich verzichtet, ansonsten ans Rezept gehalten. Es war superweich und saftig. Auch die Haut, obwohl nicht sehr braun war knusprig. Lecker! LG Eiskimo

26.01.2013 20:00
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sinnino1

Danke für die schnelle Antwort. Werde Deine Ratschläge beim nächsten Mal beherzigen. Werde dann über das neuerliche Ergebnis berichten.

26.02.2011 12:43
Antworten
only2cook

Meistens liegt die labberige Haut daran, dass der Hahn vor dem Sonnenstudio nicht ordentlich abgetrocknet ist. Ich lasse mittlerweile - Rezepte werden ja auch weiterentwickelt ;-) - mindestens eine, besser anderthalb nach dem Bade trocknen. Aber zwei weitere Tipps habe ich noch: 1. Nach der Hälfte der Backzeit einmal kräftig den Ofen lüften, damit die entstandene Verdunstungsfeuchtigkeit entweichen kann. 2. Und das klappt natürlich immer: Kurz vor Ende des Backofengangs noch für einen Moment die Grillfunktion des Ofens nutzen. Das bedeutet aber: Dabei bleiben und aufpassen! Ich hoffe, mit diesen Tipps gelingts beim nächsten Mal besser!

26.02.2011 12:18
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sinnino1

Hallo, habe vor ein paar Tagen ein 1600g Hähnchen zubereitet und mich dabei genau an das Rezept gehalten. Lediglich in das Kochwasser habe ich außer der gekörnten Brühe auch noch ein paar Gemüsereste (Sellerie, Möhren, Zwiebel, Knoblauch) reingeschnitten... (Habe die Brühe, nachdem ich die Hähnchenhälften rausgenommen habe, unter Zugabe der Innereien, Pfefferkörnern, Liebstöckel, Wacholderbeeren und Lorbeerblatt reduziert und so einen guten Fond erhalten.) ...Der Gockel wurde auch wunderbar zart, aber die Haut war überhaupt nicht knusprig, sondern total labbrig, obwohl sie braun war. Hat jemand eine Idee, was da passiert ist? LG von der Nordseeküste Frank

26.02.2011 12:02
Antworten
fraukuehlborn

Hallo, ich habe noch nie ein Hähnchen so hinbekommen, wie wir es mögen: die knusprige Haut war immer das Problem. Aber mit diesem Rezept ist es gelungen! Großartig, einfach nur großartig! Die Brust war ok, nicht so zart wie angekündigt, aber vielleicht war es auch ein Gummiadler aus der TK. Ich versuche es das nächste Mal mit einem frischen Tier. Von mir 5 Sterne! Gruß fraukuehlborn

26.03.2010 20:10
Antworten
hannes27

Hallo, habe heute dein Rezept probiert. Das mit dem Kochen ist eine Superidee. Auf die Menge Wasser habe ich allerdings 3 Löffel Gemüsebrühe gegeben, Darurch ist das Fleisch auch innen gut gesalzen. Jedenfalls war es, wie geschrieben, butterzahrt und schön würzig. Gibt es mit Sicherheit öfter. Servus......

25.02.2010 15:46
Antworten
Zwubel

Hallo, ich habe das Rezept gestern ausprobiert und fand das Resultat äußerst gelungen. Ich habe einen frischen Gockel genommen. Sehr gut finde ich auch, dass man aus dem Fond noch eine lecker Hühnersuppe machen kann und dass bei dieser Zubereitungsart auch keine Sauerei entsteht, wenn man den Flattermann nach dem Brühebad gut abtropfen lässt. Hinterher einfach das Backpapier vom Blech nehmen und gut. Allerdings muss ich nächstens doch noch mehr darauf achten, dass ich eingerissene Stellen in der Haut besser "abdichte".

14.12.2009 04:26
Antworten
Gelöschter Nutzer

Auf der Suche nach einem interessanten Rezept bin ich auf dieses Rezept hier gestoßen. Was mich stören würde, wäre das " die Innereien wegwerfen"; wenn ich Reste des Hähnchens in einer Hühnerfrikassee verwerte, kann ich die mitgekochten Innereien dort auch mit verwerten. Ansonsten liest sich das Rezept ganz gut, ich werde es mit Sicherheit ausprobieren und bewerten.

07.06.2009 19:34
Antworten