Cig Oen a Mel


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Walisisches Honiglamm

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30 Min. normal 30.07.2003



Zutaten

für
1 ½ kg Lammkeule(n)
1 TL Ingwer, (frisch gerieben oder Pulver)
2 EL Rosmarin, frisch, gehackt
4 EL Honig, (nicht zu flüssig, aromatische Sorte, z. B. Heidehonig)
1 Flasche Apfelwein
Salz und Pfeffer, schwarzer, frisch gemahlen
evtl. Saucenbinder
evtl. Rübenkraut

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 10 Minuten Koch-/Backzeit ca. 1 Stunde 55 Minuten Gesamtzeit ca. 2 Stunden 35 Minuten
Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Lammkeule waschen, trocken tupfen, Fettränder wegschneiden, Hautschicht lassen. Salz, Pfeffer und Ingwer mischen und die Keule damit gründlich einreiben. Rosmarinnadeln hacken und auf die Keule streuen. Mit Honig bestreichen (ist etwas schwierig, weil Honig und Gewürze sich schon mal "aufrollen", geht aber mit etwas Geduld!). Keule in einen großen offenen Bräter oder in die Fettpfanne geben, ca. 1/2 l Apfelwein angießen und in den heißen Ofen geben (2. Einschub von unten).

Nach 30 Min. die Temperatur auf 160 °C reduzieren, noch etwa 75 Min. im Ofen lassen. Ab und zu mit Bratensaft beschöpfen, Apfelwein nachgießen. Die Keule aus dem Ofen nehmen, mit Alu abdecken (Vorsicht - die Kruste!) und ca. 10 Min ruhen lassen.

Inzwischen Bratensatz mit etwas Apfelwein lösen, evtl. vorher entfetten. Aufkochen, Saucenbindemittel einrühren, abschmecken (Salz, Pfeffer, Ingwer, evtl. Rübenkraut).

Tipps: Wer möchte, kann die Sauce mit Sahne abrunden.
In Wales nimmt man "Dry Cider" für dieses Rezept, aber mit trockenem Apfelwein klappts auch!

Leckere Variation: Die Kartoffeln können bei diesem Gericht schon gleich mitgaren. Geschälte Kartoffeln in gleich große Stücke schneiden und ca. 10 Min vorkochen. Die Kartoffeln um die Keule herumlegen, Apfelwein angießen, alles weitere wie oben. Allerdings sollte man beim Begießen der Keule die Kartoffeln wenden, damit sie gleichmäßig garen.

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staldi

Hallo, eine Frage .... gibt es eine Alternative zum Apfelwein bzw Cider? Den mag ich nicht so .... Weißwein? Aber dann würde ja etwas fruchtiges fehlen, oder? Vielen Dank schon mal vorab. LG staldi

14.10.2019 12:48
Antworten
Anja66

Sehr fein! Ich mache oft und gerne Lamm und bin auf der Suche nach einer neuen Variante über dieses Rezept gestolpert. Und alle waren begeistert. Die Süße des Honigs und die Schärfe des Ingwers ergänzen sich hervorragend. Als Beilagen gab es neue Kartoffeln und Röstgemüse aus Möhren, Petersilienwurzel, rote Zwiebel, mariniert und im Ofen gebraten mit Salz, Pfeffer, etwas Knoblauch und wenig Olivenöl.

02.04.2018 11:23
Antworten
Nadi1982

ich würde gerne am 2. weihnachtstag eine 2,4 kg lammkeule zubereiten, kann mir bitte jemand sagen, wie lange ich sie wohl im ofen lassen muss? ich denke länger wird weicher, jedoch habe ich lammkeule noch nie zubereitet... vielen dank :)

12.12.2015 22:48
Antworten
Dorry

Ich habe ein aehnliches Rezept neulich gemacht: 2 1/2 kg bei 180 Grad fuer 2 1/2 Std im Ofen. Wenn sie zu dunkel wird, Temperatur etwas reduzieren und abdecken. Gruss Dorry

24.12.2015 10:00
Antworten
Nadi1982

danke

24.12.2015 10:03
Antworten
marysue

Hallo, freut mich, dass es dir geschmeckt hat! Allerdings fand ich's mutig, so ein Backofengericht für den Herd abzuwandeln, da wäre ich wohl zurückgeschreckt! Das Rezept stammt von walisischen Freunden, es hat schon öfters dazu beigetragen, die Vorurteile gegen die "Inselküche" abzumildern!! LG marysue

08.01.2006 15:28
Antworten
lametti

Hallo! SU-PER-LE-CK-ER!!! Ich habe es im Bräter auf dem Herd gemacht, weil ich nur einen kleinen Braten aus der Keule hatte. Den Rosmarin habe ich ganz fein gehackt und mit dem Honig und dem Ingwer vermischt auf den Braten aufgetragen. Zum Schluß mit Sahne einköcheln lassen. Es schmeckt genial! Vielen Dank für das Rezept. Grüße aus Belgien, Lisa

07.01.2006 20:46
Antworten
Hasenmaedchen

Das klingt nach einem passenden Rezept für einen festlichen Anlass! Lecker! :)

24.10.2004 23:46
Antworten
Bond008

eine Frage mal..... in England gibt es kein Rübenkraut und soßenbinder oder den Heidehonig

15.01.2013 08:36
Antworten
marysue

Was spricht dagegen, ein Rezept aus einem anderen Land mit hiesigen Zutaten abzuwandeln? Zumal Rübenkraut wirklich sehr gut zum Geamtgeschmack passt. Und natürlich gibt es verschiedene "gravy thickeners" im UK (cornstarch und arrowroot kenne ich, wahrscheinlich gibt's auch noch andere). Und dass es da keinen Heidehonig geben soll, zeugt von ziemlicher Unkenntnis von Land und Leuten. Das erste Mal, dass ich überhaupt "Heather Honey" probiert habe, war in Schottland. Sowohl dort als auch in Wales, Yorkshire, Exmoor etc. gibt es große Heidegebiete, wo exzellenter Heidehonig gemacht wird. Was sollte dieser Kommentar also? marysue

20.03.2013 16:21
Antworten