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Cachupa

Nationalgericht von den Kapverdischen Inseln

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90 Min. normal 13.05.2009



Zutaten

für
250 g Mais, getrockneter, gestampft oder aus der Dose
250 g Bohnen (Kongobohnen), getrocknete oder andere gemischte Sorten
2 Knolle/n Maniok
Wasser (Salzwasser)
3 Süßkartoffel(n) oder Kartoffeln
1 kg Tomate(n)
3 Zehe/n Knoblauch
2 Zwiebel(n)
8 Blätter Weißkohl oder Wirsing
4 große Karotte(n)
600 g Fisch oder Huhn oder anderes Fleisch
½ Handvoll Chilischote(n), kleine (Malagueta)
100 ml Öl oder
Piri-Piri - Fertigsauce
n. B. Wasser
Salz

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Ruhezeit ca. 1 Tag Gesamtzeit ca. 1 Tag 1 Stunde 30 Minuten
Cachupa ist das Nationalgericht der Kapverden und ist ein Mais-Bohnen-Eintopf. Das Grundrezept besteht immer aus Mais, Bohnen, Kohl, Knoblauch und Zwiebeln. Je mehr die "kapverdische Hausfrau" an Gemüse zur Verfügung hat, desto "reicher" wird der Eintopf.

Die "Cachupa rica" enthält zusätzlich noch Fleisch oder Fisch. Dieses Rezept stammt von einer Restaurant-Köchin aus der Serra Malagueta auf Santiago, ich habe es hier wie folgt zubereitet:

Wer weder Maniok noch Süßkartoffeln hat, greift auf einheimische Kartoffeln zurück! Wer keine Minichilis hat, nimmt, was er bekommt und schneidet entsprechend kleine Stückchen. Statt des gestampften getrockneten Maises kann man auch Dosenmais nehmen - allerdings ist der extrem süß. Statt Kongobohnen kann man auch eine Mischung aus weißen Bohnen und Kidneybohnen nehmen.

Am Vortag getrocknete Bohnen und Mais aufkochen, quellen lassen. Wer keine getrockneten Originalzutaten hat, nimmt Dosenprodukte, (s. o.) und spart sich diesen Schritt. Die kleinen Chilis putzen, halbieren oder vierteln und im Öl einlegen. Je länger die Chilis im Öl liegen, desto besser - also das Öl auch gerne 1 Woche vorher ansetzen.

Am Essens-Tag: Den Maniok schälen, in kleine Stücke schneiden. Mindestens 20 min. in Salzwasser kochen.

Die Süßkartoffeln schälen, würfeln. Die Karotten schälen, würfeln. Den Kohl in kleine Stücke schneiden. Die Tomaten würfeln, den Knoblauch fein hacken oder pressen. Gewürfeltes Fleisch oder Fisch dazugeben.

Das alles zusammen mit etwas Wasser und Salz in einen Topf geben und bissfest garen. Am Ende der Garzeit Mais und Bohnen hinzu geben und alles erwärmen. Die Zwiebeln hacken und in einer Pfanne goldgelb anbraten und zum Schluss mit dem Maniok unter den Eintopf mengen.

Jeder würzt den Eintopf selbst auf seinem Teller mit dem Malagueta-Öl oder der Piri-Piri Fertigsoße.

Wenn vom Eintopf noch etwas übrig bleibt, ist es auf den Kapverden üblich, den Rest in einer Pfanne anzubraten und mit Ei zum Frühstück zu reichen. Wer es zum Frühstück nicht so deftig mag, probiert diese Resteverwertung (schmeckt mir persönlich fast besser als vorher) zum Mittagessen.

Als Nachtisch passt Pudim de Queijo aus Ziegenkäse.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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initalia

Wie schön auf ein kapverdisches Rezept zu stossen! Ich bin großer Catchupa Fan und habe es schon diverse Male gekocht. Dosenmais als Alternative zum getrockneten Mais kann ich leider so gar nicht empfehlen. Das hat m.E. Gar nichts mehr mit Catxupa zu tun. Den geschälten Mais hier in Dtl zu finden ist tatsächlich aber auch nicht so einfach. Es gibt entweder Popcorn Mais oder eben den in der Dose. Ich bin nach zahlreichen Suchen in Afrika- und Asialäden letzlich beim Spanier/Portugiesen fündig geworden, die auch Produkte aus Südamerika verkaufen, wo der Mais nämlich auch verwendet wird.

02.11.2017 11:51
Antworten
Campine243

Hi, uns hat der Eintopf sehr gut geschmeckt. Wir hatten Maniok, Süßkartoffel, Möhre, Wirsing und Kidneybohnen sowie Mais aus der Dose. Würde beim nächsten Mal eher weiße Bohnen nehmen, wie empfohlen, und mehr Maniok und Kohl, dafür weniger Mais und Bohnen als je eine kleine Dose (für 2 Personen), das war mir etwas zu dominant. Knoblauch fänd ich noch eine gute Ergänzung. Dazu die gebratenen Zwiebeln zum selbst drüber streuen, Salz und Chili-Öl... Lecker! LG Campine

12.11.2014 22:32
Antworten
liz72

Freut mich ja ungeheuer, hier ein Kachupa-Rezept zu sehen und an die Serra Malagueta erinnert zu werden! In Wien gibt es alle Zutaten, insbesondere gestampften Mais, Kongobohnen sowie Wachtelbohnen bei Prosi zu kaufen und wir können eine perfekte, originalgetreue Kachupa kochen (bin grad dran für ein Fest am Sonntag....). Am besten fängt man 2 oder 3 Tage vorher an, damit dann auch alles schön durch ist. Mein Extra ist dann immer noch ein Piri-piri wo ich Korianderblätter reingebe, das gabs auf Santo Antao und ist eine aromatisch Ergänzung. Herzliche Grüße! liz

27.09.2013 08:34
Antworten
Biggi80

Hallo Silke, ganz lieben Dank für dieses Rezept. Wir kennen es von den Kapverdischen Inseln, allerdings hat es bedingt durch die "Deutschen" Zutaten doch anders geschmeckt. Nicht schlechter, nur etwas anders. Bin gespannt wie es morgen schmeckt, diese Gerichte müssen für 2 Tage gekocht werden...smile. Gleich bekommt meine Freundin ein Schüsselchen, sie wird begeistert sein. Nochmals Danke und lieben Gruß Biggi Kleine Bemerkung: Sicher kennst Du den weltbesten Kaffee, er wächst auf Fogo. Falls nicht musst Du ihn unbedingt probieren, ich habe noch nie so wunderbaren Kaffee getrunken.

03.01.2013 13:25
Antworten
licii

achso und am besten 2-3 std kochen bis es dicklich ist und bräunlich dann ist es perfekt

29.06.2011 22:38
Antworten
licii

hallü wollte nur mal sagen dass eigentlich das fleisch mit 2 El olivenöl, 2 zehen knoblauch, 2 El Paprika pulver und einer großen priese Salz mindestends 2 std ruhen muss damit das fleisch den geschmack davon annimmt und wenn man noch speck und/oder wurst dazu gibt bekommt das ganze noch einen besseren würzigeren geschmack!! so kenn ich das cachupa von meinem daddy (familie).

28.06.2011 00:32
Antworten
fechter

Wo man sie in Deutschland bekommt, weiß ich nicht, da ich a) in Frankreich wohne und b) mehrmals im Jahr auf die Kapverden komme und dort einkaufen kann. Nimm statt dessen evtl. Kidney-Bohnen und weiße Bohnen. Silke

19.05.2010 15:22
Antworten
stefanie2402

hi ich wollte mal nachfragen wo ich die kongobohnen herbekomme. danke im vorraus stefanie2402

19.05.2010 12:41
Antworten
fechter

Das freut mich sehr! Was Du dann zubereitet hast (ohne Fleisch) ist die "Alltags - Cachupa pobre", die Fleisch - Variante ist für Sonn- und Festtags. :-) Silke

29.01.2010 07:16
Antworten
oneeline

Liebe fechter, das war ein Genuss. Ich habe das ganze auf vegetarisch getrimmt - durch die Bohnen ist das ganze ja gehaltvoll genug. Statt Piri Piri habe ich es jetzt einmal mit frischen Pepperoni und einmal mit Harissa probiert und muss sagen, dass beides köstlich ist. Ich habe das ganze in den Wok geworfen und komplett ohne Fett- und Wasserzugabe schnell gar bekommen (viel rühren und jajajajaja der Kohl war noch trofnass vom Waschen :-) Sogar GöGa fand es lecker und der steht -im Gegensatz zu mir - weder auf Kohl noch auf Wirsing! Vielen Dank für das Rezept! Gibt es wieder!!!

28.01.2010 20:37
Antworten