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Grundrezept Babybrei

Gemüse - Fleisch - Brei

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60 Min. simpel 05.05.2009 216 kcal



Zutaten

für
400 g Karotte(n)
600 g Gemüse der Saison, (1-2 weitere Gemüsesorten)
200 g Getreide, (Fünfkornflocken)
200 g Fleisch nach Wahl
8 TL Rapsöl
4 TL Öl, (Walnussöl)

Nährwerte pro Portion

kcal
216
Eiweiß
9,70 g
Fett
9,43 g
Kohlenhydr.
22,60 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde
Möglichst alle Lebensmittel im Bioladen kaufen - nur das Beste für den Nachwuchs!

An Gemüse kommen neben den Karotten noch 1-2 weitere Gemüsesorten dran. Bisher hatten wir: Rote Bete, Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Kartoffeln, Kürbis, Pastinake, Steckrübe und Zucchini. Es gibt aber noch viel mehr zum Ausprobieren.

An Fleisch ist Rindfleisch wegen des hohen Eisengehaltes zu bevorzugen. Schwein, Huhn und Pute kann man aber dennoch zur Abwechslung verwenden.

Das gewaschene und grob zerkleinerte Gemüse und Fleisch gar dämpfen. Das Gemüse darf ruhig noch einen leicht festen Kern haben, so bleiben die meisten Inhaltsstoffe erhalten.

Gemüse, Fleisch und Fünfkornflocken in eine Schüssel geben, ca. 100-200 ml von dem Garwasser hinzu geben und alles pürieren. Der Brei sollte jetzt noch recht fest sein.

Den fertigen Brei in kleine Behältnisse zu je ca. 180-200 ml abfüllen und schnell abkühlen (Wasserbad, Kühlschrank).

Bei Bedarf ca. 150 g Brei entnehmen und mit etwas kochendem Wasser mischen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Der Brei sollte dadurch warm genug werden. 1 TL Rapsöl und ½ TL Walnussöl hinzu geben und gut vermischen. Baby füttern.

Empfehlenswert ist das Dämpfen der Lebensmittel, weil damit die meisten Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Das Gemüse nicht zu weich werden lassen, weil sonst auch zu viele Inhaltsstoffe verloren gehen. Es gibt so genannte Dämpfeinsätze für jede Topfgröße.

Das Fleisch kann mit dem Gemüse garen. Meist tritt etwas unansehnliches Eiweiß aus. Ist aber nichts Schlimmes, einfach mit pürieren, es ist nicht mehr zu sehen und der Nachwuchs wird sich nicht beschweren.

Rapsöl und Walnussöl erst ganz zum Schluss hinzu geben, weil das Erhitzen der Öle die ungesättigten Fettsäuren zerstört. Ungesättigte Fettsäuren sind wichtig für die Ausbildung des Gehirns. Walnussöl ist sehr teuer (100 ml ca. 5 €). Wem es zu teuer ist, der sollte den ½ TL einfach durch 2 weitere TL Rapsöl ersetzen.

In vielen Rezepten haben wir von Butter statt Öl gelesen. Davon und allen anderen Kuhmilchprodukten können wir bei Kindern unter 1 Jahr nur abraten. Sie können Allergien auslösen bzw. unterstützen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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Landou

Den Einwand mit der Butter finde ich unbegründet, wenn Kuhmilch so böse wäre, würden alle nicht gestillt und Babys sterben, denn auch Premilch Pulver wird aus Kuhmilch gemacht. Man soll keine Kuhmilch verwenden, da sie für ein Menschen Baby zu viel Eiweiß enthält, ist schließlich für das Kalb gedacht. Die Nieren wären da auf Dauer zu überlastet. Deswegen wird geraten ab dem 6. Monat die Milch zu verdünnen, für den Milchbrei. Trotzdem ist Rapsöl oder Sonnenblumenöl die bessere Alternative, aber bitte kein kaltgepresstes.

21.06.2018 17:07
Antworten
Chefkoch-Kochtini

Hi, ein Tipp zur Haltbarkeitmachung: wie" CK Hackfleischsauce einkochen" Gläschen mit Babynahrung gefüllt im Wasserbad im Backofen Heißluft 200 C ca. 10 Minuten einkochen. Hält einige Monate laut Anweisung, auch ohne Kühlschrank oder Gefrierer. LG Tini

07.02.2018 20:00
Antworten
LauriliKS

Bei Milchprodukten scheiden sich die Geister. Die offizielle Empfehlung vom Verband der Kinderärzte und auch der Hebammen und zig mehr sagen, dass mit dem Abendbrei die Kuhmilch eingeführt werden soll. Am besten unter dem Schutz der Muttermilch. Mein Osteopath meinte, Milch frühestens mit einem Jahr... Unsere Kleine bekommt seit dem 6. Monat Milch.

29.11.2016 13:20
Antworten
Gogo207

Ab wann kann man den Brei geben? LG

07.10.2016 21:17
Antworten
Super-Sandra79

Das Öl kann man, laut meinem Breibuch, auch vor dem einfrieren in den Brei geben.

11.10.2013 23:01
Antworten
kristalla

Hallo Fleischklumpe, dein Grundrezept für Babybrei habe ich ausprobiert. Einfach herzustellen und geschmacklich fürs Baby ein Vollstreffer! :-)) Die Menge reicht aus für 6 Babynahrungsgläschen á 190 g und einer guten Portion zum Gleichessen. Mein Tipp: Die Gläser müssen vorher abgekocht sein und nach dem wirklich randvollen Einfüllen des Breies in die Gläser muss der Rand ganz sauber sein. Dann mit dem Deckel verschließen, im Kühlschrank abkühlen und nach ca. 1 Stunde auf die Deckelmitte drücken. Wenn dieser "knackt", ist das Glas wieder verschlossen. Danke für das Rezept. LG, Kristalla

20.05.2009 10:25
Antworten
AnniK82

Heiße Gläser im Kühlschrank abkühlen lassen ist nicht sehr ratsam. Der Kühöschrank muss extrem arbeiten, was Strom kostet, und die anderen Lebensmittel werden wärmer.

08.07.2010 22:58
Antworten
hannymoon

stromverbrauch ist hier zweirangig, es geht darum, dass der brei gleich gekühlt wird wegen der haltbarkeit (und der keime)

01.06.2011 11:05
Antworten
Gartenliebe

Hallo, mit Verlaub: Das ist Nonsense. Wenn nach dem kochen noch nicht alle Keime getötet sind, hilft es auch nicht, schnell abzukühlen. Wäre so nach dem Motto 'Buh, jetzt erschrecken wir den Keim! ' Saubere, bestmöglich sterilisierte Gläser und Deckel verwenden, Handhygiene beachten, reinlich abfüllen, abkühlen rasch,z. B. Wasserbad, nicht im Sonnenschein stehen lassen und dann richtig kühlen. Allerdings hätte ich Bedenken, sechs Tage lang selbst gekochten Fleischbrei für sehr kleine Kinder einfach unsterilisiert im Kühlschrank zu lagern und derart lange zu verfüttern. Besser: Brei rasch abkühlen, portionsweise frosten, im Kühlschrank auftauen und dann lt Rezeptanleitung fortfahren mit erwärmen und Ölzugabe. Füllt man die Gläser nicht zu hoch, kann man darin einfrieren. LG

09.03.2015 14:19
Antworten
Fleischklumpe

Ich denke, da hat jeder seine eigene Meinung, aber es gleich als Nonsens zu bezeichnen ist nicht richtig. Meine Erfahrung mit drei Kindern, die alle selbstgekochten Brei von mir bekommen haben, zeigen mir, daß ein schnelles runterkühlen des Breis sehr wohl die Haltbarkeit verlängert. Nicht umsonst gibt es in der Gastronomie auch Geräte, die noch warme Lebensmittel schnell herunterkühlen um die Haltbarkeit zu erhöhen.

25.03.2015 22:15
Antworten