Hauptspeise
Nudeln
Europa
Pasta
Vegetarisch
raffiniert oder preiswert
Osteuropa
Polen
gekocht
Russland
Gluten
Lactose

Rezept speichern  Speichern

Russische Piroggen

traditionelle russische Küche

Durchschnittliche Bewertung: 4.36
bei 42 Bewertungen
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

75 Min. normal 17.04.2009 785 kcal



Zutaten

für
350 g Mehl
1 kleines Ei(er)
130 ml Wasser, lauwarm
600 g Kartoffel(n)
250 g Quark
1 m.-große Zwiebel(n)
1 EL Butter
Salz und Pfeffer, grob gemahlener
2 EL Griebenschmalz oder 2 EL Butter zum Begießen
200 ml saure Sahne

Nährwerte pro Portion

kcal
785
Eiweiß
22,01 g
Fett
38,31 g
Kohlenhydr.
85,75 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 15 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 15 Minuten
Für die Füllung die Kartoffeln schälen, waschen und in Salzwasser gar kochen. Die heißen Kartoffeln zu einer glatten Masse verarbeiten. Die Zwiebel hacken und in 1 EL Butter goldgelb rösten. Den Quark glatt rühren. Kartoffeln, Quark und die Zwiebeln zusammen mit dem Fett in eine Schüssel geben, sehr gut glatt verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Teig soll keine Quark- oder Kartoffelklümpchen enthalten.

In eine große Schüssel das Mehl, das Ei, das Wasser und etwas Salz geben und einen glatten Teig kneten. In 2 Portionen teilen. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Glas Kreise von 7 - 8 cm Durchmesser ausstechen. In die Mitte von jedem Teigkreis einen gehäuften Teelöffel Füllung geben, dann den Teig zu Halbmonden umklappen und die Ränder sorgfältig andrücken. Aufpassen, dass die Füllung nicht an die Ränder kommt!

Die Piroggen in reichlich siedendem Wasser in einem flachen Topf kochen. Vorsichtig umrühren und wenn sie an der Oberfläche schwimmen, noch 2 - 3 Minuten kochen lassen. Mit einem Schaumlöffel heraus nehmen.

Mit heißer Butter oder heißem Griebenschmalz servieren. Separat dicke Sahne dazu reichen.

Die kalten Piroggen kann man in Butter oder Schmalz braten.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

LunaAminda

also die Füllung ist viel zu viel, habe 2/3 der Füllung übrig gehabt und habe schon gestopft.

07.09.2019 17:34
Antworten
KrzysMC

Hallo Balalaika, Das Rezept selber ist klasse und Piroggen sind immer lecker, aber leider ist der Name des Rezepts falsch. Piroggen in Russland sind etwas anderes. Bei diesem Gericht handelt es sich um Pierogi ruskie oder auch Wareniki, also ein traditionelles Gericht der polnischen und ukrainischen Küche. In Russland bekannt, aber ursprünglich aus dem Gebiet der heutigen Ukraine, früher Polen. Daher auch der polnische Name Pierogi Ruskie. Leider denken viele, dass der Name übersetzt Russische Piroggen bedeutet, dass ist aber falsch, denn Ruskie kommt von Ruś Czerwona, also dem polnisch-ukrainischen Gebiet, wo diese Piroggen ihren Ursprung haben. Auf Deutsch lautet der Name also korrekt Ruthenische Piroggen und es handelt sich dabei um traditionelle polnisch-ukrainische Küche, nicht russische.

14.10.2018 06:27
Antworten
glatzerrose

erinnert mich an meine frühe Kindheit in Schlesien.Meine Mutter hatte das Rezept von polnischen Nachbarn.Allerdings wurde Schichtkäse anstatt Quark verwendet.Da wurde die Flüssigkeit im Schichtkäse durch ein Küchentuch abgeseiht. War viel aufwendiger,aber die Masse war homogener.Das tu ich mir heute nicht mehr an.Sind auch so Hammer

03.10.2018 13:51
Antworten
Sirius_Nichte

Obwohl wareniki gibt’s auch mit Fleisch, sind nur größer als die pelmeni...ich Blick nicht mehr durch, auf jeden Fall lecker...und irgendwie doch alles ähnlich. Selbstgemachte Nudeln mit Füllung sind ja auch ähnlich 😂🙈

17.09.2018 18:08
Antworten
Sirius_Nichte

Und an die die hier verbessern, Wareniki sind eher mit süßer Füllung ;-)

17.09.2018 18:05
Antworten
Ro-Gi

Hallo, am Wochenende habe ich mich an die Piroggen "getraut". Und was soll ich sagen? Sie haben wunderbar geklappt (anfangs war ich wegen des Teigs skeptisch) und gut geschmeckt. Es gab ausgebratenen Speck und Schmand dazu. Die übrigen Teigtaschen habe ich eingefroren. Ich hoffe, das schadet nicht. Auch war von der Füllung übrig. Diese habe ich gestern zu Küchlein geformt, in Mehl gewendet und in heißem Fett ausgebacken. Dazu gab es selbstgemachten Apfelmus. Das war zwar nun ein ganz anderes Gericht, aber auch lecker .. Viele Grüße, Ro-Gi

30.08.2010 15:50
Antworten
Balalaika

Hallo Ro-Gi! Neinnein, das Einfrieren schadet gar nicht - nur länger als ein halbes Jahr sollten sie nicht verweilen. Ich finde auch, je mehr Speck, desto besser schmecken sie. Ich forsche zuerst immer nach, wie die Herrschaften es lieber hätten. :-) Liebe Grüsse und guten Rutsch wünscht Dir Balalaika

30.12.2010 19:23
Antworten
Gelöschter Nutzer

Super Rezept! Übrigens kann man auch einige Zwiebeln glasig anbraten und dazu servieren und der Sauerrahm lässt sich auch durch Natur-Joghurt ersetzen.

13.01.2010 03:39
Antworten
Balalaika

Hallo Goresen! Danke Dir für diesen hilfreichen Tipp! Liebe Grüsse und einen guten Rutsch wünscht Balalaika

30.12.2010 19:20
Antworten
Lexi-Fliegenpilz

Das ist eines meiner Lieblingsrezepte aus der russischen Küche. So weit ich weiß heißen sie Wareniki. Piroggen sind frittierte Teigtaschen.

13.10.2014 11:24
Antworten