Rehrollbraten von den Rippen


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Jägers Extremresteverwertung

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45 Min. normal 13.04.2009 455 kcal



Zutaten

für
2 kg Rehfleisch (Rippenfleisch), ausgelöst, von einem ausgewachsenen Reh, gleich ob Bock oder Ricke
3 EL Senf
1 TL Gewürzmischung (Wildgewürz), gemahlen
1 TL Salz
3 große Zwiebel(n)
¼ Liter Malzbier
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Nährwerte pro Portion

kcal
455
Eiweiß
76,49 g
Fett
12,57 g
Kohlenhydr.
7,64 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Ich habe mir beim Auslösen nicht zu viel Arbeit gemacht, einfach die Rippen mit der konkaven Seite nach oben auf ein Küchenbrett gelegt, dann mit einen scharfen Messer unter jeder einzeln angehobenen Rippe herunter geschnitten. Mit einer Gitarrensaite soll es gründlicher und schneller gehen.

Beide ca. 15 x 30 cm großen Fleischlappen werden beidseitig mit Senf bestrichen. Im Anschluss nach Belieben mit Wildgewürz, Salz und Pfeffer bestreuen, übereinander legen und zusammenrollen. Um das Bratennetz (gibt’s im Fleischereifachhandel für wenig Geld oder bei e-bay) darüber zu ziehen, hilft mir ein 10 cm Ø PE Rohr. Darüber streife ich erst das Netz, danach kommt der gerollte Braten hinein und nun muss ich nur noch das Netz über das Fleisch ziehen.
Nun kann die Rolle eingefroren oder zubereitet werden.

Backofen vorheizen (z.B. 120°C, Garzeit dann etwa 6 h).
Den Braten von allen Seiten so anbraten (vorher etwas Fett, Schmalz oder Öl in den Topf geben), dass das Gumminetz nicht kaputt geht und er eine schöne braune Farbe bekommt.
Zwiebeln schälen und grob zerschneiden. Den rundum angebräunten Braten auf die gehackten Zwiebeln in den Bräter legen und etwas Malzbier darüber gießen. Deckel darauf und in den Backofen stellen. Gelegentlich mit der Flüssigkeit vom Boden des Bräters übergießen

Das Fleisch mittels Bratenthermometer vor Ende der Garzeit testen. Die Temperatur in der Mitte sollte 10 Min lang 80°C betragen. Jetzt kann die Fleischrolle in Alufolie eingepackt und auf einen Teller liegend im ausgeschalteten Backofen warm gehalten werden.
Die Flüssigkeit wird durch ein Küchensieb gegossen und bei Bedarf angedickt.

Dazu essen wir am liebsten Salzkartoffeln und Rotkohl.

Übrigens, Wild kann man übers ganze Jahr verteilt essen, nicht nur zu Weihnachten.

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Kommentare

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DJTMichel

Ja das ist richtig, aber bei nur 120°C. Gutes gelingen vom Wildwurstladen

11.10.2017 14:50
Antworten
Oma-Witha

ist das richtig, das der Braten 6 Stunden im Ofen bleibt? Kommt mir sehr lange vor, denke er wird evtl trocken?

11.10.2017 11:27
Antworten
DJTMichel

prima, das freut mich sehr

09.01.2017 00:05
Antworten
kafra

Bei uns gab es heute den Rehrollbraten nach diesem Rezept. Malzbier habe ich nicht benutzt. Ich habe mit Rinderbrühe angegossen und mit Wildfond die Soße fertig gestellt. War oberlecker!

08.01.2017 21:38
Antworten