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Mitglied seit 12.01.2008
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Zutaten

Kaninchen, ca. 1 kg, TK
100 g Speck, mager, gewürfelt
1/2 Liter Bouillon vom Rind
100 ml Rotwein
Knoblauchzehe(n)
  Salz und Pfeffer
  Crème fraîche
  Mehl
 n. B. Wildfond
 n. B. Olivenöl
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Ofen auf höchster Stufe mit dem Bräter darin vorheizen. Der Bräter muss einen Deckel haben.

Das Kaninchen innen und außen waschen und zerlegen. Ich fange meist mit den Keulen an. Wenn die weg sind, kommt man gut an die Bauchhaut ran und kann sie entlang der Rückenmuskeln und dem Rippenbogen abtrennen. Die Hautseiten in einem Stück abschneiden, denn sie werden noch gebraucht. Rücken und Vorderläufen abtrennen. Den Rumpf halbiere ich meist entlang der Wirbelsäule und des Brustbeins. Das Schwänzchen, das am unteren Teil des Rückens ist, schneide ich auch ab, lege es aber für die Geschmacksgebung der Soße mit in den Bräter.
Die Teile nun salzen und kräftig mit Pfeffer würzen. Die Bauchhaut auch salzen und pfeffern und mit einem Stückchen Knoblauch in der Mitte aufrollen und mit einem Spieß feststecken. Die zwei Röllchen, die so entstehen, sind eine Delikatesse.
Die Rinderbouillon und den Rotwein in den Bräter geben, das Rückenteil sollte eher unten liegen, damit es nicht trocken wird. Mit Speckwürfeln bedecken, den Knoblauch in der Flüssigkeit verteilen.
15 Minuten auf höchster Stufe (ca. 250°C) anbraten und dann ca. 1 1/2 Stunde bei 220°C garen.
Am Ende der Bratzeit den Sud durch ein Sieb in einen Topf geben, evtl. etwas eindicken und mit Salz, Pfeffer und Crème fraiche abschmecken. Wer mehr Soße möchte, kann vor dem Eindicken noch etwas Wildfonds zugeben, das ändert allerdings den Geschmack der Soße. Besser wäre es für Soßenliebhaber, bereits zu Beginn der Garzeit mehr Flüssigkeit in den Bräter zu geben.
Wem zum Ende der Bratzeit das Fleisch nicht braun genug ist, kann es im Deckel des Bräter mit etwas Olivenöl noch einmal zum Nachbräunen in den Ofen schieben. Allerdings muss man aufpassen, dass das Fleisch dadurch nicht trocken wird.

Dazu schmecken Klöße oder Salzkartoffeln und Apfelrotkohl. Ein leichter Beaujolais passt sehr gut.

Natürlich kann man ein frisches Kaninchen nehmen. Aber ich meine, das Fleisch schmeckt besser, wenn es wenigstens kurz eingefroren war. Daher nehme ich immer ein ganzes, gefrorenes Hauskaninchen.