Injera

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äthiopischer Sauerteigfladen - die perfekte Beilage

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45 Min. simpel 20.02.2009



Zutaten

für
2 Tasse/n Maismehl
1 Tasse/n Roggenmehl
2 ½ Tasse/n Mehl, selbst treibendes
1 Würfel Hefe
n. B. Wasser, lauwarm
Salz

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Ruhezeit ca. 17 Stunden Gesamtzeit ca. 17 Stunden 45 Minuten
Am Vorabend das Roggenmehl mit Hefe und etwas lauwarmem Wasser zu einer zähflüssigen Masse vermischen. Das Maismehl dazusieben und kneten, bis eine feste Knetmasse entsteht (ca. 10 min.).

Lauwarmes Wasser dazugeben und weiterrühren, bis der Teig wieder dünnflüssig ist (wenig flüssiger, als die Konsistenz von Crêpeteig). Den Teig abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 8 - 12 Stunden gehen lassen.

Morgens den flüssigen Teig portionsweise(!) in den Mixer geben. Je ca. 1 Min. mixen und danach in ein große (am beste durchsichtige) Schüssel geben. Selbsttreibendes Mehl mit Wasser mischen, bis es eine flüssige Masse ergibt (diesmal etwas dickflüssiger: Konsistenz von Crêpeteig).

Zu der anderen Teigmasse in der großen Schüssel hinzugeben und verrühren, bis es eine gleichmäßige Farbe ergibt. Abdecken und stehen lassen, bis der Teig nicht mehr treibt (ca. 4 - 5 Stunden). Den Injerateig 1 Stunde vor Benutzung in den Kühlschrank stellen.

Am Mittag eine beschichtete(!) Pfanne auf höchster Stufe erhitzen. Mit etwas Salz bestreuen. Einen Schöpflöffel Injerateig in die heiße Pfanne geben und ausbalancieren (genau wie bei Pfannkuchen, sollte jedoch in einer größeren Pfanne gemacht werden und etwas mehr Teig verwendet werden). Die Pfanne danach sofort(!) abdecken.

Nach ca. 1 min. rausheben (wenn der Teig sich am Rand von selbst löst, und in der Mitte nicht mehr flüssig aussieht, ist das Injera fertig). Der Teig muss aufgehen und wie ein Schwamm mit kleinen Bläschen aussehen.

Nicht warm aufeinanderstapeln, sonst verklebt das Injera. (Mindestens 2 große Platten verwenden).

Wichtig: Vor jedem neuen Injera die Pfanne mit einem feuchten Tuch abwischen. Aber bitte Vorsicht walten lassen: Verbrennungsgefahr!

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lx2

Hi Kimbazulu, ich bin ein liber Lx2 und keine liebe ;) Also mit der Beschichtung bin ich nicht ganz sicher. Das Injera wird zwar, nachdem es in der Pfanne war, von unten her erst sehr trocken und nach einer Zeit des Auskühlens bekommt es dann wieder diese Schwammige Konsistenz. Deswegen kann ich mir es schon vorstellen das es mit einer "nicht mehr so guten" Beschichtung klappt. Aber gänzlich unbeschichtet wird sicherlich nicht gehen. Zu der Schüsselgröße: Nimm doch eine Ersatzlösung - vielleicht hast du ja einen Bräter oder mehrere Schüsseln , Notfalls einen sterilen Eimer ;) Ansonsten schnell in den nächsten Baumarkt oder Supermarkt und für 3-4 Euro ne sehr große Schüssel besorgt (kann nie schaden!). Wassermenge kann ich dir leider nicht sagen, mache ich immer nach Gefühl und auf die Genauigkeit kommt es in diesem Rezept nicht an.

18.07.2012 23:33
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Kimbazulu

Ich koche am Freitag für Gäste ein afrikanisches Gulasch, zu dem das Injera bestimmt toll passt. Und im Restaurant schmeckt es immer fantastisch. Wenn ich hier die Beschreibung lese, kommt es mir aber sehr schwer vor. Meine beschichtete Pfanne ist z.B. schon älter und teilweise nicht mehr 100% beschichtet. Bleibt das Injera dann kleben? Vor allem eine Frage treibt mich um: Wie groß müssen die Schüsseln sein, in denen der Teig geht? So riesig große Salatschüsseln gibt es hier nämlich z.B. nicht. Muss ich dann nach der Nacht den Boden wischen? ;P Liebe Lx2, kannst du mal gucken, wieviel ml Wasser in eine Schuessel geht, die man mindestens braucht, damit der Teig nicht überquillt? Lieben Dank im Voraus, Kim

18.07.2012 15:15
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JulauG

Hallo lx2, alles klar, vielen Dank für deine sehr hilfreiche Antwort, das werde ich gleich ausprobieren (hoffentlich funktioniert es auch mit Trockenhefe denn ich habe gerade keine frische da - aber warum sollte es nicht funktionieren?) LG

11.07.2012 08:30
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lx2

Hallo JulauG In eine Tasse gehen bei mir 100g Mehl. Das Rezept wurde ursprünglich aus dem Englischen übersetzt, wo "Cup" ein festes Raummaß ist. Habe gerade im Internet nachgesehen, 1 Cup Mehl müsste so ziehmlich genau 120g wiegen. Darfst also gerne etwas großzügiger sein als 100g. Ein Hefewürfel wird normalerweise für 1 KG (Weizen-)Mehl hergenommen. Da Injera aber etwas säuerlich schmeckt und die Fladen viele kleine "Bläschen" haben sollen, wird hier sozusagen der Hefeanteil fast verdoppelt. Gutes Gelingen!

10.07.2012 22:59
Antworten
JulauG

Hallo, ich hätte gerne gewusst wie groß deine Tassen sind. 1 Würfel Hefe ist für 500g Mehl gedacht wenn mich nicht alles täuscht, oder? LG

10.07.2012 11:20
Antworten
lx2

Auf englisch heißt es: "self rising flour" Das ist im prinzip nichts anderes als Mehl mit Backpulver und ein wenig Salz versetzt. Die genauen Mischverhältnisse kann ich dir nicht mehr sagen, aber mit einer google Suche müsstest du schnell an Ziel kommen. Da ich das Rezept von einem amerikanischen Webblog übersetzt hab taucht diese Zutat auf. "Selbst treibendes Mehl" habe ich in Deutschland schon in Asia läden gefunden. Beste Grüße, Alex

22.02.2009 21:02
Antworten
cremona

Hallo, was ist selbst treibendes Mehl ? VG, cremona

21.02.2009 19:47
Antworten