Boeuf Bourguignon


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nicht ganz das Original, aber auch nicht ganz schlecht

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30 Min. normal 18.02.2009 835 kcal



Zutaten

für
1 kg Rindfleisch (z.B. Schulter oder Hohe Rippe)

Für die Marinade:

2 große Zwiebel(n)
700 ml Rotwein
1 Lorbeerblatt
1 Zweig/e Thymian (kleiner Zweig)
1 Zweig/e Rosmarin
2 Zehe/n Knoblauch
1 Bund Petersilie (kleiner Bund)

Für das Gemüse:

100 g Speck, durchwachsen, geräuchert, gewürfelt
1 EL Olivenöl
2 EL Butter oder Butterschmalz
10 kleine Zwiebel(n) oder Schalotten (können auch mehr sein)
2 Karotte(n), grob gewürfelt
Salz und Pfeffer

Nährwerte pro Portion

kcal
835
Eiweiß
54,02 g
Fett
50,32 g
Kohlenhydr.
15,63 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 12 Stunden Gesamtzeit ca. 12 Stunden 30 Minuten
Das Fleisch in ca. 4 cm dicke Würfel und die Zwiebeln in dickere Scheiben schneiden. Die Fleischwürfel in eine Schüssel geben, mit der Hälfte des Rotweines übergießen. Jetzt die Kräuter, Zwiebeln und 1 Zehe Knoblauch hinzufügen und eine Nacht marinieren lassen.

Den gewürfelten Speck in Olivenöl und 1 EL Butter in einem breiten Schmortopf, der vorher mit der zweiten Zehe Knoblauch eingerieben wurde, glasig braten. Die kleinen Zwiebeln hinzufügen und hellgelb rösten. Nun den Speck und die Zwiebeln mit einem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen und gut abtropfen lassen.

Das Fleisch auf einem Sieb abtropfen lassen (die Marinade dabei auffangen) und trocken tupfen. Zum heißen Fett den 2. EL Butter, dann das Fleisch in den Topf geben und scharf von allen Seiten anbraten. Dann die etwas gröber gewürfelte Karotten und die Zwiebeln der Marinade zufügen, kurz mit braten lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Marinade so weit auffüllen, dass das Fleisch gerade bedeckt ist.

Anschließend zugedeckt im vorgeheizten Rohr bei 160°C schmoren lassen, von Zeit zu Zeit mit der Marinade, später evtl. mit Rotwein immer dann angießen, wenn es im Topf anfängt zu brutzeln. Dieses über einen Zeitraum von mindestens zwei Stunden - besser drei - durchführen. Danach den Deckel abnehmen, mit dem restlichen Rotwein angießen (es sollte noch ein Rest da sein, es sei denn das Küchengespenst war wieder da, dann braucht es eine zweite Flasche Rotwein) und die Sauce sämig reduzieren.

Bei mir gibt es dazu ein Batard Baguette (oder Toskana-Weißbrot, die Puristen mögen mir verzeihen) und Salat, aber Kartoffeln (z.B. Rosmarinkartoffeln) passen auch gut dazu.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Lelmine

Ich habe es drei Stunden auf dem Herd geschmort. War sehr lecker. Liebe Grüße

22.02.2020 13:54
Antworten
trine26

Ich habe das Boef zu meiner Geburtstagsfeier als Ergänzung zum kalten Buffet gemacht. Dachte ich jedenfalls. Aber Tatar und Roastbeef blieben genauso liegen wie die leckeren Salate. Stattdessen hat sich jeder auf das köstliche Boef gestürzt - vielen Dank für das wirklich gelungene Rezept, dass heute gleich wieder nachgekocht werden wird :-) LG Petrina

09.09.2015 13:21
Antworten
campe2909

Wir haben mehr Zwiebeln und noch Suppengemüse dazugeschmort, Fleisch war etwa 3 Stunden im Ofen. Hat uns sehr gut geschmeckt.

05.01.2015 20:42
Antworten
midgard2kopf

Aber ja, gerne. VG m2k

04.04.2013 13:15
Antworten
blacky278

Hast Du denn das Rezept schon gefunden? :-))) LG blacky278

10.03.2015 19:47
Antworten
turbo-lenta

Hallo, meine Suche hat ein Ende, DAS wird mein Standard-Rezept für Boef Bourgignon! Habe schon ein paar Rezepte durch und dieses hier schmeckt mir am besten. Habe das ganze auf dem Herd geschmurgelt (war eine Verwechslung mit einem anderen Rezept) und es wurde perfekt. Als gelernter Schwabe habe ich einen Teil des Specks und der Zwiebeln wieder zugegeben. Danke für das schöne Rezept m2k. LG Lenta

29.03.2012 13:43
Antworten
midgard2kopf

Hallo Lenta, keine Ursache, denn mir gings wie Dir. Es gibt noch ein besseres, das suche ich noch. Im Tontopf - aber nicht im Römertopf. Ich finde es, sicher. Und wenn ich wieder ins Dôme fahren muß! LG m2k

30.03.2012 13:15
Antworten
andreacrazy

Nachdem "Rentnerrecords" sich nach seinem Kochversuch nicht mehr gemeldet hat, will ich es tun...grad bin ich dran zu kochen und dabei fiel mir folgendes auf....was passiert mit der in den Zutaten angebenen Petersilie, sie kommt in der Zubereitung nimmer vor und was geschieht mit dem gewürfeltem Speck und den kleinen Zwiebeln? Die Zubereitung ist etwas dürftig beschrieben, schade. Aber nichts desto trotz werde ich weiterkochen, bin ja erfahren und hoffen, dass es meiner Familie schmeckt. Bewerten tue ich es später!

20.02.2011 11:55
Antworten
midgard2kopf

Hallo, naja, es ist ja auch ein 'dürftiges' Rezept (gg). Es macht wenig Arbeit, kostet aber Zeit, denn wenns erst mal im Rohr ist, muß nichts mehr gemacht werden, außer ab und zu die Marinade wieder zu verwenden. Die Petersilie kommt mit in die Marinade, man kann aber auch einen Teil zurückbehalten und fein gehackt zur Dekoration verwenden - ich tus nicht. Der Speck sieht nicht so wirklich gut aus, wenn er ausgebraten ist, deswegen kommt er weg, desgleichen die Zwiebel, denn die vom Speck zu trennen ist ausgesprochen aufwendig. Kochtechnisch gesehen hat die Zwiebel zwei Aufgaben: Erstens den wunderbaren Geschmack gerösteter Zwiebeln zu liefern und zweitens die Hitze aus dem Topf zu nehmen, damit das Speckfett nicht raucht. Beides hat sie erfüllt, wenn der Speck aus dem Fett kommt. VG m2k

21.02.2011 21:33
Antworten
rentnerrecords

Das Fleisch liegt seit gestern Abend in der köstlich duftenden Marinade. Gleich gehts los mit kochen. Rezept hört sich stimmig ung lecker an, werde berichten und Fotos hochschicken. Danke!

28.11.2010 11:28
Antworten