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Mitglied seit 31.12.2003
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Zutaten

Portionen
1 TL Grünkohl, fertig gegart
1 cm Wurst (Pinkelscheibe), gepellt
1 Msp. Senf, mittelscharf

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 5 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Bei einem Grünkohlessen mit Freunden ist es in Norddeutschland Tradition, vor dem Genuss einen ausgedehnten Fußmarsch zu absolvieren, der für den richtigen Hunger sorgen soll.

Wenn dann die Gesellschaft nach dieser Anstrengung am Tisch Platz nimmt, erwartet sie normalerweise, dass sofort serviert wird. Findet das Essen in einem Lokal statt, ist das auch kein Problem, wenn der Zeitpunkt vorher ausgemacht wurde.

Findet das Essen allerdings in einem privaten Haushalt statt, wobei auch der oder die Gastgeber an dem Marsch teilgenommen haben, funktioniert das nicht. Es müssen erst die zwar schon geschälten, aber noch rohen Kartoffeln aufgesetzt und gekocht sowie der schon fertige Kohl wieder erhitzt werden. Damit vergeht etwa eine halbe Stunde. Was soll also in der Zwischenzeit den Gästen angeboten werden, damit sie nicht ungeduldig werden?

In diesem Fall bietet sich die Grünkohl-Pinkel-Praline an, so habe ich sie jedenfalls genannt, denn sie ist schnell gemacht und sorgt für ein Aha-Erlebnis bei den Gästen. Dieser Happen besteht aus einem TL Grünkohl, der mit einer Pinkelscheibe abgedeckt wird. Dies setzt man in ein Papier-Backförmchen und erhitzt es kurz in Backofen oder Mikrowelle. Vor dem Servieren eine Msp. Senf auf die Pinkelscheibe geben und schon wird serviert. Das ist eine Arbeit von 5-10 Minuten, denn der Kohl ist ja bereits fertig. Serviert wird das Backförmchen auf einer Untertasse zusammen mit einem Teelöffel als Esshilfe.

Bei mir zu Hause hat dieser rustikale „Gruß aus der Küche“ den Gästen sehr gut gefallen und auch das erste Magenknurren unterbunden.