Pfefferpotthast


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Rezept mit allen Zutaten, die den Potthast vom Rindergulasch unterscheiden.

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45 Min. normal 14.02.2009



Zutaten

für
2.500 g Rindfleisch (Bug oder Schulter)
600 g Zwiebel(n), gewürfelt
400 g Suppengemüse (Porree, Sellerie, Möhre), gewürfelt
Fett, z.B. Butterschmalz, zum Anbraten
1.000 g Pumpernickel
2.000 ml Rinderbrühe, möglichst hausgemacht
1.000 ml Bier, kräftiges, (z.B Köstritzer Schwarzbier)
10 EL Preiselbeeren
Salz
Pfeffer
10 Lorbeerblatt
10 Wacholderbeere(n)
Pfeffer, geschrotet
einige Gewürzgurke(n)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Das Rindfleisch in gulaschgroße Stücke schneiden, klopfen und in dem Butterschmalz (oder anderem Fett nach Geschmack) anbraten. Nach und nach Zwiebelwürfel und das Gemüse dazugeben und anbraten. Wenn alles ausreichend angebraten ist, mit dem Bier ablöschen und mit Brühe auffüllen.
Den Pumpernickel schön klein reiben (geht ganz einfach mit den Händen in einer großen Schüssel) und dazugeben.
Je nach dem, wie stark die Brühe gewürzt ist, nun mit Salz und Pfeffer würzen. Wacholderbeeren durch klopfen "knacken". Preiselbeeren, Lorbeer und Wacholderbeeren zugeben.
Diese Menge muss dann schon 90 bis 120 min langsam schmoren. Am besten geht das im Backofen bei etwa 150° C.
Vor dem Servieren noch mal abschmecken und evtl. nachwürzen.

Gurken in Fächer oder Scheiben schneiden. Fleisch auf einem Teller mit Gurkenfächer anrichten und mit Pfefferschrot garnieren.

Am besten passen Salzkartoffeln als Beilage.

Eine schnelle Low Budget Version: Rindfleisch durch gehacktes Rindfleisch ersetzen.

Für Faule gibt es auch noch Zwiebeln und Gemüse gewürfelt als TK und das Fleisch lässt man vom Metzger schon in Scheiben schneiden und diese soll er dann (bitte) durch den Steaker laufen lassen. Macht keine Sauerei und geht echt schnell. Dann braucht man nur noch das Fleisch etwas klein schneiden.

Tipp:
Nicht essbare Gewürze wie Wacholderbeeren, Sternanis usw. in einem Teebeutel in das Kochgut geben, dann lassen sich diese nach dem Kochen leicht entfernen und man kann ungestört genießen.

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Kommentare

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Sabl

Megalecker!! Wenn auch "nur" selbstgegessen 😉 nicht selbstgekocht!!!

27.12.2017 20:10
Antworten
d-tail

Ich denke, es sind frische Preiselbeeren gemeint. Denn wenn die Angaben des Rezeptes sonst stimmen, hätte wohl auch "Preiselbeerkompott" da gestanden. Ich bin selbst Westfale und kenne das Gericht vom Namen her, allerdings kannte ich die genaue Zusammensetzung bislang selbst nicht. Das mit dem dominanten Geschmack des Pumpernickels kann schon stimmen - schliesslich ist es eine aus Westfalen bekannte und vor allem eben sehr beliebte Brotspezialität.

14.08.2012 17:09
Antworten
aschpazi

Hallo, das Rezept klang sehr interessant, also habe ich es ausprobiert. Alles ist Geschmackssache, aber für mich war der Geschmack des Pumpernickels viel zu dominierend. Ich hätte mir auch genauere Angaben zu den Preiselbeeren gewünscht (frische, Kompott, Konfitüre?). LG aschpazi

18.04.2012 12:14
Antworten
garten-gerd

Hallo, ich hab´s sogar nur für zwei Personen gekocht, und es hat alles genau gepaßt. Wirklich sehr lecker und eine gute Alternative zum "normalen" Gulasch. Uns hat´s auf jeden Fall sehr gut geschmeckt. Fotos sind auch bereits unterwegs. Vielen Dank und liebe Grüße, Gerd

04.10.2011 20:47
Antworten
suse2806

Als Exil- Westfälin hat mich dieses Rezept sofort "angesprungen"! Auch für 4 Personen gut nachzukochen! Nur die Preisselbeeren habe ich durch Kapern ersetzt, so kenne ichs. Mit dem Pumpernickel und dem Bier schmeckts schön kräftig! Dazu gab es Gewürzgurken und rote Bete, mmmhhhh!

11.04.2011 18:43
Antworten
jürgenwaust

Ja toll das freut mich

26.03.2011 19:04
Antworten
Lady_Celeste

HHMMM Sehr Lecker!!!! Habe das Rezept für 20 Westfalen gekocht, die es noch nicht mal kannten. Alle waren Begeistert!

24.03.2011 10:22
Antworten