Waldhonig-Met


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für einen 12-Liter-Ballon

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20 Min. simpel 13.02.2009



Zutaten

für
5 kg Waldhonig
8 Liter Wasser
Hefe (Weinhefe, z. B. Burgunderhefe)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 20 Minuten
Den Honig portionsweise mit dem Wasser aufkochen (stellenweise heißt es, den Honig nicht kochen; ich mache es sicherheitshalber, um Fehlgärungen zu vermeiden), auf maximal 35 Grad abkühlen lassen und in den Gärballon geben.

Mit einem kleinen Teil der Honiglösung die Weinhefe nach Herstellerangabe anrühren (nur die dem Ansatz entsprechende Menge verwenden!) und zu der nicht mehr zu warmen Flüssigkeit in den Gärballon geben; mit einem Gärspund verschließen (Wasser im Gärspund nicht vergessen!) und an einem warmen Ort gären lassen.

Nach etwa 6 - 8 Wochen ist die Gärung beendet; man merkt es daran, dass keine CO2-Blasen mehr aus dem Gärspund austreten.

Nach weiteren 6-8 Wochen hat sich die Hefe abgesetzt; dann kann man den Met auf sauberst ausgespülte Flaschen ziehen und kühl und dunkel lagern.
Am besten füllt man den Met mittels eines Schlauches in die Flaschen um, so dass möglichst wenig Sauerstoff in den Met gelangt.

Alle verwendeten Gerätschaften müssen penibel sauber sein, sonst kann der Met "umkippen".
Genießen kann man den Met pur, im Sommer gekühlt, im Winter heiß, oder als "Wikingerblut" (bei meinen Rezepten).

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Tim_Schmelzer87

Ich mache Ihr Met Rezept schon seit Jahren und das einzige das ich verändert habe, sind die Werkzeuge und Behälter. Es gelingt immer!!

11.03.2020 14:18
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schwobamädle

Das lese ich sehr gerne :-). Vielen Dank für den Kommentar! Liebe Grüßle vom Schwobamädle

11.03.2020 20:34
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bulwyf112

Kann man den Met bzw das Wikingerblut auch länger haltbar machen ? Und geht das Lagern des Mets auch in Holzfässern?

13.12.2019 09:03
Antworten
schwobamädle

Hallo, bulwyf! Zum Lagern in Holzfässern kann ich nichts sagen, erstens habe ich keine, zweitens mache ich keine so großen Mengen. Zur Haltbarkeit: ich habe ab und an auf Flaschen gezogenen Met ein oder zwei Jahre aufbewahrt, der ist immer in Ordnung gewesen. Wikingerblut sollte man frisch zubereiten, da hier ja der Alkoholgehalt niedriger ist. Und ich weiß nicht, ob Aufkochen oder sonstwie sterilisieren eine Option ist, hier fehlt mir schlicht die Erfahrung. Liebe Grüßle vom Schwobamädle

14.12.2019 19:56
Antworten
schwobamädle

Hallo, Pascal! Den fertigen Met im Gärbehälter zu lassen ist nicht ratsam, da die abgestorbenen Hefen u.U. den Met bitter werden lassen, zudem kommt beim Abzapfen Luft hinein, die dem Met ebenfalls schadet. Mit Backhefe habe ich keine Erfahrung (außer einem Versuch mit Ginger Ale, welches grottig geschmeckt hat); Weinhefen bilden eben auch Aromen aus, nicht nur Alkohol, weshalb es für unterschiedliche Weine auch unterschiedliche Hefen gibt. Liebe Grüßle vom Schwobamädle

24.08.2019 02:48
Antworten
schwobamädle

Hallo, taschvenga! Dankeschön für das Lob und die Sternchen! Freut mich sehr, dass der Met Euch so gut schmeckt. Liebe Grüßle vom schwobamädle

09.12.2010 21:39
Antworten
schwobamädle

Tschuldigung! "Hallo, tschavenga" hätte es heißen sollen.

09.12.2010 21:40
Antworten
tschavenga

hallo, "alter schwede" - während meiner urlaubswoche war es soweit: wir haben usneren met abgefüllt - und gleich probiert - und dann haben wir die ganze woche über (abends natürlich nur) met getrunken! heiß schmeckt er uns besser als glühwein! vielen dank für das rezept und die gute anleitung! auch unsere freunde sind begeistert. als geschenk in der adventszeit kommt der met auch sehr gut an!

09.12.2010 10:04
Antworten
Maikäfersoufflet

Man kann den Met aber ruhig länger reifen lassen, nur gut verschlossen muß er bleiben. Liebe Grüße Siegfried

29.09.2010 15:38
Antworten
schwobamädle

Hi, Siegfried! Sobald sich die Hefe abgesetzt hat, sollte man ihn von selbiger abziehen, ein Bekannter von mir (Winzer) hat mir gesagt, der Met bekäme sonst leicht einen hefigen Geschmack. Liebe Grüßle vom Schwobamädle

29.09.2010 22:22
Antworten