Laugenstangen, selbst gemacht


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gefüllt mit Schinken oder Wiener Würstchen oder nur als Käsestangen, ergibt 24 Stück

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30 Min. normal 12.02.2009



Zutaten

für

Für den Teig:

1 kg Weizenmehl, Typ 550
260 ml Wasser
260 ml Milch
150 g Butter, oder Margarine
1 Pck. Hefe, frisch, 42 g
2 TL Salz

Für die Lake:

1 ½ Liter Wasser
3 EL Natron (Haushaltsnatron)

Zum Bestreuen:

Hagelsalz (Brezelsalz)
Käse, geriebener

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 25 Minuten Gesamtzeit ca. 55 Minuten
Das Mehl in eine große Rührschüssel sieben, das Salz darunter mischen. Anschließend das Wasser erhitzen, darin die Butter schmelzen, die kalte Milch dazugeben und in der nun lauwarmen Mischung die Hefe auflösen. Zum Mehl geben und alles zu einem mittelfesten Teig verarbeiten. Die Schüssel abdecken und ca. 45 Min. bis zum doppelten Volumen gehen lassen.

Den Teig auf die Arbeitsplatte geben und zu einer Rolle formen, 24 Stücke abstechen.

Inzwischen das Wasser für die Lauge in einem Topf mit mind. 20 cm Durchmesser zum Kochen bringen, dann das Haushaltsnatron dazugeben (Vorsicht: schäumt leicht auf).

Nun die Portionsstücke länglich auswellen und zu Stangen aufrollen. Die fertigen Stangen paarweise in die leicht kochende Lauge legen, herausnehmen, sobald sie oben schwimmen (dauert ca. 5 Sek.) und auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech legen. So fortfahren, bis alle Stücke in der Lauge waren. Die Menge passt auf 2 normale Backbleche.

Nun beliebig entweder die Stücke mit Brezelsalz bestreuen und ca. 1 cm tief einschneiden oder man schneidet sie ein und bestreut sie mit geriebenem Käse.

Die Bleche im vorgeheizten Backofen bei 160° Heißluft ca. 25 Min backen. Zum Auskühlen auf ein Gitter legen.

Tipps für Füllung und Varianten:
Gut schmeckt auch, wenn man vor dem Aufrollen ca. 1 EL rohe Schinkenwürfel auf ein Ende gibt, aufrollt und nach dem Aufkochen mit einem scharfen Messer bis zum Schinken einschneidet und dann mit Käse bestreut.

Kindern schmeckt auch ein eingewickeltes Wienerle im Brezenteig. Dazu ebenfalls den Teig etwas breiter ausrollen, das Wienerle einschlagen und umwickeln, aufkochen.

Für Parties oder fürs Büfett kann man auch Mini-Schinken-Käse-Laugenstangen anfertigen, die machen nur etwas mehr Arbeit, sehen aber nett aus.

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Kommentare

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franzi23

ich habe die laugenstangen gerade im ofen.ich habe nur die halbe menge gemacht.die lauge muss man dann auch halbieren oder habe ich das jetzt falsch gemacht?

11.11.2021 12:23
Antworten
sonnig0815

Hallo, da auch zur Frage der Aufbewahrung noch niemand geantwortet hat... Ich schlage das benötigte Laugengebäck nach dem auskühlen nur in ein Geschirrtuch und lege es in meinen Brotkasten. Am nächsten Tag kurz auf den Toaster. Und.. Kleiner Tipp.. Ich mache es nicht zu klein, dann wird es nicht so schnell hart. Den Rest backe ich ein paar Minuten vor und friere es zum aufbacken ein. Ich habe aber auch eine Frage Hat jemand den Teig mal über Nacht im Kühlschrank gehabt? Oder klappt das wegen Milch und Butter nicht?

07.11.2021 05:42
Antworten
sonnig0815

@harai1949 Zu deiner Frage nach dem einfrieren, kann ich dir sagen, dass ich das Laugengebäck immer vorbacke bis es eine hellbraune Farbe hat. Dann auskühlen lassen und einfrieren. Fertig backen nach Bedarf und zur gewünschten Farbe. Liebe Grüße

07.11.2021 05:36
Antworten
7dv5s2ypx2

Habe sie zum ersten Mal gemacht. Leider sind sie schon am nächsten morgen komplett hart gewesen.. Habe ich etwas falsch gemacht? Wie bewahrt man sie am besten auf?

15.10.2021 09:40
Antworten
harei1949

hallo an Alle! kann mir jemand sagen, ob ich die schon gelaugten und evtl, gefüllten stangen roh einfrieren kann??? vielen dank schonmal für die antwort!

02.10.2021 10:42
Antworten
fouroclock

Hallo, habe gestern die Laugenstangen gemacht. Ich kann nur sagen: einfach genial!!!! Dieser Teig ist wirklich spitze und im handumdrehen herzustellen. Ich hätte auch nie gedacht, dass das mit der Lauge so gut klappt. Ich bin wirklich angenehm überrascht. Also für dieses geniale Rezept gebe ich gerne die volle Punktzahl. LG Anne

29.03.2009 18:18
Antworten
CookingJulie

Hallo, durch die Rezeptbilder bin ich sehr aufmerksam geworden!:-) Habe die Laugenbrötchen sofort ausprobiert, und ich bin begeistert! Sie schmecken großartig und das Rezept ist absolut gelingsicher. Ich hatte zwar nur Trockenhefe (habe diese dann mit dem Mehl gemischt), es hat aber trotzdem funktioniert. Habe einen Teil der Brötchen mit Käse, einen Teil mit Käse/Salami bestreut, und ein paar ganz natura gelassen. Super, 5*****. Liebe Grüße Julie

03.03.2009 13:22
Antworten
cappu41

Hallo Julie, danke für deine gute Bewertung. Mich freut es, dass dir die Laugenstangen geschmeckt haben und auch so gut geglückt sind. Ich hab das Foto in deinem Album entdeckt. Die sehen ja super aus!!! Liebe Grüße Cappu41

04.03.2009 15:00
Antworten
cappu41

Hallo, Julie das ist jetzt keine Antwort auf deinen Kommentar, aber ich möchte, dass dieser Ratschlag ganz oben steht, weil sonst immer wieder Probleme auftauchen: Bei mir kommt die Milch und die Margarine aus dem Kühlschrank und dementsprechend kühlt das Wasser dann auch ab. --> Also die Milchmischung darf keinesfalls zu heiß sein, wenn die Hefe zugegeben wird, der Teig wird sonst nicht aufgehen. Man kann auch die Milch mit Wasser lauwarm zum Mehl geben, Margarine (es klappt auch mit halb Margarine / halb Schweineschmalz) in Flöckchen und die Hefe und Salz dazubröseln und dann den Teig fertigkneten, klappt auch bestens. LG Cappu41

29.05.2010 17:29
Antworten
SüßesTeilchen

Hallo, auch ich habe ein Bild von den superleckeren und einfach zu machenden Laugenstangen (und Kringel) hochgeladen... Die Kringel habe ich so gemacht: 2 Stränge kordeln und dann nochmal drehen und als Schnecke aufrollen. Danke für das Rezept!!

02.04.2013 16:23
Antworten