Karamellisierte Putenoberkeule aus dem Ofen


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ein preiswerter Festtagsbraten zur Weihnachtszeit

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20 Min. normal 11.02.2009



Zutaten

für
1,3 kg Putenfleisch (Oberkeule)
2 EL Senf
Salz und Pfeffer, aus der Mühle
1 TL, gestr. Thymian (Orangen-), getrocknet
1 TL, gestr. Rosmarin, getrocknet
2 EL Butter
2 große Zwiebel(n)
2 große Möhre(n)
1 Becher Orangensaft
1 Becher Wasser
2 EL Zucker
1 Schuss Sherry
1 Schuss Orangensaft,oder etwas mehr
n. B. Saucenbinder, dunkel

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 20 Minuten
Die Oberkeule abspülen und trocken tupfen. Von beiden Seiten gut salzen und pfeffern. Die Unterseite kräftig mit Senf bestreichen und mit Thymian und Rosmarin würzen.
Die Butter in einem großen Bräter zerlassen und die Oberkeule von beiden Seiten - mit der Hautseite zuerst - kräftig darin anbraten.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 150°C (Heißluft) vorheizen.

Die Zwiebeln schälen und halbieren, die Möhren schälen und in ganz grobe Stücke schneiden. Zum Fleisch geben, kurz mit anbraten und anschließend mit einem Becher Orangensaft und einem Becher Wasser ablöschen. Natürlich kann man je nach Geschmack mehr oder weniger Saft bzw. Wasser geben. Mit Saft wird es etwas fruchtiger und süßer.
Abgedeckt in den vorgeheizten Backofen auf die unterste Schiene geben. Die Hautseite sollte dabei oben sein.

Zwischenzeitlich die Karamellsoße zum Übergießen der Keule herstellen, damit die Haut nachher schön knusprig wird.
Dazu den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen - aber Vorsicht, wird er zu dunkel, wird er bitter - und anschließend mit Sherry und Orangensaft ablöschen. Vorsicht, Spritzgefahr!

Nach einer Stunde den Deckel abnehmen und die Keule mit der Karamellsoße übergießen. Anschließend nochmals 30 - 45 Minuten weiter garen. Eventuell zwischendurch auf Flüssigkeitsmenge überprüfen und gegebenenfalls etwas nachgießen.

Sollte die Haut nicht kross genug sein, kann man kurz vor Ende der Garzeit die Temperatur hoch drehen oder ganz kurz den Grill einschalten. Dabei muss man aber aufpassen, dass die Haut nicht sofort schwarz wird.

Nach 1 1/2 - 2 Stunden - je nach Größe der Keule – das Fleisch aus dem Ofen nehmen und den Bratenfond durch ein Sieb in einen Topf gießen, mit dunklem Soßenbinder andicken und eventuell nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Dazu schmecken Apfelrotkohl und Knödel jeglicher Art.

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Kommentare

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Transalp04

Hallo Vicky, Das finde ich auch immer! Wie würzt du denn?

23.10.2020 06:09
Antworten
VickyGabriel

Ich würze die Keule völlig anders, verwende aber immer die hier angegebenen Temperaturen und Garzeiten. Himmel, die Dinger werden sowas von saftig, aromatisch und wundervoll!

23.10.2020 02:20
Antworten
Transalp04

Das freut mich sehr, dass es euch so gut schmeckt! Habe dieses Rezept auch lange nicht gemacht... 🤔 Danke für deinen Kommentar, so bin ich wieder dran erinnert! 👍🏼

16.03.2020 08:43
Antworten
Patfon

Hmmmm schmeckt sehr sehr lecker😋. habe miniknödel (ohne füllung), dazu gemacht. Wer Möhren lieber etwas weicher mag, die Stücke etwas kleiner schneiden. ruhig nicht zu geizig mitdem Saft und Sherry umgehen, so schmeckt sosse besser und leckerer. habe noch 1 Lorbeerblatt mit in die sosse rein, vor dem serviern raustun, sonst schmeckt es bitter.

15.03.2020 15:07
Antworten
msprick

Sehr lecker ! Ich habe nur die Butter durch Butterschmalz ersetzt (kann heisser werden ohne zu verbrennen) und die Keule mit Senf und den Kräutern nach dem Anbraten eingestrichen. Dadurch verbrennt die Mischung nicht beim scharf Anbraten. Ich habe dann auch den Fond mit etwas süsser Sahne erweitert. Bei dem Überbacken mit der Karamellsoße musste ich wirklich aufpassen - die Kruste kann innerhalb von zwi Minuten von 'lasch' zu 'verbrannt' wechseln. Die leckere Keule wurde dann serviert mit Kartoffelknödeln und Rahmwirsing - Meine Gäste waren sehr angetan. Danke für das tolle Rezept Liebe Grüße, Martin

25.11.2016 22:53
Antworten