Ragout aus Herz, Leber und Nieren vom Reh


Planen Speichern  Rezept speichern  Speichern

altes Jägerrezept aus Baden

Durchschnittliche Bewertung: 4.08
 (11 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

15 Min. normal 04.02.2009



Zutaten

für
1 Herz(en) vom Reh
2 Niere(n) vom Reh
1 Leber(n) vom Reh
1 große Zwiebel(n)
1 Becher Buttermilch
1 Glas Portwein
3 EL Sahne
50 g Butter
Salz und Pfeffer, schwarzer
1 Steinpilze, frisch, falls vorhanden

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 15 Minuten Gesamtzeit ca. 15 Minuten
Die frischen Innereien 12 Stunden in Buttermilch einlegen. Die Zwiebel feinhacken, falls vorhanden einen frischen, in Scheiben geschnittenen Steinpilz dazugeben, in etwas Butter glasig anschwitzen, aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller zwischenlagern.

Noch etwas Butter in die Pfanne geben, die Innereien aus der Buttermilch nehmen und abtrocknen. In Stücke schneiden und in der Pfanne vorsichtig 3 Minuten anbraten. Dann die Zwiebel- und Pilzstücke zugeben, sowie den Portwein, alles bei niedriger Temperatur.

Bei Bedarf ein wenig Wasser nachgießen. 2 - 3 EL Sahne zugeben, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Als Beilagen gab es traditionell Kartoffelpüree, Preiselbeeren und Feldsalat aus dem Garten.

Planen Speichern  Rezept speichern  Speichern

Rezept von

Gelöschter Nutzer



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

varennes

Ich hab es heute nachgekocht, allerdings nur mit mehreren Herzen vom Rehkitz, mangels Leber und Niere. Schmeckt genial, kann ich nur empfehlen.

19.01.2020 20:46
Antworten
hotte12

Kann ich da auch Innerei vom Wildschwein nehmen?

17.12.2019 21:57
Antworten
gekkokoch

Habe Milz noch nie gesehen und verarbeitet. Bitte schreib was. Ansonsten ist n Ragout aus Innereien sowas von gut, glaubt heute keiner mehr. Schade

07.05.2016 11:26
Antworten
fredw_de

Herrliches Rezept, das ich jetzt schon einige Male gemacht habe. Heute gab es es mit Leber, Herz und Nieren zweier, junger Kitze. Dabei habe ich mir das Einlegen in Buttermilch gespart, da es so schon "mild" genug ist. Da der letzte, frische Steinpilz gestern schon verarbeitet wurde, mussten hierfür ein paar Pfifferlinge ausreichen... Köstlich!

14.11.2011 23:21
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo Sivi, das ist erfreulich! Bei den Innereien des letzten "Böckchens" haben wir es mit Macaire-Kartoffeln als Beilage probiert,, auch nicht übel. Die Idee mit dem Balsamico als Beigabe kann ich mir auch gut vorstellen, wird nächstes Jahr getestet :-). Das Rezept ist übrigens von meinem Großvater in Sütterlin auf einen Zettel geschrieben, abgeändert wurde nur der Gewürztraminer, daraus ist im Laufe der Jahre dann Portwein geworden... Gruß sans

31.10.2010 23:37
Antworten
Sivi

Ich hatte heute das außerodentliche Vergnügen, den Aufbruch eines frisch geschossenes Rehes nach deinem Rezept zubereiten zu dürfen. Ich habe auch die Milz noch mit verarbeitet und lediglich dem Ganzen zum Schluss einen EL alten Balsamico zugefügt. Dieses Gericht zähle ich zu den absoluten Delikatessen, denn frischer Rehaufbruch ist sonst nur dem Jäger vorbehalten. Eigentlich wollte ich Spätzle dazu machen, aus Zeitmangel gabs dann Nudeln mit Trüffelöl, was uns aber mindestens ebenso gut geschmeckt hat. ein Traum. 5 Sterne von mir!! LG, Sivi

30.10.2010 20:33
Antworten
fragrance

Superrezept!!! War total lecker! Leider hatte ich keinen frischen Steinpilz, nur getrocknete. Hat aber trotzdem sehr gut geschmeckt. Danke, danke, danke! Das verdient fünf Sternchen.

28.07.2010 14:51
Antworten