Szegediner Gulasch wie bei Nagyanyó


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Aufgewärmt schmeckt es am besten. Gut geeignet für Parties, kann man sehr gut vorbereiten!

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45 Min. normal 03.02.2009



Zutaten

für
800 g Schweinefleisch, gewürfelt für Gulasch
200 g Rindfleisch, gewürfelt für Gulasch
500 g Zwiebel(n), gewürfelt
1 kg Sauerkraut
1 TL Zimt (sehr wichtig!)
3 EL Paprikapulver, edelsüß
2 EL Mehl zum Stäuben
2 EL Tomatenmark
1 Liter Brühe
3 TL, gehäuft Kümmel (für leichtere Verdaulichkeit)
3 Chilischote(n), getrocknet
2 Lorbeerblätter,
5 Gewürznelke(n)
Salz und Pfeffer aus der Mühle
2 TL Brühe, gekörnte
Öl oder Schweineschmalz
saure Sahne wird dazu gereicht

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Das Gulaschfleisch portionsweise in Schweineschmalz oder Öl scharf anbraten, bis es eine schöne Farbe hat. Nun alles wieder in den Topf geben und die Zwiebeln mitbraten, bis sie glasig sind. Dann das Mehl und den Zimt dazu geben und kurz mitbraten. Das Sauerkraut in einem Sieb gut ausdrücken und dazu geben. Das Paprikapulver zufügen und mit der Brühe aufgießen. Nun alle weiteren Gewürze dazu geben, kurz aufkochen lassen und dann das Gulasch bei kleiner Flamme im geschlossenen Topf fertig garen. Ich stelle dazu den Topf immer in den Backofen bei 160 Grad, für etwa eine Stunde oder auch länger. So kann nichts anbrennen und ich hab den Herd frei für andere Dinge. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ist das Gulasch auf dem Teller, kann man noch einen Klecks saure Sahne darauf geben.

Dazu gibt es böhmische Knödel oder einfach frisches Stangenweißbrot, wenn es schnell gehen soll.

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Kommentare

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küchen_zauber

Das Gulasch war sehr lecker. Allerdings habe ich ein paar wenige Änderungen vorgenommen. Ich habe nur Rindfleisch verwendet, das schmeckt uns einfach besser zum Sauerkraut. Mehl und Brühe habe ich weggelassen, habe nur Wasser verwendet. Und statt saurer Sahne kam Creme legere dazu, aber das ist ja ähnlich. Auf jeden Fall ein gelungenes Rezept. LG

05.05.2019 17:32
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helgafado

Hallo und vielen Dank für das leckere Gericht. Die feine Zimtnote ist einfach ein Gedicht. Ich hatte hier in Portugal schon mal ein Hähnchengericht aus dem Ofen mit einer feinen Zimtnote kennen gelernt. War auch sehr lecker und passt super zum Hähnchenfleisch. Gewürzt habe ich das Gulaschfleisch erst als es so gut wie gar war, damit die Gewürze nicht verbrennen und sie ihr volles Aroma behalten. Die saure Sahne wurde zuletzt unter gehoben und dann erst kam Zimt hinzu. Ich wäre nie darauf gekommen mit einem Hauch Zimt abzuschmecken. Echt toll. Danke noch mal. Sonnige Grüße aus Portugal :-))

01.04.2014 16:42
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apfelkerngehäuse

Hallo Brigitte, vielleicht liegt es am Sauerkraut. Das diesmal verwendete hatte nichts agressives und damit mußte nichts gemildert werden. Der Zimt stammte aus der klassischen Büchse und das frische Kraut von meiner Supermarktkette. Schwierig wird die Zugabemenge, wenn der Zimt mit angebraten werden soll (wie beim Curry), man aber nicht ahnt, wieviel wirklich nötig ist. Die Zugabe von Honig kenne ich im Zusammenhang von "angebrannt". Das nächste mal bin ich jedenfalls vorsichtiger, aber geschmeckt hat es ja trotzdem riesig. Weiterhin schöne Rezepte wünscht Hans

17.03.2014 06:06
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croque-en-bouche

Vielen Dank für den Kommentar - es freut mich, wenn es Ihnen schmeckt! Zum Thema Zimt: Der darf keinesfalls als Zimt zu schmecken sein, sondern dient nur dazu, dem Sauerkraut das "Aggressive" oder "Ordinäre" zu nehmen. Vielleicht hatten Sie eine besonders edle und damit stark aromatische Zimtsorte oder es war bisschen zu viel. Einen ähnlichen Effekt, also das Kraut milder zu machen, erzielt man auch mit einer Prise Zucker oder einem TL Honig statt des Zimts. Weiterhin "Fröhliches Kochen" wünscht Brigitte

14.03.2014 09:10
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apfelkerngehäuse

Sehr lecker. Einzig mit dem Löffelchen Zimt habe ich meine Probleme. Damit wird das Gericht sehr in die türkische Ecke gerückt. Besonders wichtig war die saure Sahne, die das Tüpfelchen auf dem i darstellt. Alles in allem: Klasse Rezept

10.03.2014 14:57
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