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Hasenkeulen

in Traubensaftmarinade geschmort

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45 Min. normal 12.01.2009



Zutaten

für
½ Liter Traubensaft, rot
Balsamico oder milder Rotweinessig
1 Zwiebel(n)
1 Karotte(n)
etwas Knollensellerie
½ Stange/n Lauch
1 kleine Petersilienwurzel(n)
1 Knoblauchzehe(n)
einige Stiele Petersilie
1 TL Thymian
1 TL Rosmarin
5 Nelke(n)
3 Lorbeerblätter
1 Stück(e) Ingwer, frisch, 2-3 cm, in dünnen Scheiben
10 Wacholderbeere(n)
15 Pfefferkörner
1 Chilischote(n), getrocknet
5 Körner Piment
2 Keule(n), (Hasenkeulen) à 400g
50 g Speck, fein gewürfelt
etwas Butterschmalz
Salz und Pfeffer
einige Champignons, braune
etwas Preiselbeeren
etwas Sahne

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Ruhezeit ca. 2 Tage Gesamtzeit ca. 2 Tage 45 Minuten
Für die Marinade den Traubensaft mit Essig (nicht zu viel, die Marinade soll nur säuerlich, nicht sauer schmecken), klein geschnittenem Gemüse, grob gehackten Kräuter und allen Gewürzen außer Salz in ein passendes Gefäß füllen. Die Hasenkeulen einlegen, sie sollten vollständig bedeckt sein, notfalls noch Traubensaft dazu gießen, und mindestens einen, besser 2 Tage kühl stellen. Die Marinade wird vorher nicht aufgekocht!

Die Keulen aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und beiseite stellen. Die Marinade zum Kochen bringen, gegebenenfalls Schaum abschöpfen, 1 Stunde köcheln lassen und dann abseihen.

Das Butterschmalz erhitzen, die Speckwürfel auslassen und die mit Salz und Pfeffer eingeriebenen Hasenkeulen darin von beiden Seiten scharf anbraten. Mit der Marinade ablöschen und dann zugedeckt im Ofen bei 150° oder auf kleiner Flamme auf dem Herd in ca. 1 Stunde gar schmoren. 20 Minuten vor Ende der Garzeit die in Scheiben geschnittenen Pilze dazu geben.

Die Keulen heraus nehmen und warm stellen. Die Sauce etwas einköcheln lassen und mit etwas Sahne und Preiselbeeren abschmecken.

Dazu passen Semmelknödel und Apfelrotkohl.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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carrara

Ich fand dieses Rezept recht interessant, muss aber sagen, dass sich meine Begeisterung in Grenzen hält. Die kurze Garzeit wurde ja schon bemängelt. Ich habe es mit 1,5 Stunden versucht, musste aber feststellen, dass die zweite Keule (beide hatten je 400 g), die 2 Stunden garen durfte, deutlich besser gelungen war. Bei den Mengen der Marinade hatte ich mich exakt an das Rezept gehalten und die Keulen in einen Gefrierbeutel gelegt um nicht noch mehr Traubensaft (Direktsaft 100%) verwenden zu müssen. Trotzdem war die Marinade extrem süß. Ich habe nach dem einstündigen Kochen mal dran genippt und bin zu dem Schluss gekommen, dass das so nichts wird. Also habe ich nur etwa die Hälfte verwendet und noch ca. 400 ml selbst gekochten Wildfond dazu getan. Auf diese Weise ist mir eine sehr gute Sauce gelungen, die aber noch so süß war, dass ich auf die Preiselbeeren (ungesüßte hatte ich nicht - und TK-Ware wäre ja beim bloßen Abschmecken nicht gar geworden) verzichtet habe. Die Keulen selbst schmeckten - zumindest nach zweistündiger Garzeit - sehr gut. Aber die Zubereitung würde ich so nicht empfehlen. LG Carrara

08.11.2015 18:23
Antworten
carrara

Hallo Marsianer, kannst du etwas dazu sagen, warum dir die Garzeit zu kurz vorkam? LG Carrara

06.11.2015 14:30
Antworten
marsianer

Rezept ausprobiert, natürlich Ostern. Hat leider negativen Beigeschmack: Der Osterhase ist nicht gekommen. Keine Ostereier bekommen. Rezept sehr gut, empfehle längere Garzeit (2 Stunden). marsianer

04.04.2010 17:52
Antworten