Pfefferkuchentunke oder Fischpfefferkuchensauce


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die original schlesische Version von Oma

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30 Min. simpel 10.01.2009



Zutaten

für
2 Petersilienwurzel(n) (oder 1 Stk. Sellerie)
1 Stange/n Porree
1 Möhre(n)
1 Zwiebel(n)
4 Lebkuchen, (Gewürzprinten)
¼ Liter Malzbier, (oder 50g Fischpfefferkuchen und 2 El. Essig)
Salz
Essig
10 g Butter
4 Bratwürste, geräucherte (oder Knacker)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Das Suppengemüse putzen und klein schneiden, die Zwiebel in Würfel schneiden und alles in 1/4 Liter Wasser weich kochen.

Inzwischen die Printen zerbröckeln, so viel Malzbier darüber gießen, dass sie bedeckt sind und einige Zeit stehen lassen.
Bei Verwendung von Fischpfefferkuchen diesen reiben, mit 2 Esslöffeln Essig anrühren.

Die Gemüsebrühe durch ein Sieb streichen, die eingeweichten Printen oder den Fischpfefferkuchen in die Brühe geben, unter Rühren nochmals aufkochen lassen, mit Salz und Essig abschmecken und die Butter dazu geben.

Die Bratwürste etwa 10 Minuten in Wasser kochen, in die Sauce legen und mehrmals mit der Gabel hineinstechen, das verbessert den Geschmack der Sauce. Ist sie zu dick, noch etwas Bier angießen.

Dazu Weißwürstel, Sauerkraut und Kartoffeln reichen.

Tipp:
Da Printen meist sehr hart sind empfiehlt es sich, sie vor Verwendung ein paar Tage im kühlen Raum offen liegen zu lassen, damit sie weich werden. Sie zergehen dann schneller im Bier.

Abwandlung:
Das Wurzelzeug mit 1/2 Pfund geräuchertem Bauchfleisch kochen.

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Foerdefreundin

Ich besitze ein altes schlesisches Kochbuch, die Rezepte daraus stammen teilweise aus dem 19. Jahrhundert. Diese ist aus dem Jahr 1880. Die Pfefferkuchensoße, die anscheinend bei Schlesiern aus dem Bereich Breslau zu Karpfen gegessen wurde, besteht aus:. 1/2 Liter Schwarzbier oder dunkles Bier, 100 g Lebkuchenbrösel, 50 g Rosinen und 50 g gehackten Mandeln. Die Lebkuchenbrösel werden in das erwärmte Bier eingerührt und die Rosinen lässt man darin quellen. Die Mandeln werden auch zugegeben. Diese Mischung wird dann zu einem Sud gegeben, in welchem ein Karpfen mit Lorbeer, Zwiebeln, Pfefferkörnern, Salz,Pfeffer, Essig gegart wurde. In diese Soße samt der Lebkuchensoße (in den Rezepten wird nie von Pfefferkuchen sondern immer von Lebkuchen gesprochen) werden Stücke vom Fisch eingelegt und einige Minuten ziehen gelassen. In sofern ist die obige Soße ähnlich , nur halt ohne Karpfen. Die Möglichkeit, die schlesischen Weißwürste mit dieser Soße zu essen, ist wohl später erfunden bzw. ausprobiert worden. Meine Schwiegermutter hat oft von der "Pfefferkuchensoße" gesprochen, in ihrem Haus wurden die gebrühten Weißwürste grundsätzlich mit süßem Senf gereicht.

14.12.2018 19:15
Antworten
epoxy

Ich kenne die Sauce seit meiner Kindheit ist einfach Tradition, als Kind movchte ich sie nicht, heute liebe ich sie, mit Sauerkraut allerdings, Rotkohl kann ich mir nicht vorstellen, Sauerkraut mit Grieben muß sein, dazu halt verschiedene Wurstsorten, geräuchte und keine Klöße sondern frisches Brot wird zerruft und zu der Soße gegessen. So kenne ich es und die ganze Familie liebt es genau so.

22.12.2017 18:27
Antworten
gloryous

Hallo! Ich habe die Sauce gestern zum Essen gemacht (zu Klößen, Rotkohl und einem vegetarischen Paranussbraten). Ich selbst kenne die Sauce nur vom "Hören-Sagen", da nur eine meiner Omas die Sauce immer gemacht hat. Die Oma, bei der wir immer Weihnachten izum Essen waren, hat sie hingegen nie gemacht, obwohl beide meiner Großmütter aus Oberschlesien kommen. Daher weiß ich auch garnicht, wie die Sauce eigentlich schmecken soll. Jedoch hat das Ergebnis uns allen sehr gut geschmeckt! Ich werde die Sauce nun bestimmt öfters zu Weihnachten machen. Daher vielen Dank für das Rezept! Fotos folgen! Lg, gloryous

26.12.2011 13:44
Antworten