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Schwäbische Flädlesupp

Fleischbrühe mit Flädle aus Pfannkuchen als Vorsuppe

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20 Min. normal 10.01.2009 579 kcal



Zutaten

für
500 g Rindfleisch (Brustkern, abgedecktes Leiterstück, Beinfleisch, Querrippe oder Bauchlappen)
500 g Knochen, (Rind- oder Ochsen-)
1 Zwiebel(n)
1 Gewürznelke(n)
1 Lorbeerblatt
1 TL, gestr. Salz
1 Bund Suppengrün
1 Möhre(n)
2 Liter Wasser
½ Liter Milch
200 g Weizenmehl
3 Ei(er)
1 Msp. Salz
n. B. Fett, (Pflanzencreme zum Ausbacken)
2 EL Schnittlauch, frischer, klein geschnittener

Nährwerte pro Portion

kcal
579
Eiweiß
41,36 g
Fett
23,45 g
Kohlenhydr.
49,50 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 20 Minuten
Fleischbrühe:
Das Fleisch und die Knochen unter fließend kaltem Wasser abspülen.
Die Zwiebel schälen. Die Gewürznelke in die Zwiebel stecken.

Das Fleisch, die Knochen, die besteckte ganze Zwiebel, das Lorbeerblatt, das Salz und das Wasser in einem großen Topf bei milder Hitze zum Kochen bringen und 2 ½ Stunden bei milder Hitze ohne Deckel siedend garen. Regelmäßig den Eiweißschaum, der sich gebildet hat, mit dem Schaumlöffel abschöpfen. Während des Kochens soll ein Teil der Flüssigkeit verdampfen. Aus 2 Litern Wasser ergeben sich 1 ½ Liter Fleischbrühe.

Das Suppengrün und die Möhre waschen, putzen, grob zerkleinern und ½ Stunde vor Ende der Garzeit in die Suppe geben.

Die Fleischbrühe durchsieben und nur die klare Brühe für die Flädlesupp verwenden. Das stark ausgekochte Fleisch und das Gemüse kann anderweitig verwendet werden (z.B. als Tierfutter).

Wenn es schnell gehen soll, kann statt der echten Fleischbrühe auch Rinderbrühe aus Brühwürfeln oder Instant-Bouillon verwendet werden. Brühe nach Packungsanweisung zubereiten.

Flädle:
Die Milch und die Eier mit einem elektrischen Rührgerät vermengen, dabei nach und nach das Mehl einstreuen sowie die Messerspitze Salz. ½ Stunde quellen lassen und dabei ab und zu mit dem Rührgerät durchrühren. Anstelle des Rührgeräts kann ein Schneebesen verwendet werden, dann aber sehr gründlich durchrühren, damit keine Klumpen bleiben.
Je nach der Sorte des Mehls evtl. etwas mehr Milch dazugeben, damit ein dünnfließender Teig entsteht.

In eine beschichtete Pfanne etwas von der Pflanzencreme geben, heiß werden lassen und mit einer Schöpfkelle den Teig portionsweise eingießen bis der Boden vollständig bedeckt ist. Den entstehenden Pfannkuchen auf beiden Seiten goldbraun backen und heiß aufrollen.
So weiter verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist. Jeweils etwas Pflanzencreme in die leere Pfanne geben, bevor wieder Teig eingegossen wird. Die Pfannkuchen können ruhig ein wenig dicker sein als z.B. bei Crêpes. Die aufgerollten Pfannkuchen abkühlen lassen und in feine Streifen schneiden.

Zum Anrichten die Flädlestreifen in vorgewärmte Suppenteller oder Suppentassen legen, heiße Fleischbrühe darüber gießen und den frisch geschnittenen Schnittlauch darauf streuen. Mit dem Servieren kurz warten, bis die Flädle heiß geworden sind.

Flädlesuppe eignet sich gut zum Einfrieren. Die in Streifen geschnittenen Flädle ohne Brühe einfrieren. Lagerzeit bis 3 Monate. Sie können später in der gewünschten Menge entnommen werden, da sie leicht voneinander zu lösen sind. Fleischbrühe gesondert einfrieren. Lagerzeit bis 6 Monate. Zum Auftauen gefrorene Fleischbrühe zum Kochen bringen, von der Kochplatte nehmen, gefrorene Flädle hinein tun und fünf Minuten ziehen lassen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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moenerl

Lecker und so schnell gemacht. So kennt man sie auch aus Österreich. Bei uns gibt es sie immer öfters mal und wir freuen uns immer wieder drauf. LG

14.05.2019 19:59
Antworten
Abacusteam

Ich koche von der Brühe mehr und lasse sehr einreduzieren, dann friere ich sie in Eiswürfel Behältern ein. Nach dem Durchfrieren fülle ich sie in Gefrierbeutel um. Nachher einfach ein paar in heißes Wasser geben....fertig.

08.09.2017 20:09
Antworten
Fiammi

Hallo, in die Brühe habe ich etwas mehr Salz gegeben, ansonsten perfekt. Die Flädle habe ich in Butterschmalz ausgebacken. Sehr lecker! Ciao Fiammi

08.09.2017 04:59
Antworten
RuhrLady

Megalecker und einfach zu machen. :) Habe zusätzlich etwas Knollensellerie mit rein gegeben. Macht nicht wirklich satt, wenn sich das wirklich 3-4 Leuten teilen, aber ist ein feines Vorsüppchen.

26.04.2016 22:54
Antworten
PersonaGrata

Da wir kein fettes Fleisch mögen -gleichgültig, ob am Schnitzel, an einer Roulade oder einem Bratenstück-, schneide ich alles sehr akribisch ab und friere diese "Reste" ein. Wenn ich dann eine gute Brühe brauche, brate ich dieses Fleisch mit kleingeschnittenen Zwiebeln und grob geschnittenem Suppengrün an, füge Wasser hinzu und lasse alles, wie im Rezept beschrieben, ca. 2 1/2 Std. leise köcheln. Dann lege ich ein Sieb mit einem Mulltuch (aus der Apotheke) aus und siebe die Brühe ab, damit auch die Schwebstoffe aufgefangen werden (Fleischreste und ausgekochtes Suppengrün werden entsorgt). Dann wird die Brühe mit frischem Suppengemüse nochmal 20 Minuten gekocht und mit den oben beschriebenen Flädle serviert.

01.04.2016 11:03
Antworten
Antje43

Wir hatten am Wochenende für 10 Pers. diese Suppe als Vorsuppe, sie war total lecker. Ich habe in den Teig Schnittlauch rein getan, das macht die Sache ein wenig schmackhafter fand ich. Sehr leckeres Rezept, kann ich nur weiter empfehlen.

15.11.2010 13:11
Antworten
Pumpkin-Pie

Hallo, beides war sehr lecker, die Fleischbrühe und auch die Flädle. So sollte das ganze auch schmecken. Es war ein sehr schöner Teig der sich auch prima hat ausbacken lassen. Die Brühe war wie gesagt auch sehr fein. Ein sehr schönes Rezept, das ich gerne wieder machen werde. Liebe Grüße Pumpkin-Pie

06.09.2010 06:04
Antworten
Pullerliese

Oh da schwingt die Heimat mit. Wird gleich mal vorgemerkt. ;)

16.03.2009 13:17
Antworten
tribut

Klasse Rezept, um übrig gebliebene Pfannkuchen vom Vortag zu verwerten :)

26.02.2009 13:12
Antworten
Jesasmäßigguat

Danke für den netten Kommentar, die Bewertung und das Bild!

12.03.2009 10:37
Antworten