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Quittenmus mit gebratener Blutwurst (oder mit Chorizo)

Spanien lässt grüßen - auch für Fingerfood (Canapés) geeignet.

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45 Min. normal 16.12.2008



Zutaten

für
1,2 kg Quitte(n) (ca. 4 Stück), vorzugsweise Birnenquitten
60 g Zucker, (nach Geschmack auch mehr)
750 ml Wein, weiß, nicht zu trocken (z. B. Scheurebe)
3 Zweig/e Rosmarin
1 Prise(n) Salz
evtl. Zitronensaft, zum Abschmecken
evtl. Chili, aus der Mühle (oder Pulver)
400 g Blutwurst, im Ring (nach Belieben auch mehr) ersatzweise Chorizo oder Serranoschinken
Weißbrot / Baguette

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Gesamtzeit ca. 45 Minuten
In Spanien isst man gerne "Membrillo" (Quittenspeck) zu herzhaftem Käse oder Wurstwaren. Das Rezept ist dieser Kombination nachempfunden.

Quitten mit einem Küchentuch gründlich abreiben und vom Flaum befreien (wer will, kann sie schälen, ist aber nicht nötig), vierteln, entkernen, in grobe Stücke schneiden (das geht leichter, wenn man vorher die Quitten jeweils kurz in die Mikrowelle legt, ca. 30 Sekunden lang).

Mit Zucker, dem Weißwein (Scheurebe, Silvaner, Riesling...) und Rosmarin weich kochen (1 Zweig Rosmarin übriglassen für die Dekoration). Das dauert etwa 30 Minuten.

Das Ganze pürieren und nach Geschmack mit Chili, Zitronensaft und Zucker abschmecken (je nach gewähltem Wein und persönlichem Geschmack kann noch mehr Zucker nötig sein). Wer die scharfe Chorizo nimmt, sollte mit Chili beim Quittenmus etwas vorsichtiger sein. Man kann Chili auch ohne weiteres ganz weglassen.

Die Blutwurst oder Chorizo in Scheiben von ca. 1/2 cm schneiden (Blutwurst evtl. häuten, aber dann zerfällt sie leichter) und in einer beschichteten Pfanne kurz braten, wer will, unter Zugabe von etwas Öl.

Tipp:
man kann die Blutwurst viel schneller auch einfach in der Mikrowelle erhitzen kann (gut 30 Sekunden, je nach Stärke des Geräts).

Die Blutwurstscheiben auf dem Püree mit etwas Rosmarin anrichten.

Wer weder Blutwurst noch Chorizo mag, kann das Püree auch mit luftgetrocknetem Schinken wie Parma- oder Serranoschinken servieren.

Dazu passt Weißbrot.

Die angegebenen Mengen sind je nach Appetit ausreichend für ein Hauptgericht.

Das Rezept eignet sich aber auch als Vorspeise (dann genügen 2 Quitten und etwas weniger Blutwurst).

Wenn man das Rezept als Fingerfood machen möchte, dann etwa folgende Mengen rechnen:
Für 16 Weißbrotscheiben braucht man 300 - 400 g Blutwurst, aber nur die halbe Menge an Quitten.

Die Brotscheiben werden dann nach Wunsch vorher geröstet (Pfanne, Ofen oder Toaster), mit der Blutwurst belegt und das etwas abgekühlte Quittenmus und Rosmarin zur Dekoration darauf verteilt.

Und noch ein Tipp zum Schluss:
Das Quittenmus lässt sich auch mal mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Nelke, Piment und Sternanis zubereiten.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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mattbln

hammerlecker ! ich hab statt weißwein APFELWEIN genommen, den brauchte ich auch fürs hauptgericht (Spanferkelrücken mit gebackenen Quitten). und ich hab ein wenig Zimt rangemacht - alle waren begeistert.

11.09.2017 19:17
Antworten
frankophil

Das freut mich sehr! Und die Zugabe von etwas Zimt ist natürlich eine geniale Idee!!

11.09.2017 20:14
Antworten
Bine60

Hallo frankophil, Nachdem ich dieses Mus letztes Jahr gemacht habe, hat es auch ein ganzes Jahr im Keller gestanden, weil ich mich nicht ran getraut hab. Allerdings aßen unsere Kinder auch keine Blutwurst. Jetzt haben mein Mann und ich das heute für uns als Vorspeise gemacht. Unten eine halbe Scheibe getoastetes Roggenbrot, darauf 3 Scheiben heiße Blutwurst. Darauf je ein großer Klecks Quittenmus. Es hat überragend geschmeckt. Keine Komponente war zuviel, alles hat wunderbar harmoniert. Ganz großes Gaumenkino, natürlich alle Sterne. Lg Bine

19.11.2016 14:38
Antworten
frankophil

Liebe Bine, Glückwunsch zu deinem Mut und zur kinderfreien Probierveranstaltung - welche Kinder mögen schon Butwurst :) ?!). Aber vielleicht mögen sie ja das Quittenmus...? Danke dir für deine Rückmeldung! frankophil

01.12.2016 00:32
Antworten
frankophil

Liebe Sterneköchin, ich freue mich sehr über deine Rückmeldung! Blutwurst und Äpfel sind tatsächlich ein Klassiker in Frankreich, in Baden und anderswo - und die Quitten sind ja nicht weit weg davon! Lieben Gruß, frankophil

02.11.2016 21:00
Antworten
frankophil

Sorry, ich habe gar nicht gemerkt, dass der "hilfreiche Geist" oder "Wichtel" diesen Tipp auch schon in meinem Rezept-Text untergebracht hatte (danke!) .... Jetzt habe ich so lange an dem Rezept-Text gefeilt, auch noch mit Hilfe der CK-Redaktion, jetzt kann doch eigentlich gar nichts mehr schiefgehen - so hoffe ich!! Zu Axels Frage und zum Bratapfel ist mir noch eingefallen, dass man tatsächlich auch Blut- oder wer mag auch Leberwurst in einen Apfel füllen kann (so wie süße Füllung auch).... Viel Spaß beim Nachkochen meines (sicherlich nicht sehr "mainstreamigen") Rezepts wünscht frankophil

20.12.2008 21:42
Antworten
frankophil

Noch ein Tipp für die Blutwurst: Ich habe festgestellt, dass man sie gar nicht in der Pfanne braten muss. Die Scheiben kurz in der Mikrowelle erhitzen - hat auch noch den Vorteil, dass die Wurst nicht zerfällt beim Wenden. Nochmals Grüße von frankophil

17.12.2008 17:00
Antworten
frankophil

Hallo Axel, zwar heiße ich nicht Frank, denn ich bin eine Frau, aber deshalb will ich dir ja trotzdem antworten :). Äpfel mit Blutwurst sind auch eine klassische Kombination. Du kannst also auch Äpfel in Scheiben anbraten, Apfelmus machen so wie in meinem Rezept - oder sogar Bratäpfel aus dem Ofen mit Blutwurst etc. servieren. Viele Grüße Franka (wenn schon Abkürzung)

17.12.2008 16:17
Antworten
axel-42

Hallo Frank Was kann man denn als Ersatz für Quitten nehmen!!??? LG axel

17.12.2008 15:33
Antworten
frankophil

Vielen Dank an den unbekannten Wichtel, der den Fehler in meinem Rezept bei der Flüssigkeitsangabe korrigiert hat! 750 ml Weißwein ist die Untergrenze an Flüssigkeit, die man braucht, besser sogar 800 ml oder mehr - das hängt auch von der Saftigkeit der Quitten ab. Wer keine 2. Weinflasche öffnen will, nimmt einfach ein wenig Wasser dazu und ergänzt mit Zitronensaft. Viel Erfolg und Spaß beim Nachkochen! Grüße von frankophil

16.12.2008 21:56
Antworten