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Mitglied seit 02.04.2008
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Zutaten

Portionen
Kaninchen, ca. 2 kg
24  Pflaume(n), getrocknete
 n. B. Tee, starker, schwarzer (z.B. Earl Grey)
150 g Speck (Bauchspeck), geräucherter, gewürfelter
2 EL Schweineschmalz
Karotte(n)
1 Handvoll Schalotte(n)
1/2 Flasche Weißwein, trockener (Weißburgunder oder Chardonnay)
300 g Sahne
Zitrone(n)
  Thymian
  Salz
 n. B. Pfefferkörner, schwarze, geschrotete

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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 35 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Als erstes die Trockenpflaumen mindestens zwei Stunden in sehr starkem schwarzem Tee einweichen, dann entkernen - allerdings nicht alle, weil die dabei zwangsläufig halbierten Pflaumen später ziemlich verkochen (was der Sauce zugute kommt), man aber einige noch im Ganzen wiederfinden möchte.

Das Kaninchen schon vorher vom Händler zerteilen lassen - jedes Bein einzeln und den Rücken in drei Teile. Die Fleischlappen links und rechts an den Rippen werden ebenfalls abgetrennt. Nun gibt man das Schmalz in einen ovalen Bräter und lässt darin den gewürfelten Speck aus. Dann kommen die neun Kaninchenteile hinein und werden langsam und vorsichtig angebraten. Dabei gut salzen und auch bereits pfeffern; 1/2 EL geschrotete schwarze Pfefferkörner ist nicht zu viel. Das Anbraten auf dem Herd dauert an die 20 Minuten. Während dieser Zeit sollen die Stücke nur leicht hellbraun werden, die Hitze darf also nicht zu stark sein. Immer wieder dabei herumdrehen, eventuell noch Schmalz dazugeben.

Die Schalotten schälen, aber nicht zerschneiden. Die Karotten waschen und grob würfeln. Nun eine kleine Prise getrockneten Thymian dazugeben und die Schalotten und Karotten leicht mit anrösten lassen. Da der dreigeteilte Rücken - ähnlich wie das Brustfleisch vom Huhn - viel schneller gar wird, werden die Rückenstücke nach dem Anbraten herausgenommen, bevor das Kaninchen nachher in den Backofen kommt. Vorher noch mit dem Weißwein aufgießen - aber nur, bis das Fleisch zur Hälfte bedeckt ist. Den Deckel auflegen.

In den auf 200°C vorgeheizten Backofen schieben und die Temperatur nun auf 180°C zurückdrehen. Ein großes Kaninchen braucht nun noch 1,5 Stunden, bis es gar ist. Während der Bräter im Ofen steht, schaut man alle 20 Minuten nach, was in ihm passiert. Dabei wendet man die Fleischstücke und gießt eventuell noch etwas Weißwein nach. Beim zweiten Mal, also nach ungefähr 40 Minuten Garzeit, legt man die abgetropften Pflaumen dazu und gießt die Sahne an. Dann abschmecken und wahrscheinlich nachsalzen. Den Deckel auflegen und zurück in den Ofen schieben. Nach einer Stunde die Rückenteile wieder zugeben. Ob sich die Flüssigkeit im Bräter nun von selber reduziert oder ob man das Ganze in den letzten 15 Minuten ohne Deckel schmoren lassen muss oder ob man, weil das Fleisch weich genug ist, die Sauce aber zu flüssig ist, den Bräter auf den Herd setzt und die Sauce dort bei großer Hitze einkochen lässt, das ist nicht genau vorauszusagen. Zur Verfeinerung der Sauce zwei Herdplatten erhitzen, den Bräter draufsetzen und den Zitronensaft hineinträufeln. Vielleicht noch mehr Sahne oder etwas Wein zugeben, eventuell nachsalzen und nachpfeffern. Es kann auch sein, dass die Sauce immer noch etwas zu flüssig ist und jetzt weiter eingekocht werden muss. Jedenfalls ist dies die Phase, in der es sich entscheidet, ob die Sauce gut, supergut oder irre gut wird.

Als Beigabe passen dazu gut schmale Bandnudeln.