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Wildschweinbraten

aus dem Ofen

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40 Min. normal 30.10.2008 997 kcal



Zutaten

für
1 ½ kg Wildschwein (z. B. Halsgrat mit Knochen oder Wildschweinkeule) ohne Schwarte
1 ½ TL Rosmarin und 1.5 TL Thymian, jeweils getrocknet
Salz und Pfeffer
3 große Knoblauchzehe(n), geschält und klein gewürfelt
2 ½ EL Öl (Sonnenblumen- oder natives Olivenöl)
2 m.-große Zwiebel(n), geschälft und klein gewürfelt
2 große Karotte(n), geschälft und klein gewürfelt
350 ml Rotwein, trockener oder halbtrockener
400 ml Fleischbrühe oder Wildfond
3 m.-große Tomate(n), gehäutet und gewürfelt
4 EL Honig, flüssiger (Wiesen- oder Blütenhonig)
300 g Preiselbeeren aus dem Glas
200 ml Sahne

Nährwerte pro Portion

kcal
997
Eiweiß
81,61 g
Fett
46,15 g
Kohlenhydr.
49,40 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Ruhezeit ca. 12 Stunden Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden Gesamtzeit ca. 14 Stunden 40 Minuten
Den Wildschweinbraten mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, den Knoblauchwürfelchen und dem Öl einreiben. Über Nacht zugedeckt im Kühlschrank oder einem kühlen Raum durchziehen lassen. Am nächsten Tag alles zusammen in einen Bräter (Fassungsvermögen 6 l) geben.

Die Zwiebel- und Karottenwürfelchen dazugeben, den Bräter auf die Herdplatte stellen und das Fleisch mit den Zwiebeln und Karotten ringsum scharf anbraten. Das Fleisch dabei öfters wenden. Mit dem Rotwein und der Fleischbrühe oder dem Wildfond ablöschen und aufgießen. Die Tomatenstückchen dazugeben. Das Fleisch auf der Oberseite mit dem Honig einstreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren (je nach Dicke des Bratenstückes, bei Keulen mit Knochen dauert es evtl. etwas länger). Dabei den Braten NICHT wenden!

Wenn das Fleisch zart ist, den Braten aus dem Ofen nehmen, die Knochen auslösen und das Fleisch warm stellen.

Für die Soße das Schmorgemüse und den entstandenen Bratensaft mit den Preiselbeeren mischen und mit einem Passierstab pürieren. Die Sahne einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen, mit Salz abschmecken und zusammen mit dem Fleisch servieren.

Dazu passen Semmelknödel oder Brezenknödel, Blaukraut (Rotkohl), Spätzle oder Kartoffeln.

Varianten:
- statt Rotwein: Portwein oder halb Rotwein und halb Portwein,
- statt Preiselbeeren: Cranberries (Moosbeeren), Beerenmix, Brombeeren, Heidelbeeren oder Sauerkirchen,
- statt Schlagsahne: Cremefine oder pflanzlichen Sahneersatz.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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jetter1909

Ein hervorragendes Rezept mit einfacher Zubereitung. Wir haben unseren Wildschweinbraten nach dem Rezept zubereitet und waren von dem Ergebnis begeistert. Das Fleisch auf den Punkt und die Soße brachte eine wunderbar fruchtige Note, war uns sehr gut gefallen hat und damit mal ganz anders als von Wild gewohnt. Das Rezept ist gespeichert für unser Kochbuch. Dankeschön.

11.02.2020 07:29
Antworten
Andrico

Haben heute das Rezept ausprobiert! Wir waren von dem Geschmack begeistert und die Zubereitung ist sehr einfach. Ich habe anstatt Preiselbeeren, Waldbeerenmarmelade hinzugegeben, einfach lecker!!

24.01.2020 20:19
Antworten
langefranken

Gut vorzubereiten und dann am Tag selbst nicht wirklich viel Arbeit. Hab den Knochen ausgelöst und daraus mit Suppengrün eine Grundsoße zubereitet. Sonst hab ich mich ans Rezept gehalten und das Fleisch war super zart und die Soße ein Traum.

26.12.2019 15:44
Antworten
FrenchcorePearl

vielen lieben Dank für dieses mega leckere Rezept.❤ Es war das erste Mal in meinem Leben,dass ich einen Wildschweinbraten gegessen habe und diesen konnte ich durch dieses tolle Rezept ganz einfach nachkochen. Es hat meiner Familie und auch mir super geschmeckt. Nächstes Jahr wird es diesen Braten definitiv wieder zu Weihnachten geben.

25.12.2019 21:20
Antworten
Cooking_Cocolonia

Großartig! Vielen Dank für das Rezept, es ist echt einfach und sehr sehr lecker! Tomaten hatte ich leider keine mehr, daher habe ich etwas Tomatenmark dazu gegeben und noch 3 kleine Pastinaken mitgeschmort. Zum Abbinden habe ich 2 Kartoffeln vom Vortag und etwas Hafersahne genommen. Hat super geklappt. Kommt definitiv in unser Familienkochbuch!

25.12.2019 17:41
Antworten
petraehm

Hallo, erst einmal Entschuldigung für die späte Antwort, aber ich war in Urlaub und hatte keinen Email-Zugriff. Vielen lieben Dank für die ganzen positiven Bewertungen über die ich mich wirklich sehr freue! Herzliche Grüße Petra

26.01.2009 08:49
Antworten
liesel2010

Hallo, es wäre schön gewesen, wenn im Rezept schon gestanden hätte, dass man die silbrige Haut entfernen muss, jetzt ist das Vieh im Ofen, ist das schlimm?🐗

17.11.2019 13:38
Antworten
Hermy52

Hallo, ich habe das Rezept an Neujahr ausprobiert und muß sagen, das es sehr lecker ist. Allerdings habe ich das Fleisch vorher eingelegt und ansonsten wie im Rezept beschrieben zubereitet, nahm aber statt der Preiselbeeren Cranberries. Ich kann das Rezept nur weiterempfehlen. LG Hermy

03.01.2009 10:55
Antworten
michipöh

Hallo, habe das Rezept ausprobiert! Einiges auch ein bisschen verändert. Z.b. habe ich das Fleisch vorher nicht angebraten sondern komplett im Backrohr gegart. Die Soße habe ich statt mit den Preiselbeeren mit Waldbeerenmarmelade verfeinert, da ich keine Preiselbeeren da hatte. Das Fleisch habe ich erst nach der Hälfte der Garzeit mit Honig bestrichen. Aber ich muß schon sagen, es war mega lecker!!! Kann man nur weiterempfehlen!!! Lg Michi

29.12.2008 19:51
Antworten
FirstContact

Hallo, ich habe heute am 1. Weihnachtstag dieses Rezept zum ersten Mal ausprobiert und wir waren alle begeistert!!! Die Sauce ist superlecker, die Konsistenz ist ebenfalls genau richtig und es ist herrlich unkompliziert in der Zubereitung. Ich war zuerst ein bisschen irritiert, weil außer den Preiselbeeren nicht die für Wildgerichte typischen Kräuter und Gewürze zum Einsatz kommen...aber es war toll. Ich habe gestern abend die Keule (der Fleischer hatte mir die Knochen bereits ausgelöst) mit der Marinade mit der Hand gut eingerieben und über Nacht im Bräter in den Kühlschrank gestellt. Heute morgen die Möhren und Zwiebeln dazu, anbraten, Rotwein und Wildfond und Tomaten beigeben, mit Honig einstreichen und ab in den Ofen. Danach hatte ich 2 Stunden genügend Ruhe und Zeit, das Gemüse und die Knödel zuzubereiten und den Tisch zu decken und zu dekorieren. Bei der Saucenzubereitung habe ich allerdings 400 g Preiselbeeren genommen (also den kompletten Inhalt des Glases), weil ich keine Reste übrig lassen wollte. Es hat der Sauce wie ich finde nicht geschadet, im Gegenteil ;)) Toll finde ich, dass es sehr lecker ist, man aber auch gleichzeitig nicht die ganze Zeit in der Küche verbringen muss... Bei uns gab es traditionell Rotkohl und Knödel dazu und zum Nachtisch "Feine Orangencreme" (auch hier aus dem Forum), um die fruchtige Note auch beim Dessert beizubehalten. Dieses Rezept habe ich garantiert nicht zum letzten Mal verwendet. Vielen Dank dafür! Herzliche Grüße Sanie

25.12.2008 18:44
Antworten