Wildschweinbraten aus dem Ofen


Rezept speichern  Speichern
Durchschnittliche Bewertung: 4.73
 (317 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

25 Min. normal 30.10.2008 997 kcal



Zutaten

für
1 ½ kg Wildschwein (z. B. Halsgrat mit Knochen oder Wildschweinkeule) ohne Schwarte
1 ½ TL Rosmarin, getrocknet
1 ½ TL Thymian, getrocknet
Salz und Pfeffer
3 große Knoblauchzehe(n), geschält und klein gewürfelt
2 ½ EL Sonnenblumenöl oder natives Olivenöl
2 m.-große Zwiebel(n), geschälft und klein gewürfelt
2 große Karotte(n), geschälft und klein gewürfelt
350 ml Rotwein, trockener oder halbtrockener
400 ml Fleischbrühe oder Wildfond
3 m.-große Tomate(n), gehäutet und gewürfelt
4 EL Honig, flüssiger (Wiesen- oder Blütenhonig)
300 g Preiselbeeren aus dem Glas
200 ml Sahne
Vereinfache deinen Alltag mit der digitalen Einkaufsliste Bring!
Auf die Einkaufsliste setzen

Nährwerte pro Portion

kcal
997
Eiweiß
81,61 g
Fett
46,15 g
Kohlenhydr.
49,40 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 25 Minuten Ruhezeit ca. 12 Stunden Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden 20 Minuten Gesamtzeit ca. 14 Stunden 45 Minuten
Den Wildschweinbraten mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, den Knoblauchwürfelchen und dem Öl einreiben. Über Nacht zugedeckt im Kühlschrank oder einem kühlen Raum durchziehen lassen. Am nächsten Tag alles zusammen in einen Bräter (Fassungsvermögen 6 l) geben.

Die Zwiebel- und Karottenwürfelchen dazugeben, den Bräter auf die Herdplatte stellen und das Fleisch mit den Zwiebeln und Karotten ringsum scharf anbraten. Das Fleisch dabei öfters wenden. Mit dem Rotwein und der Fleischbrühe oder dem Wildfond ablöschen und aufgießen. Die Tomatenstückchen dazugeben. Das Fleisch auf der Oberseite mit dem Honig einstreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober- und Unterhitze zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren (je nach Dicke des Bratenstückes, bei Keulen mit Knochen dauert es evtl. etwas länger). Dabei den Braten NICHT wenden!

Wenn das Fleisch zart ist, den Braten aus dem Ofen nehmen, die Knochen auslösen und das Fleisch warm stellen.

Für die Soße das Schmorgemüse und den entstandenen Bratensaft mit den Preiselbeeren mischen und mit einem Passierstab pürieren. Die Sahne einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen, mit Salz abschmecken und zusammen mit dem Fleisch servieren.

Dazu passen Semmelknödel oder Brezenknödel, Blaukraut (Rotkohl), Spätzle oder Kartoffeln.

Varianten:
- statt Rotwein: Portwein oder halb Rotwein und halb Portwein,
- statt Preiselbeeren: Cranberries (Moosbeeren), Beerenmix, Brombeeren, Heidelbeeren oder Sauerkirchen,
- statt Schlagsahne: Cremefine oder pflanzlichen Sahneersatz.

Rezept speichern  Speichern



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

mittwochskind

Vielen Dank für das tolle Rezept. Die Soße schmeckt super, ich habe doppelt so viel Fond genommen, aber auch etwas mehr Gemüse. Das hat dem Rezept nicht geschadet. Sogar mein Mann, der nur bei Nennung der Vorsilbe "Wild" das Essen nicht mag, hat statt seinem üblichen "hm,hm" (= brauchst du für mich nicht nochmal machen), "sehr gut" über die Lippen gebracht. Ich habe ihn erstmal die Soße , dann ein Stückchen Fleisch mit Soße kosten lassen. Hast funktioniert ;-) Danke nochmal und 5 Sterne von mir.

13.11.2021 14:19
Antworten
kathalenakrause

Wow, wie mega lecker war das denn? Als angehende Köchin habe ich auf dem Wochenmarkt eine schöne Wildschweinschulter entdeckt und wollte gleich mal ausprobieren, was man daraus zaubern kann. Bin dann auf dieses Rezept gestoßen und es war der Wahnsinn - so lecker und so herrlich unkompliziert. Gott sei Dank ist von der Sauce auch noch viel da, denn die ist ja mal der Hammer. Auch die Honigkruste beim Wildschwein ist eine tolle Sache! Vielen Dank für dieses leckere Rezept!

10.10.2021 19:44
Antworten
aquilegia56

Ein ganz tolles Rezept. Wir haben gestern ein Stück Wildschweinrücken bekommen und dieses Rezept ausprobiert. Die Soße ist einfach umwerfend, das Fleisch super. Dazu gab es Grillgemüse - alles frisch aus dem Garten -hat sehr gut harmoniert. Dieses Gericht hat die volle Punktzahl verdient

22.08.2021 21:09
Antworten
Zett750

Ich habe heute das Rezept zum ersten Mal ausprobiert und weil ich nicht soooo viel Keule hatte habe ich davon Gulasch gemacht, mich bei der Marinade aber an alles gehalten und auch beim anbraten lediglich noch Süßkartoffeln hinzugefügt, die Thymian- und Rosmarinzweige von der Marinade hatte ich mit in den Bräter getan und mitgeschmort, nur den Honig hab ich weggelassen weil ich keinen mehr da hatte... Es war sooooo mega genial lecker, butterzart, geschmacklich einfach der Hammer! Man hat einfach alles herausgeschmeckt, der herrliche Geschmack vom Wildschwein zusammen mit der süßlichen Note harmoniert einfach perfekt! Das wird es definitiv wieder geben!

22.08.2021 19:27
Antworten
jacky33

Super lecker! Das war mein erster Wildschweinbraten und ganz sicher nicht der letzte! Das einzige was ich verändert habe, war die Menge der Preiselbeeren. Da habe ich um einiges weniger genommen aber das ist eben Geschmacksache. Vielen Dank für das tolle Rezept.

22.08.2021 13:07
Antworten
petraehm

Hallo, erst einmal Entschuldigung für die späte Antwort, aber ich war in Urlaub und hatte keinen Email-Zugriff. Vielen lieben Dank für die ganzen positiven Bewertungen über die ich mich wirklich sehr freue! Herzliche Grüße Petra

26.01.2009 08:49
Antworten
liesel2010

Hallo, es wäre schön gewesen, wenn im Rezept schon gestanden hätte, dass man die silbrige Haut entfernen muss, jetzt ist das Vieh im Ofen, ist das schlimm?🐗

17.11.2019 13:38
Antworten
Hermy52

Hallo, ich habe das Rezept an Neujahr ausprobiert und muß sagen, das es sehr lecker ist. Allerdings habe ich das Fleisch vorher eingelegt und ansonsten wie im Rezept beschrieben zubereitet, nahm aber statt der Preiselbeeren Cranberries. Ich kann das Rezept nur weiterempfehlen. LG Hermy

03.01.2009 10:55
Antworten
michipöh

Hallo, habe das Rezept ausprobiert! Einiges auch ein bisschen verändert. Z.b. habe ich das Fleisch vorher nicht angebraten sondern komplett im Backrohr gegart. Die Soße habe ich statt mit den Preiselbeeren mit Waldbeerenmarmelade verfeinert, da ich keine Preiselbeeren da hatte. Das Fleisch habe ich erst nach der Hälfte der Garzeit mit Honig bestrichen. Aber ich muß schon sagen, es war mega lecker!!! Kann man nur weiterempfehlen!!! Lg Michi

29.12.2008 19:51
Antworten
FirstContact

Hallo, ich habe heute am 1. Weihnachtstag dieses Rezept zum ersten Mal ausprobiert und wir waren alle begeistert!!! Die Sauce ist superlecker, die Konsistenz ist ebenfalls genau richtig und es ist herrlich unkompliziert in der Zubereitung. Ich war zuerst ein bisschen irritiert, weil außer den Preiselbeeren nicht die für Wildgerichte typischen Kräuter und Gewürze zum Einsatz kommen...aber es war toll. Ich habe gestern abend die Keule (der Fleischer hatte mir die Knochen bereits ausgelöst) mit der Marinade mit der Hand gut eingerieben und über Nacht im Bräter in den Kühlschrank gestellt. Heute morgen die Möhren und Zwiebeln dazu, anbraten, Rotwein und Wildfond und Tomaten beigeben, mit Honig einstreichen und ab in den Ofen. Danach hatte ich 2 Stunden genügend Ruhe und Zeit, das Gemüse und die Knödel zuzubereiten und den Tisch zu decken und zu dekorieren. Bei der Saucenzubereitung habe ich allerdings 400 g Preiselbeeren genommen (also den kompletten Inhalt des Glases), weil ich keine Reste übrig lassen wollte. Es hat der Sauce wie ich finde nicht geschadet, im Gegenteil ;)) Toll finde ich, dass es sehr lecker ist, man aber auch gleichzeitig nicht die ganze Zeit in der Küche verbringen muss... Bei uns gab es traditionell Rotkohl und Knödel dazu und zum Nachtisch "Feine Orangencreme" (auch hier aus dem Forum), um die fruchtige Note auch beim Dessert beizubehalten. Dieses Rezept habe ich garantiert nicht zum letzten Mal verwendet. Vielen Dank dafür! Herzliche Grüße Sanie

25.12.2008 18:44
Antworten