Klietersuppe


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ostpreußische süße Milchsuppe (Mehlspeise)

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15 Min. simpel 19.10.2008 394 kcal



Zutaten

für
250 g Mehl
1 Ei(er)
etwas Wasser, evtl.
1 TL, gestr. Salz, aber flach gestrichen!!!
1 Liter Milch
n. B. Zucker

Nährwerte pro Portion

kcal
394
Eiweiß
16,25 g
Fett
10,80 g
Kohlenhydr.
56,46 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 15 Minuten Gesamtzeit ca. 15 Minuten
Das Mehl wird mit dem Ei und so viel Wasser verrührt, bis ein sehr zähflüssiger Teig entsteht, der in langen "Zapfen" vom Löffel fällt, wenn man diesen hochhebt. Er darf nicht so flüssig sein, dass er fließt, aber auch nicht klumpig sein oder krümeln.

Dann wird die Milch in einem Topf erhitzt. Wenn sie richtig heiß ist, nimmt man immer einen Esslöffel voll mit Teig und streicht davon mehrmals Kleckse (= "Klieter") in die heiße Milch. Das macht man - in möglichst zügigem Tempo - so lange, bis der Teig verbraucht ist.

Jetzt das Ganze bei geringer Wärmezufuhr noch ca. 5 - 10 min. ziehen lassen - nicht sprudelnd kochen! Dann wird die Suppe zu Tisch gebracht und dort von jedem individuell mit Zucker gesüßt.

Dieses Rezept stammt von meinen Urgroßeltern aus Ostpreußen. Es ist also ein Rezept aus der Vorkriegszeit, wenn nicht sogar älter. Generationen von Kindern aus meiner Familie sind damit aufgewachsen.

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gaensekueken

Klütersuppe - wie lecker! Gab und gibt es bei meinen Eltern ab und zu. Wenn, dann samstags und dazu reichhaltige Bratkartoffeln. Woher das kommt, weiss ich zwar nicht, aber ich liebe diesen Geschmacksgegensatz. Da meine Großeltern z. T. aus Ost- und Westpreußen stammten, wird es die Klütersuppe schon ein paar Generationen in meiner Familie geben

03.11.2021 14:05
Antworten
Königsklops

Ja, das Salz kommt in den Teig.

18.09.2021 05:21
Antworten
tanni2951981

Frage: Kommt das Salz zu dem Teig?

17.09.2021 12:35
Antworten
der_fischer

Hieß bei uns Klunkersuppe und habe ich geliebt!!

24.08.2021 16:17
Antworten
Sylvia-Holzappel

kenne das rezept auch von meiner Oma aus Pommern sie nannte es immer ribble kliben

24.01.2020 14:24
Antworten
mimispace

Kenne das Rezept auch von meiner Oma, die aus Ostpreußen kam. Sie hat das Mehl aber nicht mit dem Ei verrührt, bis ein ein Teig war, sondern folgendermaßen gemacht: Sie hat Mehl in die Schüssel getan und dann das Ei reingeschlagen (ich weiss nicht genau, könnten auch mehrere Eier gewesen sein) und dann mit den Händen so ne Art Streusel gemacht, also so Krümel aus Mehl und Ei. Die hat sie dann, wenn die Milch gekocht hat, darein gekrümelt und dann auch noch ziehen lassen. Da haben wir uns dann auch Zucker drüber gestreut. Seeeeeeeehr lecker, aber ich habe mich ehrlich gesagt, noch nicht getraut das zu probieren. Aber werde es wohl bald mal testen. Auf jeden Fall einmal beide Varianten.... Danke fürs Rezept !!!!

03.02.2011 13:02
Antworten
Anka83

jaaaa, ganz genauso kenn ich das auch, also wie so eine art streusel... freu mich grad schon wie ein kind, überhaupt dieses rezept hier grad gefunden zu haben. werd's bald mal nachkochn und dann berichten ;) Beste Grüße

05.05.2012 21:46
Antworten
Wartheland

Hallo , habe mal Deine Klietersuppe gemacht . Kannte so etwas ähnliches aus meinen Kindertagen. Ob das den Geschmack der Heute Jugentlichen trifft ? Die " Pommesgeneration " , glaube eher nicht. Mir hat`s geschmeckt ! Ab und zu kann man das Gericht schon kochen .Schnell und einfach . Gruß Wolfgang .

15.01.2010 14:35
Antworten
Küchenfee1976

Also, meine Oma kommt aus Königsberg und ich kenne die Suppe als "Klunkersuppe". Ich habe jetzt selbst Kinder und wie ich auch, lieben sie diese Suppe!!! Obwohl sie zu Pommes und Co. auch nicht nein sagen ^^

25.02.2012 20:17
Antworten
Basic77

Hallo Königsklops, auch ich kenne diese leckere Suppe von meiner Oma. Die hat sie mir immer gekocht, wenn es mir schlecht ging. Gerade gestern hatte ich mich mit meiner Mama darüber unterhalten und wir haben nicht mehr zusammen bekommen, wie es geht. Und dann hier direkt vor meiner Nase.... das Rezept *freufreufreu* Vielen Dank LG

20.12.2009 16:32
Antworten