Fränkisches Schäufele


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einfach in der Zubereitung, deftig und knusprig

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30 Min. normal 29.09.2008



Zutaten

für
1,2 kg Schweineschulter, ca. mit Schwarte (Schäufele) oder 2 kleinere Stücke
2 große Zwiebel(n)
4 Zehe/n Knoblauch
1 große Karotte(n)
1 Stange/n Lauch
1 Stück(e) Knollensellerie
1 kleine Petersilienwurzel(n)
2 Lorbeerblätter
2 TL, gehäuft Kümmel
1 EL Bratensaft, instant (dunkle Bratenpaste)
¼ Liter Bier, helles
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Koch-/Backzeit ca. 2 Stunden 45 Minuten Gesamtzeit ca. 3 Stunden 15 Minuten
Das Fleisch waschen und mit Küchenpapier trocken reiben. Die Schwarte mit einem scharfen Messer entweder in Rauten oder kleinen Quadraten einschneiden, dabei nicht in das Fleisch schneiden.

Schäufele von allen Seiten kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, am besten einreiben.

Die Zwiebeln schälen und halbieren oder vierteln. Knoblauch schälen, einmal durchschneiden. Wurzelgemüse putzen und in grobe Stücke schneiden.

Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einen großen Bräter zuerst den Kümmel geben, anschließend das Wurzelgemüse und die Lorbeerblätter. Etwa 400 ml Wasser angießen. Den Bräter auf den Herd stellen und auf volle Hitze stellen. Die Bratenpaste dazugeben, auflösen lassen und alles gut durchmischen. Die Fleischstücke auf das Gemüse stellen, dabei aufpassen, dass die Schäufele einen guten Stand haben, also im Bräter nicht umfallen.

Den geschlossenen Bräter auf die unterste Schiene im Backofen geben. Etwa für 30 min. auf Ober-/Unterhitze braten. Danach die Temperatur auf 180 °C zurückstellen und ca. 2 Stunden weiterbraten.

Nach der ersten Stunde gieße ich erstmalig etwas Bier über die Schwarte. Das macht einen wunderbaren Geschmack an die Soße und sorgt dafür, dass die Schwarte schön knusprig wird.
Die oben genannte Menge an Bier ist nur eine ca. Mengenangabe. Das kann auch mehr sein.

Nach etwa 2 1/2 Stunden Garzeit - das Fleisch sollte sich ganz leicht vom Knochen lösen, den Bräter aus dem Ofen nehmen. Das Fleisch auf eine Fleischplatte geben und mit dieser zurück in den Ofen bei 200 °C noch ca. 15 min weiter braten.

In der Zwischenzeit einen Topf bereit stellen. In ein grobes Sieb das Wurzelgemüse und Soße gießen. Mit dem Kochlöffel das Wurzelgemüse etwas durchdrücken. Somit ist die Soße auf natürliche Weise etwas angebunden und das Wurzelgemüse gibt noch extra Geschmack ab. Die Soße auf dem Herd wieder erhitzen und abschmecken. Eventuell noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen, ansonsten ist die Soße fertig. Sollte sie zu würzig sein, kann man nach Belieben noch etwas Bier oder Wasser angießen.

Wenn die Schwarte ganz knusprig ist, Schäufele aus dem Ofen nehmen.

Etwas Soße auf die Teller verteilen. Jeweils ein Schäufele und dazu rohe Klöße und genießen!

Wir essen meist nur gemischten Salat zu diesem deftigen Essen. Als Getränk helles Bier oder Weizenbier.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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sylt75

Sehr lecker und einfach zuzubereiten. Gibt es bestimmt mal wieder. Ein Foto ist unterwegs. 🍺💫🍒⭐🍇🥂🍗🌞🍕⚘🎂🍨

26.07.2020 21:52
Antworten
Trish22

Perfektes Schäufele und gelingt wirklich immer

23.10.2019 10:20
Antworten
Trish22

Auper Rezept. Sehr leicht zu kochen und bis jetzt auch jedes mal gelungen

14.07.2019 13:52
Antworten
Gundula1948

Hallo Diana, danke für den Internet/Tip Habe ich gerade erst gelesen werde ich ausprobieren. Bei uns gibt es heute wieder Schäuferle.

25.11.2018 11:02
Antworten
Artemis22175

Das Rezept ist perfekt!!! Deshalb 5 Sterne, habe es gestern zubreitet und alle haben reingehauen wie die Wilden. Viele Grüsse Diana

27.08.2018 15:15
Antworten
laurinili

Hallo Jicky, genauso schmecken die Schäuferle; wir hatten sie letzten Sonntag ..... ich hatte einen rundherum zufriedenen Mann daheim. Braucht es mehr Worte? Ich glaube nicht. Klar, die Zubereitung ist ganz schön zeitaufwändig, aber sowas macht man nicht alle Tage und nicht abgehetzt nach Feierabend. LG Laurinili

13.02.2013 13:14
Antworten
Libertysun

Hallo Jicky, haben gestern die ersten Schäuferl unseres Lebens nach deinem Rezept zubereitet. Vom Ergebnis waren wir absolut begeistert! Wir haben allerdings auf die Bratenpaste verzichtet. Stattdessen wanderte ein halber Liter dunkles Bier in den Bräter. Dazu gabs dann Kartoffelknödel und Salat. Fazit: Zwar etwas zeit- und geduldaufwändig, aber es lohnt sich! Liebe Grüße, Libertysun

16.04.2012 08:40
Antworten
Manuelix

So einfach und so lecker!!

05.05.2011 18:08
Antworten
Eckelt

Hey Jicky, ich möchte gern wissen, ob das Fleisch während der gesamten Bratzeit zugedeckt bleibt oder nach einer bestimmten Zeit aufgedeckt wird. Viele Grüße in meine fränkische Heimat. Chris

30.12.2008 11:59
Antworten
Jicky

Hallo Chris, ich habe es doch beschrieben: Für ca. 2,5 Std. zugedeckt im Bräter und dann erst auf der Fleischplatte noch etwa 15 min. offen in den Ofen. So wird die Kruste kross. Du kannst auch für einige Minuten auf Grill stellen. Gutes Gelingen guten Appetit! LG Jicky

30.12.2008 14:17
Antworten