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Chicken Tikka Masala

Hühnchen auf indisch - Mudderns Interpretation

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20 Min. simpel 26.09.2008



Zutaten

für
400 g Hähnchenbrustfilet(s)
½ Becher Naturjoghurt
1 kl. Dose/n Tomatenmark, konzentriert
2 TL Ingwer, gerieben
1 TL Knoblauch, gepresst (nach Belieben mehr)
1 TL Currypulver
1 TL Paprikapulver, edelsüß
2 Msp. Koriander, gemahlen
2 Msp. Kreuzkümmel
1 Msp. Gewürznelke(n)
1 Msp. Zimt
1 Msp. Cayennepfeffer (nach Belieben mehr)
1 Prise(n) Vanillepulver
etwas Öl
Salz
1 große Schalotte(n) oder 1 kleine Zwiebel
n. B. Paprikaschote(n)
n. B. Zitronensaft

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 20 Minuten Ruhezeit ca. 4 Stunden Koch-/Backzeit ca. 20 Minuten Gesamtzeit ca. 4 Stunden 40 Minuten
Dies ist meine Interpretation von Chicken Tikka Masala (oder auch einfach CTM abgekürzt).
"Das" originale Rezept für CTM gibt es nicht - jeder hat seine eigene Variante davon. Der Legende zufolge entstand CTM in London, als ein Tourist in einem indischen Restaurant Sauce zu seinem Hühnchen verlangte - und der Wirt daraufhin eine Dose Campbell's Tomatensuppe mit indischen Gewürzen verfeinerte. Heute findet sich das CTM in indischen Restaurants auf fast jeder Speisekarte und gilt, da in England entstanden, als die "wahre englische Nationalspeise". Dies hier ist meine Interpretation - mild gehalten (aber schärfer geht ja immer) und mit einem winzigen Touch Vanille:

Zuerst schneiden wir die Hühnerbrust in mundgerechte Stückchen und geben sie in eine verschließbare Schüssel oder einen ausreichend großen Gefrierbeutel. Dazu kommt der Joghurt, das Tomatenmark und alle Gewürze - also Knoblauch, Ingwer, Zimt, Nelken, Curry, Paprika, Koriander, Kreuzkümmel, Vanillepulver und Cayennepfeffer. Alles wird gut vermengt, so dass das Fleisch gut von der Marinade überzogen ist. Die verschlossene Schüssel (oder die verschlossene Gefriertüte) übergeben wir für mehrere Stunden (evtl. über Nacht) dem Kühlschrank, sodass die Gewürze schön in das Fleisch einziehen können.

Ist das Fleisch gut durchgezogen, wird die Schalotte in feine Würfelchen geschnitten, gesalzen und in wenig Öl goldgelb angebraten. Durch das Salz wird die Schalotte weich, zerfällt später in der Sauce und gibt eine schöne Bindung. Dazu geben wir nun das Fleisch samt Marinade und lassen es bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten garen, bis das Hühnerfleisch durchgebraten ist. Das Fleisch bleibt durch den Joghurt schön saftig. Sollte die Sauce zu dick oder zu wenig sein, wird etwas Wasser dazugegeben.

Nach dem Abschmecken servieren wir das CTM mit körnigem Reis oder Naan-Brot und einem frischen Salat.

Varianten: Um das 5-am-Tag-Gewissen zu befriedigen, kann man z. B. eine gewürfelte Paprikaschote hinzugeben. Ein Spritzer Zitrone verleiht eine feinsäuerliche, fruchtige Note.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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mrxxxtrinity

Ein gutes Essen, aber nichts Spektakuläres. Die Frage ist, wie viel ist ein halber Becher Naturjoghurt? Reden wir von einem "normalen" Becher à 150-200 g oder von einem großen mit 500 g? Den mit 1000 g würde ich eher Eimer, nicht Becher nennen. Zumindest habe ich ca. die Hälfte eines 500 g Bechers genommen. Das war meiner Meinung nach mit Ach und Krach genug. Des weiteren habe ich zunächst so gewürzt wie beschrieben. Aber Messerspitzen? Warum so sparsam? Während des Kochens habe ich ordentlich nachgewürzt. Wie beschrieben wäre mir zu fad gewesen.

13.08.2019 15:30
Antworten
RangeMasterin

Super lecker, wird es defintiv häufiger geben! Einzig das Hähnchen habe ich durch Tofu (natur) ersetzt.

12.05.2019 20:15
Antworten
Zwillinge86

Wenn die Soße einmal geronnen ist, kann man das dann noch retten?Habe das Gericht gerade auf dem herd und würde das dann gegebenfalls gerne retten. Liegt bei mir wohl auch am fettarmen Joghurt-wollte etwas auf die Linie achten :D ansonsten ist das Gericht wirklich sehr lecker

03.11.2018 13:34
Antworten
baby2804

Schmeckt wirklich sehr gut. Vanille hat ich keine, daher habe ich sie weggelassen. Bei uns gab es auch Naanbrot dazu. Das Fleisch lag ungefähr 24 Stunden in der Marinade. Gab es nicht das erste Mal. Bild folgt.

31.10.2018 19:33
Antworten
vonn_i

Mittlerweile unser Lieblingsrezept, herzlichen Dank dafür!

03.09.2018 18:35
Antworten
versatil

Hallo Muddern, ich habe Dein Rezept schon mehrmals nachgekocht ( 1 : 1 ) und gestern die Variante mit Paprika und (1 Stange Frühlingszwiebeln ) gemacht. Diese Variante ist besonders lecker, aber auch Dein Original Rezept loht sich für jeden mal nach zu kochen. Von der zweiten Variante habe ich ein Bild gemacht - wird aber noch etwas dauern, bis es veröffentlicht wird. LG Jürgen

26.11.2008 09:45
Antworten
Gina-59

Hallo Muddern, dein CTM steht auf dem Herd und köchelt vor sich hin. Es riecht herrlich.Beim CTM heisst es wirklich , abschmecken und nochmals abschmecken. Ich habe es jetzt so wie ich es haben möchte. Mit Curry habe ich auch nicht gespart und von jedem Gewürz auch was mehr genommen. Habe auch noch etwas Zucker reingemacht. Das rundet die ganze Sache noch ab und es schmeckt dann nicht so herb von den Gewürzen.Auch einen Schuss Zitronensaft dazu, wie du es empfohlen hast. Ich finde die Gewürzmischung super und vielen dank fürs Rezept. Liebe Grüsse Gina

16.11.2008 17:25
Antworten
Muddern

Hallo Gina! :) Gewürzmischungen sind halt immer eine heikle Sache - was dem einen sin Uhl, ist dem annern sin Nachtigall, und gerade bei CTM kriegt man in jedem indischen Restaurant ein anderes Gericht. ;)) Bei meiner Variante habe ich ein bisschen versucht, das Ganze ähnlich wie mein Lieblingsinder hinzubekommen. Um so schöner ist Dein Kompliment, und ich bin sehr glücklich über Deinen lieben Kommentar, und natürlich, dass es Dir geschmeckt hat!

19.11.2008 09:11
Antworten
Gelöschter Nutzer

Hallo Muddern Habe das Chicken gestern gemacht und fand es sehr lecker. Das nächste Mal werde ich aber noch ein bisschen experimentieren, es hat mir zu sehr nach TOmatenpüree geschmeckt. Und vom Gewürz her nehme ich noch mehr, vor allem Paprika und Curry hätte ich noch ein bisschen was vertragen können :-) Lg Kathrin

13.10.2008 12:40
Antworten
Muddern

Mehr Gewürz geht natürlich immer. ;) Rausnehmen ist dafür etwas schwieriger, wie ich neulich gemerkt habe, als ich das falsche Deckelchen vom Cayennedingens aufgemacht habe... *feuerspuck* Ich selbst bin kein soo großer Fan von starkem Currygeschmack, daher gehe ich sparsam damit um. Hatte ich *nochmal ins rezept schau* ja auch vermerkt, dass es eine milde Version ist. Aber ich freue mich natürlich sehr, dass es Dir trotzdem geschmeckt hat! :))

13.10.2008 16:58
Antworten