Schwäbisches eingenetztes Brot


Rezept speichern  Speichern

eine Brot - Spezialität aus dem Schwabenland

Durchschnittliche Bewertung: 4.13
 (37 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Melde dich an und bewerte das Rezept.
Jetzt anmelden

30 Min. simpel 18.09.2008 3409 kcal



Zutaten

für
100 g Weizenmehl, Type 1050
100 g Mehl (Weizenvollkornmehl), selbstgemahlen
10 g Hefe, frische
200 ml Wasser, lauwarnes
200 g Sauerteig, Roggensauerteig aus selbstgemahlenem Roggenvollkornmehl
300 g Weizenmehl, Type 1050
300 g Mehl (Weizenvollkornmehl), selbstgemahlen
17 g Salz
9 g Backmalz, diastatisch (optional)
300 ml Wasser, lauwarm, ca

Nährwerte pro Portion

kcal
3409
Eiweiß
101,02 g
Fett
12,35 g
Kohlenhydr.
706,70 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 14 Stunden Gesamtzeit ca. 14 Stunden 30 Minuten
Vorteig:
Aus den ersten 4 Zutaten einen Vorteig machen, mit Kochlöffel gut zusammenschlagen, 1 h bei Zimmertemperatur stehen lassen und dann für zusätzliche 11 h in den Kühlschrank stellen. Vor dem Backen eine Weile bei Zimmertemperatur aklimatisieren lassen

Brotteig:
Vorteig, Sauerteig und die restlichen Zutaten mit der Küchenmaschine so lange rühren, bis sich der Teig von Schüsselrand löst. Der Teig ist ziemlich weich. Bitte kein zusätzliches Mehl unter den Teig kneten, auch wenn die Versuchung noch so groß ist.
Jetzt den Teig 30 min ruhen lassen, dann den Teig mit der Teigkarte in der Rührschüssel falten. Dazu mit der Teigkarte unter den Teig fahren und diesen einfach noch oben falten und das rundum. Wieder 30 min ruhen lassen, wieder falten und nochmals 15 min ruhen lassen.

Ofen mit Backstein auf 250° vorheizen, den Teig mit nassen Händen aus der Schüssel holen und mit beiden Händen auf den heißen Backstein legen. Gut schwaden. Nach 10 min Backzeit den Ofen auf 200° reduzieren, nach 60 min ist das Brot fertig.

Rezept speichern  Speichern



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

jifreiburg

Ich habe das Brot heute exakt nach Rezept gebacken. Ich bin gebürtiger Schwabe und habe schon als Kind das Eingenetzte geliebt - dieses hier hat jedoch nicht wirklich etwas damit zu tun. Es schmeckt nicht schlecht - aber eben nicht nach einem Eingenetzen. Ich muss der Bewertung von neh-zha vollends zustimmen: In ein Eingenetztes Brot gehört KEIN Vollkornmehl...

01.05.2021 20:56
Antworten
MiandMo

sehr gutes Rezept. Ich mache es etwa 1x die Woche auf einem Brotbackstein. Ich verwende statt des Volkornmehls Dinkelmehl. Weiter koche ich vorher manchmal noch 4-5 mittelgrosse Kartoffeln und presse diese in den Teig. Das macht das Brot noch nahrhafter

09.02.2019 20:08
Antworten
hexeaw

also jetzt muss ich auch mal was dazu sagen!! das rezept ist einfach klasse!! ich backe dieses brot alle 14 tage mit meinen eigenen sauertig, mache alllerdings kein backmalz rein, da es da hier in schweden nicht gibt!! mein mann ist schwabe und jedes mal hin und weg vom brot!! vielen dank für das super tolle rezept!! anke

26.11.2017 14:52
Antworten
neh-zha

Hallo , da ich selbst Eingenetztes Brot backe und auch gelernt habe wie es eigentlich geht , muss ich hier leider sagen , dass in ein "" Schwäbisches Eingenetztes "" kein Weizenvollkornmehl gehört . ( Und auch kein Backmalz ) Sorry , aber das hab ich in 34 Jahren noch nicht ein mal gesehen . Grüssle , neh-zha

05.02.2017 17:42
Antworten
Manuelak2014

Einfach klasse. Habe fertigen Sauerteig genommen und statt dem Backmalz Ahorn Sirup

12.10.2016 19:53
Antworten
marie_c

Jo, danke liebe Inge, das mit dem Mehl hatte ich mir auch schon überlegt. Heute habe ich eben das Palettmesser (heißt das so?) genommen und ein bissle unter die Ränder geschoben, es ging dann schon irgendwie. Grüßle marie

19.09.2008 22:26
Antworten
marie_c

Hallo Inge, das Brot ist wunderbar geworden, ein bissle dunkler vielleicht als ich's wollte, aber nicht schlimm. Und von wegen "DER TEIG SOLLTE ABER ZIEMLICH WEICH SEIN, MAN SOLLTE IHN MIT EINER HAND NICHT FASSEN KÖNNEN" Weißt Du, das mit "weich" ist relativ. Meine letzten Brote waren Roggenbrote (bevorzugt das Schwarzbierbrot von Eibauer, das finde ich geschmacklich richtig gut, aber von der Teigkonsistenz her fürchterlich. Das kriegst nicht von den Fingern und nicht von der Teigkarte *grrrr*) und im Vergleich dazu war Dein G'netztes wirklich einfach zu handhaben, habe aber natürlich auch beide Hände gebraucht. Außerdem hatte ich ein wenig Mühe, das Brot vom Stein zu kriegen, was vielleicht daran liegt, dass der Stein noch nicht "eingebacken" ist, keine Ahnung (habe einen nagelneuen Backofen). Aber die Kruste ist wunderbar krachig und die Krume schön feucht. Was das Bild angeht: Deines (vom Thread vom 14.9.) ist viel schöner bezüglich der Farbe. Zudem habe ich hier noch nie ein Bild eingestellt, hab zwar inzwischen die Anleitung dafür, muss mich aber erst mal damit befassen (wir arbeiten dran) - eventuell das nächstemal. Jedenfalls danke ich Dir sehr für das schöne Rezept, das wirklich ganz easy umzusetzen ist (achso, hab keinen Weizen daheim und habe deswegen Dinkel genommen - das wird wohl keinen Unterschied machen?) Dir liebe Grüße und schönes Wochenende marie

19.09.2008 22:09
Antworten
iobrecht

Hallo Marie, ich freue mich sehr, dass dir das Brot so gut gelungen ist. I ch habe mal einen Tipp gelesen, dass wenn das Brot am Stein klebt, soll man das Brot nicht mit Gewalt runterkratzen sondern es mitsamt dem Stein abkühlen lassen. Dann würde sich das Brot ganz leicht lösen. Oder du streust vor dem Backen etwas Mehl auf den Stein. Gruß Inge

19.09.2008 22:18
Antworten
iobrecht

Hallo Marie, der Teig sollte aber ziemlich weich sein, man sollte ihn mit einer Hand nicht fassen können. Ich freue mich auf deine Nachricht und wenn du magst würde ich mich freuen wenn du ein Bild von deinem Brot einstellen würdest. Gruß Inge

19.09.2008 18:01
Antworten
marie_c

A G'netzt's bitte... Hallo Inge, habe gestern dieses Rezept im Backen-Thread gelesen und gleich ausgedruckt. Jetzt lacht mich das Brot aus dem Ofen an, und ich bin sehr gespannt.... Also ich fand den Teig gar nicht sooooo arg weich, er lässt sich doch ganz gut handeln. Gottseidank bin ich eben noch mal runter in die Küche und hab nach dem Kerlchen gesehen - versehentlich hatte ich nach dem Anbacken nur auf 220 ° reduziert, könnte evtl. etwas dunkler werden (hab allerdings kurz die Backofentür aufgemacht). Aufgegangen ist es sehr schön, und über den Knauzen, der sich beim Aufreissen gebildet hat, wird sich heut abend bestimmt mein Mann freuen. Ich melde mich wieder, wenn's angeschnitten ist, gell. Liebe Grüße marie

19.09.2008 14:50
Antworten