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Südafrikanische Rusks

traditionelle Trockenbiskuits, die in den Kaffee getunkt werden. Sie sättigen, wie ein Energieriegel und stärken für einen langen Tag.

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30 Min. simpel 17.09.2008



Zutaten

für
1.000 g Mehl
1 Pck. Backpulver
2 TL Salz, nicht weniger!
250 g Margarine
675 g Zucker, braun, möglichst Rohrzucker
225 g Sonnenblumenkerne
150 g Speisekleie (Flocken)
2 Handvoll Rosinen, oder/auch gehackte Trockenfrüchte,geh.Nüsse,od.Mandeln,Sesam,od.geh.Kürbiskerne
1 EL Anis, ganze, nach Belieben mehr
1 TL, gehäuft Anis, gemahlen
500 ml Buttermilch
125 ml Öl, kein Olivenöl
2 Stück(e) Ei(er)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Min. Ruhezeit ca. 300 Min. Gesamtzeit ca. 330 Min.
Zum Anrühren eine sehr große Schüssel nehmen. Der Teig ist für 2 Kastenformen.

Mehl, Backpulver, Salz, Margarine und Zucker mischen und zwischen den Händen gleichmäßig verreiben, wie zu kleinen Streuseln.
Dann die Trockenfrüchte und Kerne und Saaten dazugeben.

Buttermilch, Öl und Eier gut verrühren und dazu gießen. Nun mit beiden Händen die Masse gut vermischen. Wenn alles gleichmäßig gemischt ist, in die Kastenformen aufteilen. Der "Teig" ist sehr klebrig. Die Formen werden fast voll, aber der Teig geht nicht sehr auf. Ich streue eine Zuckerspur, damit der Teig beim Backen schön aufbrechen kann.
Eine gute Stunde bei 180° bis 185° backen, evtl. etwas länger. Wenn am Stäbchen nichts mehr hängen bleibt, dann eine Stunde noch in der Form stehen lassen, dann stürzen und völlig auskühlen lassen.

Diese "Kuchen" schmecken jetzt noch nicht. Am nächsten Tag die Kuchen, mögl. mit einem E-Messer längs halbieren und dann in kleinfingerdicke Scheiben schneiden.
Schuppenförmig auf Backbleche auflegen und, bei leicht geöffneter Backofentür, bei 100°C trocknen/rösten lassen.
Das kann evtl. ein paar Stunden dauern, sie duften wunderbar, wenn sie gut sind.

Erst, wenn sie dürr, wie Zwieback, und ganz trocken sind, in große Büchsen tun.
Sie schmecken wunderbar und halten sich lange.
Hinzufügen möchte ich noch, dass man sich nicht sklavisch an die Zutatenliste halten muss. Mengenmäßig schon, aber ich füge z.B. einen Löffel Lecithin, oder einen Löffel Gerstenmalz hinzu, oder ich mische verschiedene Mehle. Halb Vollkornmehl, halb Dinkelmehl gibt einen feinen Trockenbiskuit.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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BELYMA22

Das Rezept ist einfach super, die Rusks sind, ein Teil davon, mit mir auf dem Compostellaweg gelaufen. Die haben viele erfreut! Vielen dank

15.11.2018 11:00
Antworten
BELYMA22

Hallo Nic, Das mit dem Tunneltrockner würde mich interessieren aber ich weiß nicht wie machen und auch nicht was per KM heißen soll. Ich bin französisch. Danke wenn du mir weiter helfen kannst.

15.11.2018 10:58
Antworten
knallhuber

Hallo Uli, ich bin mal wieder dabei einen neuen Vorrat an Rusks an zu legen und wollte dir nur erzählen, dass wir - wegen der "Energiefrage im Allgemeinen", wenn man etwas trocknen möchte, im letzten Jahr einen tollen Tunneltrockner gebaut haben. Der steht im Garten und läuft mit einem kleinen Lüfter aus einem kaputten Computer über eine Solarzelle. Wir sind total begeistert, was der in diesem Jahr allein in den kleinen Pausen zwischen den sinnflutartigen Regenfällen geschafft hat. Rusks rein legen und schon am Nachmittag sind sie knochentrocken :o). Leider darf man ja keine Links einfügen, aber wenn jemand Interesse hat, sende ich gerne den Link per KM. Liebe Grüße aus dem Norden sendet Nic

21.08.2017 16:10
Antworten
Katharina01

Super tolles Rezept!!! Echt lecker und allgemein schöne Idee. Ich habe ein paar mehr Gewürze rein gemischt. Passend zur Weihnachtszeit nämlich Zimt, Piment und Kardamon. Beim nächsten Mal werde ich nur die Sonnenblumenkerne gegen Mandeln austauschen ich denke das passt noch etwas besser. Und der Teig kann meiner Meinung nach noch ein Ei mehr gebrauchen, da er beim Schneiden z.T. zerbrochen ist. Ich werde es auf jeden Fall in den nächsten Tagen noch mal machen müssen.

05.12.2016 14:51
Antworten
Pillepalle14

Hallo uli106, bei manchen Rezepten fragt man sich, warum sie schon so lange wenig beachtet in der Datenbank schlummern.... so wie dieses Rezept! Habe mich an das Rezept gehalten, den Teig in 2 Kastenformen 1, 5 Std. bei 180ºC O/U-Hitze gebacken und dann über Nacht auskühlen lassen. Heute morgen habe ich dann mit der Brotmaschine die Kuchen/das Brot in 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Dann ging es für 6 Stunden (in der Tat :) ) bei 100º C zum Trocknen in den Backofen. Das Schöne ist...es hat geduftet :) ....vom Zusammenrühren der Zutaten bis zum Backen... und jeder, der kam, fragte, was das leckeres wird :) Kurzum...mehr als 5 Sterne können wir als Familie leider nicht geben...aber ein Foto und ein Dankeschön für dieses wirklich sehr schöne Rezept! LG Pillepalle

09.06.2016 17:44
Antworten
uli106

Vielen Dank für die netten Zeilen. Es freut mich, daß die Rusks geschmeckt haben. Meine Familie nennt sie nach "Herrn der Ringe" Lembas Brot, denn die werden zu allen Gelegenheiten mitgenommen Und in der Firma steht ständig eine wohlbestückte Dose. Ich "knete" den Teig in dem Sinne nicht, ich vermische nur alles sehr gut in einem Wännchen.Und vom Anis können meine Leute gar nicht genug drin haben. Dieser Geschmack ist sonst nicht oft in Gebäcken zu finden. Man kann auch Müslireste, oder Trockenobst, auch Saatenmischung mit drin versenken--der Teig nimmt nichts übel. Die Rusks halten sich auch lange. Das Rezept habe ich vor vielen Jahren mal aus einer Zeitung übernommen, aus einem Bericht über eine Safari.

01.12.2014 00:46
Antworten
knallhuber

So liebe/r uli 105, ich habe mir (da keine Antwort kam) nun Kleieflocken besorgt und dein Rezept nachgebacken. Ich habe mich nahezu genau an die Zutatenliste gehalten - lediglich das Verkneten hat bei mir komplett meine Küchenmaschine besorgt (nur wenn nicht alle Zutaten in die Schüssel gepasst hätten, hätte ich auf die große Salatschüssel und Handbetrieb umschwenken müssen :o))). Da es im Bioladen nur "ganzen Anis" gab, habe ich mir den einen Teelöffel kurzerhand im Mörser ganze fein zerrieben und ich habe 50% der Zuckermenge durch neutralen Rapshonig ersetzt (in der Zuckermenge habe ich nichts eingespart und sie sind absolut nicht zu süß). Außerdem habe ich eine Form mehr benutzt damit ich die Leiber nicht der Länge nach halbieren musste, sondern - da sie ja nur halb hoch waren - einfach Scheiben schneiden konnte. Getrocknet habe ich sie auf dem Stubenofen - da stellt sich die Energiefrage nicht, denn der wird zu dieser Jahreszeit eh eingeheizt (es empfiehlt sich also im Winter einen größeren Vorrat anzulegen ;o). Deine Rusks sind einfach zu machen und - ohne zu übertreiben - köstlich. Die kann man das ganze Jahr über getrost als Kaffeeschmacko in einer Dose da haben und ich werde sie bestimmt oft backen müssen :o)! Die ganze Familie mag sie übrigens auch (dann leider uneingetunkt und ohne Kakao) trocken zum Knabbern in die Schule und zur Arbeit mitnehmen. Liebe Grüße sendet dir Nic

19.11.2014 10:00
Antworten
knallhuber

Hallo uli106, ich wollte dieses Wochenende mal dein Rezept nachbacken und dachte ich hätte alles besorgt (zB ganzen Anis), aber nun fällt mir auf, dass ich keine Kleieflocken habe. Manno! Ich habe ja Tiere und kenne Kleie als Futtermittel lose (also als Fusseln und mehlige Krümel) und auch als in Stäbchenform gepresste Pellets, und natürlich im Brot. Aber als Flocken kann ich sie mir gar nicht vorstellen. Daher bin ich unschlüssig, ob ich sie durch andere Flocken (Dinkel oder Hafer, zart oder kernig) ersetzen kann, oder ob das die ganze Konsistenz des Gebäcks verändert. Wäre wirklich toll wenn du mir da fix weiterhelfen könntest :o). Liebe Grüße sendet dir Nic

01.11.2014 19:20
Antworten
uli106

Nun, ich backe diese Teigmenge in 2 Kastenformen, es schneidet sich ganz einfach gleichmäßiger auf. Aber, man kann es sicherlich auch auf einem Blech abbacken. Dann wird sich sicher die Backzeit verändern. Muß man halt dann, viell. nach 50 Min, die Stäbchenprobe machen. Zum Trocknen ordne ich die Scheiben auf 2 Backbleche und trockne sie bei,ugf.100°C und spaltbreit geöffneter Ofentür. Wenn es kräftig und würzig duftet, dann sind sie gewöhnlich zwiebacktrocken und erst dann schmecken sie.

18.09.2008 14:04
Antworten
McTapps

Ein sehr außergewöhnliches, aber doch einfaches Rezept. Auf was für einem Blech tust Du den Teig drauf? Auf ein ganz normales Backofenblech?

18.09.2008 13:58
Antworten