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Der beste Pizzateig

garantiert wie beim Italiener!

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30 Min. simpel 14.09.2008



Zutaten

für
500 g Weizenmehl Type 405
300 ml Wasser
2 TL Salz
5 g Frischhefe

Für die Sauce:

1 Dose/n Pizzatomaten
Salz und Pfeffer
etwas Zucker
Basilikum
Oregano

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 8 Stunden Gesamtzeit ca. 8 Stunden 30 Minuten Kalorien pro Portion ca. 446 kcal
Nach unzähligen Feldversuchen, reichlich Google-Recherche und Restaurant-Spionage habe ich endlich ein Rezept entwickelt, das absolut authentisch und lecker schmeckt - eben wie in Bella Italia!

Zunächst sieben wir das Mehl mit dem Salz und füllen es in eine Teigrührmaschine oder einen Brotbackautomaten mit Teig-Funktion. Nun wird die Hefe in dem lauwarmen Wasser aufgelöst und anschließend zum Mehl/Salz-Gemisch gegeben. (Anmerkung des Chefkoch.de Teams Rezeptbearbeitung: Die angegebene Hefemenge stimmt und es handelt sich um frische Hefe.)

Anschließend werden die Zutaten in 20 (!) Minuten zu einem elastischen, homogenen Teig verknetet. Eine elektrische Hilfe ist hier fast schon Pflicht, zur Not tut es auch ein Handrührgerät mit Knethaken. Bitte nicht verzweifelt mit der bloßen Hand kneten, der Teig erreicht so einfach nicht die gewünschte Weichheit und Konsistenz.

Nach dem Kneten wird der Teig mit einem feuchten Tuch abgedeckt und darf zwei Stunden ruhen. Anschließend teilen wir ihn in vier Stücke zu je 200 Gramm, die zu Kugeln geformt, wieder abgedeckt weitere sechs Stunden gehen müssen.

Was ist nun das Besondere an diesem Teig-Rezept? Das Geheimnis liegt nicht in erlesenen Zutaten wie teurem Pizzamehl oder hochwertigem Olivenöl, nicht in überflüssigen Ingredienzen wie Bier, Zucker oder Eiern, viel mehr erreicht man die geschmeidige Textur durch langes maschinelles Kneten! Die extrem geringe Menge Hefe sorgt zusammen mit der langen Gärung für einen äußerst aromatischen Teig.

Abschließend noch ein paar Tipps für weitere Verarbeitung:
Den Teig so dünn wie möglich ausrollen oder ziehen! Alles unter 4 mm ist ideal. Für die Tomatensoße einfach eine Dose Schältomaten mit (viel) Knoblauch, Salz, Pfeffer, etwas Zucker, Basilikum und Oregano kalt pürieren, nicht kochen.

Anschließend mittig auf die Pizza auftragen und in kreisrunden Bewegungen mit der Kelle über die komplette Pizza verteilen. Nicht zu viel auftragen! Eine gute Pizza sollte man nicht in Tomatensoße ertränken. Wenn einzelne Teigbereiche keine Soße abbekommen, macht das überhaupt nichts. Lieber etwas weniger als etwas mehr.

Den Backofen auf Höchststufe vorheizen! Meiner schafft knapp 260 Grad, das Ergebnis war super. Den Teig auf das heiße Backblech legen (mit Backpapier ist das einfacher), bereits nach 3 - 4 Minuten ist die Pizza fertig und kann genossen werden.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung




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itasca64

Meiner Ansicht nach gehört in einen Pizzateig ein wenig Olivenöl, nur so kann er wirklich zumindest ein wenig knusprig und schmackhaft werden. Ich möchte aber auch positiv anmerken, dass dass Sossenrezept wirklich ausgezeichnet ist.

19.09.2019 18:16
Antworten
itasca64

Geschmeckt hat mir der Teig nicht viel anders als von einer x-beliebigen Tiefkühlpizza. Ein besonderes Geschmackserlebnis konnte ich nicht erkennen.

19.09.2019 18:13
Antworten
itasca64

Ich habe dieses Rezept wirklich sklavisch genau nach Anweisung zubereitet. Selbst die Hefe habe ich mit einer Briefwaage abgewogen und die Zeiten wirklich exakt eingehalten. Als Backform habe ich eine kreisrunde Pizzaform aus Blaublech benutzt, die man theoretisch bis auf 400 Grad erhitzen kann, ohne dass sie sich verformt. Mein Herd ist ein handelsüblicher Backofen, der laut Anzeige bis 275 Grad heiß wird. Vorgeheizt habe ich mit Ober und Unterhitze. Zwar ist der Teig wunderbar aufgegangen, doch trotzdem kann ich die hier geäußerte Begeisterung nicht teilen. Doch zuvor etwas allgemeines: Die drei besten Pizzen meines Lebens habe ich, auch wenn es wie ein Klischee klingt, alle in der Metropolregion Neapel gegessen. Nichts dergleichen habe ich jemals in Deutschland gefunden, auch nicht in den heimischen vier Wänden. Es mag also sein, dass ich mit zu großen Erwartungen an die Sache herangegangen bin, allerdings lässt das Rezept hier keinen Zweifel übrig: Es soll nun mal der "beste Pizzateig" sein. Zunächst war die Backzeit von 3-4 Minuten viel zu kurz und der Teig danach am Rand immer noch gummiartig und weiß. Nach 7 Minuten war er fester, aber immer noch weiß und nicht knusprig. Da der Käse zu diesem Zeitpunkt aber schon begann braun zu werden, habe ich die Pizza rausgenommen.

19.09.2019 18:10
Antworten
Dana583

Ich habe ihn gerade zum 2.Mal ausprobiert und habe die Hälfte des Mehls durch Dinkelmehl Typ 630 ersetzt. Mal sehen wie es wird. Ansonsten verfluche ich jedes Mal das (noch) nicht Vorhandensein einer Küchenmaschine. Ansonsten ist es ein gutes Workout 😉 Der Teig ist super!

15.09.2019 09:35
Antworten
Rei65

Schon mehrfach ausprobiert - einfach göttlich.

15.09.2019 07:38
Antworten
Tussa

genial ....meine Familie ist begeistert. Ich bereite ihn abends für den nächsten Abend vor...der Zufall brachte mich darauf lasse ihn 2 Stunden gehen , wie Du schreibst.... packe die 4 Teile einzeln in Gefriertüten...bündle sie ..Gummi drum und in den Kühlschrank....bis zum nächsten Abend.... Der Teig geht so noch besser. Mittlerweile mache ich immer die doppelte Menge und friere die Hälfte ein. Ich habe einen Pizzastein im Ofen, der nun erst richtig zum Einsatz kommt. ...........wirklich...wie beim Nobelitaliener :)) vielen Dank für das Rezept Tussa

10.04.2010 21:42
Antworten
Bella15

Jaaaaa,finde ich auch ! Schnell lecker und allen schmeckt es .... 100% weiterempfehlung

20.06.2015 21:11
Antworten
kruemelverena

packst du die 4 Teile vro der 6 stündigen Gehzeit in den Kühlschrank und lässt sie anschließend gehen?

02.11.2015 10:05
Antworten
AVAP-2015

... verstehe ich das richtig: Du frierst die Kugeln ein nach der 2-stündigen Gehzeit ein? Wenn Du die Kugeln wieder aus dem Gefrierfach nimmst, läßt Du sie dann nochmal 24 Stunden im Kühlschrank gehen?

11.02.2016 17:16
Antworten
AndysheisserHaushalt

Ich möchte mal sagen, dass dies der beste Teig ist, den ich zu hause gemacht habe. Und die Zutaten hatte ich schon fast in den gleichen Mengen in anderen Rezepten, allerdings immer mehr Hefe, nicht gesiebt und deutlich kürzer geknetet. Hätte nie gedacht, dass das so einen Unterschied macht. Das Rezept ist nu fix in meinem Schrank!

20.01.2019 19:50
Antworten