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Böfflamott


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auch Bifflamott genannt - Münchner gebeizter Rinderschmorbraten (lange Beizzeit!)

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30 Min. normal 06.09.2008



Zutaten

für
1 ½ kg Rindfleisch (Ochsenschulter oder Lende)
2 Zwiebel(n)
1 Bund Suppengrün
10 Pfefferkörner, schwarze
10 Wacholderbeere(n)
1 Lorbeerblatt
125 ml Weißweinessig
125 ml Aceto balsamico
250 ml Rotwein, kräftiger
1 Liter Wasser
60 g Butterschmalz
20 g Zucker
50 g Mehl

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Ruhezeit ca. 6 Tage Koch-/Backzeit ca. 3 Stunden Gesamtzeit ca. 6 Tage 3 Stunden 30 Minuten
Zwiebel schälen, Suppengrün waschen und alles klein schneiden. Das gewaschene Ochsenfleisch in eine Schüssel legen. Zwiebel und Suppengrün zum Fleisch geben.
Essig, Rotwein und Wasser zum Kochen bringen, die Gewürze dazugeben und aufkochen lassen.
Abgekühlt über das Fleisch gießen und mit Frischhaltefolie bedeckt 5 - 8 Tage kalt stellen.
Nach der Beizzeit das Fleisch aus der Marinade nehmen und abtrocknen.

30 g Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen, das Fleisch rundherum scharf anbraten.
Das Gemüse mit anschmoren. Mit der Hälfte der Marinade begießen. Zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 2 - 3 Stunden schmoren, dabei immer wieder mit der restlichen Marinade begießen.
Das Fleisch soll schön weich und mürbe sein, notfalls ein wenig länger schmoren.

Das Fleisch herausnehmen und mit Alufolie umhüllt ruhen lassen.

Zuckereinbrenne herstellen: Den Zucker in 30 g Butterschmalz hellbraun rösten, dann Mehl dazu geben und goldbraun anrösten. Sofort ca. 3/4 l der Beize durch ein Sieb in die Einbrenne seihen und ca. 10 Minuten kochen lassen, dabei immer wieder umrühren.

Das Fleisch in Scheiben schneiden, die Soße darüber gießen und mit Blaukraut (Rotkohl) und Serviettenknödeln servieren. Ein Blattsalat (Eissalat, Kopfsalat oder Romanasalat) macht ebenfalls eine gute Figur zum Böfflamott.



Kommentare

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lehnhaeuser

Hab das Rezept für eine Komunionfeier nachgekocht, alle waren höchst begeistert. Großes Lob. Habs allerdings ein ganz klein wenig abgeändert und zwar hab ich das Fleisch ohne Anbraten in den kochenden Sud gemacht. War mir zu anstrengend ein 4 Kilo Fleischstück zu wenden. Das Fleisch wurde dadurch noch zarter als vorher bei meinem Probekochen. Alle meine Freundinnen haben jetzt dein Rezept und wollen es nachkochen. LG SILKE

14.04.2016 11:23
Antworten
BlaubeereOz

Lieber Essigverbrecher, ich hatte mir eine ganze Reihe verschiedener Böfflamot-Rezepte im Netz angesehen, aber habe Dein Rezept gleich als erstes nachgekocht weil ich Deinen Kommentar so lustig fand :) Mit der Zuckereinbrenne war es uns ein bisschen zu süß, aber das ist wohl Geschmacksache. Habe dann beim nächsten Mal nur eine normale Einbrenne gemacht und am Schluss noch Rinderbrühe mit in die Soße geschüttet. So werde ich Dein Rezept nun leicht abgewandelt immer wieder machen. Auf jeden Fall vier Sterne von mir. Grüße aus Australien, Margot

30.03.2013 13:33
Antworten
muleheadedman

Hallo Pekabe, abgesehen von Deinem Rezept, was ich gestern nachgekocht habe und ausgesprochen gut finde, ist dieser Schriftverkehr unglaublich köstlich. Manche Leute haben wirklich Probleme und scheinen Freiheiten in jeglicher Form nicht zu akzeptieren. Da verwechselt jemand wohl den olympischen Gedanken mit freundlicher gegenseitiger Hilfe! Damit meine ich nicht Dich. ;-) Ich habe das Fleisch allerdings nur einen Tag eingelegt, weil ich Sorge hatte der Essiggeschmack wird zu dominant und habe nicht das Gefühl, dass es zu kurz war. Ist es sehr wesentlich die Zeit zu verlängern, eine ernst gemeinte Frage. Was wird dadurch besser? Gruß, Volker.

22.10.2011 14:10
Antworten
claudi11

Bei meiner Mutter kommt auch Essig in die Marinade, die Soße ist am Ende aber eher weiß und sehr sämig. Also - denk ich - wird sie wohl keinen Rotwein nehmen. So wie sie krieg ich es sowieso nicht hin. Bei Muttern eben...

05.11.2010 20:30
Antworten
pekabe

Da es ungefähr hundert verschiedene Rezepte für Böfflamott gibt, gibt es eben welche mit und welche ohne Essig (Tante Google ist Dein Freund). Ist wie bei einer Bolognese, da gibt es auch viele Variationen. mfg ebenfalls Peter

26.10.2010 12:09
Antworten
chrismarie

dies ist kein boefflamott. Da kommt auf keinen Fall Essig in den Sud, sonst würde es ja ein Sauerbraten werden. Genauso wenig wie eine Zuckereinbrenne. Dieses Rezept ist abgeändert aber nicht original mfg chrismarie

26.10.2010 11:28
Antworten
kristine1

Schade, das ich das RP erst heute entdeckt habe, da es schon am Montag Rinderschmorbaten gibt. Dieses RP klingt lecker, wird gespeichert und bei nächster gelegenheit ausprobiert und nochmal kommentiert. lg kristine

06.12.2008 22:38
Antworten