Stifado


Rezept speichern  Speichern
Durchschnittliche Bewertung: 4.51
 (79 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

45 Min. normal 13.03.2003



Zutaten

für
1 kg Gulasch vom Rind
20 kleine Zwiebel(n), rot
4 Zehe/n Knoblauch
2 große Fleischtomate(n)
Wein, rot, trocken
Fleischbrühe
Öl (Olivenöl)
½ TL Zimt
4 Nelke(n)
4 Wacholderbeere(n)
4 Piment
6 Körner Pfeffer, schwarz
2 Lorbeerblätter
½ TL Zucker

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Ruhezeit ca. 12 Stunden Gesamtzeit ca. 12 Stunden 45 Minuten
Fleisch mit 2 Teilen Rotwein und 1 Teil kalter Fleischbrühe übergießen, 1/4 TL Zimt dazugeben sowie Nelken, Wacholderbeeren, Pimentkörner, Pfefferkörner und Lorbeerblätter im Teeei oder verschlossenen Teebeutel hinzufügen. Das Fleisch muss mit Flüssigkeit bedeckt sein. Mindestens 12 Std. im Kühlschrank marinieren. Dann die Flüssigkeit durch ein feines Sieb gießen und auffangen.
Gewürze ebenfalls aufbewahren. Das Fleisch abspülen und trocken tupfen, dann portionsweise in einer großen Schmorpfanne scharf anbraten, salzen und pfeffern. Durch das Marinieren kann beim Anbraten Flüssigkeit austreten, die das scharfe Anbraten verhindert. Die Flüssigkeit jeweils schnell wegschütten und anschließend das Fleisch nochmals scharf anbraten. Fleisch aus der Pfanne entfernen, beiseite stellen und den dann entstandenen Bratensatz mit etwas Wasser lösen, kurz aufkochen und auffangen. Mit jeder Portion so verfahren. Zum Schluss die Zwiebeln kurz andünsten, den in Scheiben geschnittenen Knoblauch dazugeben und das Fleisch dazufügen. Alles mit der Marinade und dem aufgefangenen Bratenfond ablöschen, evtl. noch mit Rotwein und Fleischbrühe aufgießen, bis das Fleisch bedeckt ist. Einen weiteren 1/4 TL Zimt, das Gewürzsäckchen, die enthäuteten, entkernten, klein gewürfelten Fleischtomaten und den Zucker dazugeben und alles 1 1/2 - 2 Std. zunächst im offenen Topf, dann geschlossenen bei kleiner Hitze schmoren lassen. Die Gewürze nach ca. 45 min. entfernen und immer wieder vorsichtig rühren. Die Soße sollte am Ende eine schön sämige Konsistenz haben, die Zwiebeln sollten allerdings ihre Form behalten. Sollte die Soße trotzdem zu dünnflüssig sein, mit entsprechender Menge Mondamin (für dunkle Soßen) leicht andicken und evtl. nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

Funnyreloaded

Superlecker war´s :-) dafür die vollen ***** Da der Rotwein etwas Säure mitbrachte, habe ich allerdings am Ende nachsüßen müssen um den Geschmack rund zu bekommen.

13.10.2020 21:03
Antworten
carlias

Was ist denn da eine passende / traditionelle Beilage? Irgendwie kommen mir Nudeln "seltsam" vor, obwohl es bestimmt gut dazu passen würde ... erde morgen marinieren und übermorgen sll es das dann geben. :-)

28.09.2020 22:31
Antworten
Awlona

In Griechenland isst man Stifado meist ohne alles, ich mache oder bestelle immer Reis dazu.

30.11.2020 19:52
Antworten
wiesnase11

je nach dem in welcher Region man lebt .Hier im Norden Thessaloniki hat keiner ausser Fleisch und Zwiebeln was anderes darin. So ist es ja überall auf der Welt ,jeder Region macht es anders.Lecker sind alle Variationen.

27.03.2020 07:26
Antworten
Awlona

So ist es. Du schriebst aber "hier in Griechenland" und das stimmt so definitiv nicht. Aber egal. Kali orexi, ob mit oder ohne Tomaten ;-).

27.03.2020 17:34
Antworten
Liesbeth

Ich mach das auch manchmal unter der Woche, aber da die Zeit da doch begrenzt ist, nehm ich den Schnellkochtopf! Außer den aufgeführten Gewürzen noch ein paar Rosamrin-Nadeln dazu, hmmmm! Oberlecker! Ich geb es zu, die Variante mit dem Schnellkochtopf ist wenig griechisch, aber Not macht bekanntlich erfinderisch. Und das Fleisch wird butterzart! LG Liesbeth

30.04.2004 19:12
Antworten
biene-maja

Hallo Liesbeth, wie lange braucht es im Schnellkochtopf damit es zart ist? Danke für eine Antwort. Schöne Grüße Kerstin

06.11.2017 13:17
Antworten
psito

Hallo! Super, genau nach meinem Geschmack! So machen´s die meisten Griechen (die ich kenne) auch. Liebe Grüße und kali orexi

04.02.2004 09:51
Antworten
Jerchen

Für Griechenland-Kenner ein Genuss! Um das Fleisch auch wirklich zart zu bekommen anstatt der Brühe Rotweinessig zum Marinieren verwenden. Wer die Zwiebelschneiderei "verkürzen" möchte, macht´s so wie ich: Für die Hälfte der angegebenen Menge Schalotten verwenden. Das Rezept macht richtig Arbeit, schmeckt mit Rosmarinkartoffeln und einem Bauernsalat aber echt super!!!

10.11.2003 17:54
Antworten
uwb

Bitte nicht viel Essig nehmen, sonst bekommt das Gericht einen sauerbratenähnlichen Geschmack. Lieber auf den Essig verzichten. Schön lange schmoren, dann wird es wirklich zart und auch lecker.

07.11.2010 14:21
Antworten