Paranussbraten in Blätterteig mit Preiselbeersauce


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ein toller vegetarischer Braten - gehört für mich zum traditionellen Weihnachtsessen

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60 Min. pfiffig 08.07.2008 1075 kcal



Zutaten

für

Für den Teig:

450 g Blätterteig, TK, aufgetaut
1 Ei(er) zum Bestreichen, optional
Mehl für die Arbeitsfläche

Für die Füllung: (Nussmasse)

2 große Zwiebel(n), geschält, gehackt
50 g Butter
500 g Paranüsse, fein gemahlen
250 g Brot, zu feinen frischen Krumen gemahlen
½ TL Thymian, getrocknet
3 EL Zitronensaft
2 Ei(er)
1 Prise(n) Muskat, frisch gerieben
1 Prise(n) Nelkenpulver
1 Prise(n) Zimtpulver
Salz und Pfeffer

Für die Füllung: (Weißbrotmasse)

250 g Weißbrot, zu feinen frischen Krumen gemahlen
75 g Butter
1 EL Zitronensaft
1 Bio-Zitrone(n), Schalenabrieb davon
25 g Petersilie, gehackt
1 TL Majoran, getrocknet
1 TL Thymian, getrocknet
1 EL Zwiebel(n), gerieben
Salz und Pfeffer

Für die Sauce:

350 g Preiselbeeren, gewaschen
8 EL Wasser
2 EL Portwein (bei Bedarf auch etwas mehr)
150 g Zucker

Nährwerte pro Portion

kcal
1075
Eiweiß
21,83 g
Fett
74,39 g
Kohlenhydr.
77,09 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde Koch-/Backzeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für die Nussmasse die gehackten Zwiebeln ca. 10 Min. in der Butter weich anschwitzen, aber nicht dabei bräunen. Vom Herd nehmen und die Paranüsse, Brotkrumen, Thymian, Zitronensaft, Eier, Muskat, Nelkenpulver und Zimt hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Weißbrotmasse die Weißbrotkrumen, Petersilie, Zitronenschale, Zitronensaft, Thymian und Majoran, geriebene Zwiebel und Butter so lange miteinander vermischen, bis man eine weiche und gebundene Masse erhält. Nach Bedarf würzen.

Den Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 30 cm x 35 cm großen Rechteck ausrollen. Die Weißbrotmasse zu einer etwa 25 cm langen Rolle formen und in die Mitte des Teigrechtecks legen. Die Nussmasse darüber häufen, so dass die Rolle bedeckt ist. Die Teigränder nun hochschlagen, so dass die Nussmischung eingeschlossen ist. Zusammendrücken und dann mit der Nahtseite nach unten auf ein feuchtes Backblech setzen. Den Teig oben gitterartig einschneiden und ein oder zwei Dampflöcher in den Braten stechen. Mit zugeschnittenen Teigresten verzieren und gegebenenfalls mit einem geschlagenen Ei bestreichen.

Ca. 30 Min. im heißen Backofen knusprig backen.

Inzwischen für die Preiselbeersauce die Beeren mit 8 EL Wasser in einen Topf geben. Zum Kochen bringen und etwa 10 Min. köcheln lassen, bis die Beeren weich sind. Den Zucker zugeben und so lange leicht kochen, bis er sich aufgelöst hat. Den Topf vom Herd nehmen und den Portwein hinzufügen. Gut umrühren.

Den Paranussbraten und die Sauce sofort servieren.

Dazu passen mit etwas Anis abgeschmeckte Möhrenjulienne und Rosenkohl.

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Jasmin3333

Hallo ihr lieben? Denkt ihr man kann auch eine alternative Nussart verwenden, oder müssen es wirklich Paranüsse sein? Vielen Dank und liebe Grüße

20.12.2021 23:24
Antworten
Opossum666

Hallo Jasmin! Deine Frage ist zwar schon ein wenig älter, aber Du hast ja noch keine Antwort bekommen. Ich denke, dass man den Braten auch mit Mandeln, Wal-, Hasel- oder Macadamianüssen machen kann. Maronen oder Cashewkerne könnten auch funktionieren. Vielleicht sogar eine Mischung daraus. Ist dann aber natürlich kein "Paranussbraten" mehr. 🙂 Es wäre sogar sinnvoll, den Anteil an Paranüssen zu senken, denn 500 g sind auch auf 8 Personen verteilt sehr viel. Wikipedia schreibt dazu: "Der Selengehalt in Paranüssen ist so hoch, dass schnell eine Überdosis erfolgen kann, welche sich typischerweise in Haarausfall und Brüchigkeit der Nägel äußert. Eine 200-Gramm-Packung Paranüsse hat einen Selengehalt von ungefähr 0,2 Milligramm – fast dreimal so viel, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) für gesunde Erwachsene empfiehlt. Das ebenfalls enthaltene Barium kann nach einer Einnahme giftige Auswirkungen wie zum Beispiel Schwäche, Erbrechen oder Durchfall haben. Paranüsse enthalten in vergleichsweise hohen Mengen natürliche radioaktive Stoffe wie Radium-226 und Radium-228; nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz können sie einen 1000-mal so hohen Radiumgehalt aufweisen wie die Durchschnittsnahrung in Deutschland. Der Verzehr von zwei Paranüssen täglich bewirkt eine effektive Strahlendosis von etwa 160 Mikrosievert (µSv) im Jahr. (Die durchschnittliche mit der gesamten Ernährung jährlich aufgenommene effektive Dosis beträgt in Deutschland etwa 300 µSv, die gesamte Strahlenbelastung etwa 4000 µSv.)" So richtig gesund sind die Nüsse also trotz ihres bemerkenswerten Gehalts an Vitaminen und Mineralien sowie ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch wegen ihrer sehr hohen Energiedichte (655 kcal/100 g) leider nicht. "Leider" schreibe ich, weil ich sie sehr lecker finde. LG vom Opossum

10.03.2022 08:52
Antworten
mrxxxtrinity

Vom Prinzip her mal was anderes und witzig. Leider hält die Füllung nicht richtig und zerbröselt beim Schneiden. Ausserdem, viel, viel, viel, viel zu wenig Sauce. Der Braten ist nicht gerade saftig und braucht ne Menge Flüssigkeit.

16.01.2021 12:50
Antworten
Kitchenetta

Choas Dany schreibt, man soll frisches Brot verwenden - aber das lässt sich nicht reiben! Also meine Küchenmaschine ist heiß gelaufen und danach hatte ich nur Klumpen!

23.12.2020 22:26
Antworten
chaos-dany

zwischen den Fingern zerreiben - andere haben es auch geschafft ;)

24.12.2020 12:12
Antworten
Wildkraut

Hallo chaos-dany, kann man den Braten eigentlich gut vorbereiten oder wird der Blätterteig dann zu matschig? Ist es vielleicht ratsamer den Braten ungebacken einzufrieren? Dann natürlich mit Blätterteig der vorher nicht gefroren war... Kannst du mir da weiterhelfen? LG, das Wildkraut

08.12.2008 21:18
Antworten
chaos-dany

Servus Wildkraut! Also, der Braten hält sich gut 2-3 Tage, aber durch das Aufwärmen wird der Blätterteit in der Tat etwas matschig, was dem Geschmackl allerdings keinen Abbruch tut :-) Das mit dem Einfrieren hab ich noch nicht ausprobiert, sorry... Aber wie wäre es damit, wenn Du alle Einzelkomponenten vorbereitest & erst später dann zum fertigen Braten weiter verarbeitest? LG, Dany

08.12.2008 22:22
Antworten
Wildkraut

Danke für die Antwort! Entweder ich mache das so, mit den Einzelkomponenten, oder ich mache kleine "Portionsbraten" die ich roh einfriere. Ich probiere es einfach mal aus und geb Bescheid wie und ob es geklappt hat. LG, das Wildkraut

09.12.2008 08:27
Antworten
kiwibirt

Der Braten ist wirklich seeeeeeehr, seeeeehr lecker, das Tischgespräch bestand in den ersten Minuten nur aus "Hmmmmmmmmmmmmmmm!" Ganz wichtig dazu ist die Preiselbeersoße, die gibt noch den letzten Pfiff. Das wird unser Weihnachtsessen! Noch eine Frage: ich habe jetzt frisches Brot verwendet- war das richtig, oder sollte man besser altes Brot nehmen? Nochmal ein Riesenlob für dieses wundervolle Rezept! Lg, Kiwibirt

16.11.2008 20:24
Antworten
chaos-dany

Vielen Dank! :-) - Ja, frisches Brot ist richtig ^^

29.11.2008 14:53
Antworten