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Sächsisches Rotkraut à la Mama

so und nicht anders

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30 Min. normal 26.06.2008



Zutaten

für
1 Kopf Rotkohl, ca. 1,5 kg
1 große Zwiebel(n)
1 Apfel, säuerlich, ganz, ohne Stiel und Blüte,
½ Zitrone(n), den Saft davon
1 Schuss Rotwein, trocken, ca. 50 ml
10 Gewürznelke(n)
4 EL Zucker
½ TL Salz
etwas Pfeffer
1 Scheibe/n Speck, dicke Scheibe
1 TL Butter
evtl. Nelkenpulver

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten Kalorien pro Portion ca. 219 kcal
Rotkohl aus dem Glas war noch nie mein Ding - wenn man weiß, wies Mama macht, will man auch nichts anderes mehr:

Den Rotkohlkopf von den äußeren Blättern befreien, halbieren und den Strunk entfernen. Die Hälften nochmals teilen und dann den Kohl mit einem Brotmesser in nicht zu feine Streifen schneiden. Dabei beim Schneiden immer mal wieder drehen, damit die Stücke nicht zu groß ausfallen (ich habe einige Zeit gebraucht, um das tauglich hinzubekommen).

In einer großen Schüssel das geschnittene Kraut mit Zitronensaft, Zucker, Pfeffer und Salz vermischen und abschmecken (laut meiner Mama ist das "kalte Würzen" der Garant für intensiven Geschmack und eine schöne dunkle Farbe des Krautes). Die Säure des Zitronensaftes und Süße des Zuckers sollten sich etwa die Waage halten. Das Ganze muss intensiv schmecken - etwa so wie Krautsalat.

Die Zwiebel schälen und mit den ganzen Nelken einen "Nelkenigel" basteln. Die Nelken dafür möglichst tief in die Zwiebel stecken. Die Butter in einem großen Topf zerlassen, den Speck zugeben und etwas anbraten, bis das Stück glasig ist.

Das gesamte Kraut zugeben (Achtung: zischt und kann etwas spritzen) und einmal kurz umrühren. Mit einem Schuss Rotwein (etwa 50 ml) ablöschen, den Nelkenigel und den Apfel im Kraut "verstecken". Kurz aufkochen (keine weitere Flüssigkeit zugeben!) und dann das Kraut mit geschlossenem Deckel bei geringer Hitze 45 - 60 min. (je nach Menge) vor sich hindünsten lassen.

Gelegentlich umrühren. Sollte sich die Flüssigkeit tatsächlich verflüchtigen, die Temperatur noch weiter zurückdrehen und etwas Wasser zugeben. Das Kraut sollte nach Ende der Garzeit noch ein klein wenig "Biss" haben und schön dunkel aussehen.

Den Nelkenigel, den Apfel und das Stück Speck aus dem Kraut entfernen und verkosten. Eventuell noch etwas nachwürzen. Für die, die nicht auf die Kalorien achten müssen: ein weiterer halber TL Butter unter das Kraut gerührt, rundet den Geschmack wunderbar ab.

Dazu einen schönen Rinderbraten und Klöße. Das Kraut kann man übrigens auch gut portionsweise einfrieren.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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I-Jane67

Hallo Antjeannik, ich habe tatsächlich noch keinen Kommentar hinterlassen ;-) Dabei koche ich das Rotkraut schon ewig so. Habe heute auch ein Foto hinterlassen, das Rotkraut nach deinem Rezept mit Rouladen. Morgen gibt es Rotkraut zur Rehkeule. Das Rezept habe ich auch schon mehrfach weitergegeben. Großen Dank an Deine Mama für dieses sehr einfache, dafür umso schmackhafteres Rezept. Und als Sachse einfach ein MUSS! Liebe Grüße Jana

02.03.2019 19:25
Antworten
Antjeannik

Vielen Dank für den lieben Kommentar! Den Dank werde ich meiner Mama gerne weiterleiten!

03.03.2019 12:13
Antworten
patty89

Hallo es vorher zu würzen kannte ich noch nicht das Kraut ist echt sehr lecker geworden Danke für das Rezept LG Patty

31.12.2017 18:21
Antworten
Antjeannik

Hallo Patty, das freut mich - und vielen Dank für die Schritt-für-Schritt-Anleitung! Kleiner Tipp in Sachen Speck: ich nehme immer eine dicke Scheiben weißen Speck und lasse die aus. So kann man den Speck nach dem Kochen entfernen. LG Antje

06.01.2018 12:07
Antworten
Antjeannik

Hallo Elein, ich nehme immer den weißen Speck, wobei das mit dem durchwachsenen auch gehen dürfte. Der lässt sich halt nicht so gut aus... Gutes Gelingen und viele Grüße! Antje

27.12.2017 10:43
Antworten
blacky278

Sehr leckeres Rezept, schmort grad auf meinem Herd. Interessant finde ich, dass Du den Speck im Ganzen auslässt, den Apfel auch ganz dazu gibst und die Zwiebel mit den Nelken spickst. Ich habe es bisher immer alles klein geschnipselt und meine Kinder haben oft rumgemeckert, weil so viele kleine Speckstückchen drin sind. Hab es heute also so wie Du gemacht. Werde berichten, wie es gelungen ist. Riechen tut es lecker...:-))) MfG blacky278

30.09.2008 11:52
Antworten
blacky278

Jetzt hab ich doch noch was vergessen. Wenn Du beim Rotkohl nur die äußeren Blätter entfernst, ihn dann viertelst und dann den Gemüsehobel nimmst, hast Du den Kopf in weniger als 5 Minuten gehobelt. Den Strunk behältst Du übrig, geht ratzfatz. blacky278

30.09.2008 11:54
Antworten
buzzel26

Lecker! Gruß Buzzel26

30.06.2008 08:34
Antworten
floweroma4

Ein sehr gutes Rezept, ich nehme statt der Butter nur Schweineschmalz. LG floweroma

28.06.2008 06:04
Antworten
Antjeannik

Hallo floweroma4, danke für´s Lob :-) - schön, dass das Rezept ankommt! Ich glaube meine Mama nimmt auch Schmalz, aber ich hab sowas eigentlich nie im Kühlschrank. Pflanzenmargarine geht auch und man kann ja sogar beim Speck auslassen ganz auf weiteres Fett verzichten. Nur für´s "Abrunden" ist Butter halt hhhmmm ;-) LG Antjeannik

30.06.2008 07:47
Antworten