Echt rheinischer Sauerbraten


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vom Pferd

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45 Min. pfiffig 21.07.2008



Zutaten

für

Für die Marinade:

2 Zwiebel(n)
1 Möhre(n)
1 Stück(e) Sellerie
250 ml Essig (Rotweinessig)
500 ml Wasser
3 Lorbeerblätter
2 Gewürznelke(n)
3 Wacholderbeere(n)
1 TL Pfeffer - Körner, schwarze
3 Piment - Körner
1 kg Fleisch (Pferdeschmorbraten)
2 EL Öl
1 Zwiebel(n)
2 Möhre(n)
500 ml Sud (durchgeseihte Marinade)
2 Scheibe/n Pumpernickel
5 EL Rosinen
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 45 Minuten Ruhezeit ca. 3 Tage Gesamtzeit ca. 3 Tage 45 Minuten
Rheinischer Sauerbraten gehört vom Pferd. Wer damit allerdings, aus welchen Gründen auch immer, Probleme hat, nimmt stattdessen Rindfleisch.

Das Gemüse für die Marinade wird geputzt und in Scheiben bzw. Streifen geschnitten. Wasser und Essig mit den Gewürzen aufkochen und das vorbereitete Gemüse dazugeben. Etwa 5 min. leise köcheln lassen. Das Pferdefleisch mit der heißen Marinade übergießen, es soll vollständig bedeckt sein.

Ich gebe dazu alles in einen großen Gefrierbeutel, drücke möglichst alle Luft heraus und verschließe ihn gut mit einem Beutelclip. Plastikschüsseln gehen auch, allerdings muss das Fleisch dann gelegentlich gewendet werden. Die Marinierzeit beträgt mindestens 3 Tage. Ich lasse den Braten meist 5 Tage ziehen.

Dann das Fleisch aus der Marinade nehmen und gut abtrocknen. Das Öl in einem Schmortopf erhitzen und das Fleisch rundherum kräftig anbraten. Das geputzte und in Stücke geschnittene Schmorgemüse dazugeben und mit der durchgeseihten Marinade ablöschen. Bei kleiner Hitze 1 1/2 bis 2 Stunden schmoren, dabei ab und zu den Braten wenden.

Zum Schluss die Soße durch ein Sieb geben, den Pumpernickel klein zerbröseln und zusammen mit den Rosinen einrühren, 5 - 10 min köcheln. Nochmals mit Salz, Pfeffer und evtl. Marinade abschmecken. Dazu essen wir am liebsten Knödel und Apfelmus oder auch Rotkohl.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





Kommentare

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achimio

Hallo, ich habe auch ein paar Veränderungen vorgenommen, statt Pumpernickel habe ich auch Printen genommen und in die Marinade kam ein satter Schuss Rotwein, ich werde diesen Braten auch beim nächsten Mal in den Backofen schieben, dass muss ich mal ausprobieren

27.12.2019 10:04
Antworten
Michaela-Bühler

und wie schaut es mit der garzeit im Backofen aus? letztes Jahr habe ich den Sauerbraten aufn Herd fertig geschmort aber dieses Jahr brauche ich meine 4 platten alle aufn herd ? also Frage wäre wieviel grad umluft oder unter ober Hitze und wie lange ?

26.12.2018 10:25
Antworten
Elarin

Hallo, ich habe das zwar noch nie im Backofen gemacht, aber wenn, dann würde ich den Braten samt 1 Tasse Marinade in einen Bratschlauch geben und bei 180° Ober-Unter-Hitze garen. Pro cm Fleischdicke ca 10 min. Dann den Schlauch aufschneiden, den Braten auf einer Platte wieder bei 100°C im Ofen warmhalten und den Bratensud in einen Topf schütten und daraus die Soße zubereiten. Sollte eigentlich funktionieren. LieGrü Elarin

26.12.2018 23:41
Antworten
Conny2609

Ich hab schon mehrfach Schmorbraten im Backofen gemacht. Ich nehme dazu einen Gußeisenbräter. Wir haben leider nur Umluft und die Temperatur ist auch von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Ich nehme auch meist ca. 175 Grad. Sehr gut kann man aber Sauerbraten auch im Slow-Cooker machen. Das Ergebnis war immer super bei mir.

10.04.2019 13:08
Antworten
Sabwes

Ich lege Rouladen ein wie Sauerbraten. Super lecker 2 bis 3 Tage marinieren reichen

04.11.2018 12:12
Antworten
robitobi4711

Hallo Elarin, er war köstlich, ach was ....... fantastisch. Ich habe unsere spanischen Nachbarn probieren lassen, für die war das total neu und was sage ich Dir, sie waren begeistert. Der neue Braten liegt seit heute im Sud und am nächsten Mittwoch wird er wieder gebraten, unsere spanischen Freunde haben sich zum Essen eingeladen. Danke nochmals für das Rezept und danke auch an unsere Metzgerei Rios in Torrevieja, die ein super Pferdefleisch hat. Alles Gute und liebe Grüsse Linda und Robert

02.01.2009 23:32
Antworten
robitobi4711

Hallo Elarin, ich habe mich das erste Mal in meinem Leben selbst an einen Sauerbraten getraut. Sonst machte das immer meine Mutter, Tante usw. Wir leben hier in Spanien und ich hatte sooooo grosse Lust auf Sauerbraten. Vom Pferd natürlich, so kenne ich ihn von früher. Er ist fertig, wir essen ihn morgen, zünftig mit Rotkohl und Klössen. Mir läuft jetzt schon das Wasser im Munde zusammen. Pumpernicken war hier nicht zu finden, also habe ich ganz normales Schwarzbrot genommen. Printen habe ich - jedenfalls in der Ecke wo wir in Spanien wohnen - noch nicht gesehen. Ach so, einen guten Schuss Rotwein habe ich zu der Wasser-Rotweinessig-Mischung noch dazu getan. Vielen Dank für das Rezept. Gibt es ganz sicher noch mal - irgendwann. Liebe Grüsse und frohe Weihnachtsfeiertage, guten Rutsch usw usw Linda und Robert

23.12.2008 14:36
Antworten
Elarin

Hallo Ihr Beiden! ich fand Eure Nachricht wirklich toll, danke! Mich würde jetzt bloß noch interessieren, wie der Braten denn geschmeckt hat??? ein gutes Neues und liebe Grüße nach Spanien Elarin

02.01.2009 22:54
Antworten
Andi130781

Hallo! Genau so mache ich ich meinen Sauerbraten auch immer, nur nehme ich statt Pumpernickel Printen. Lasse das Fleisch mind. 5 Tage im Sud. (im Kessel, da ich meinstens 2-2,5 kg Fleisch einlege) Habe ihn gerade angebraten (war 7 Tage eingelegt) und mein Göga ist immer wieder begeistert vom rheinischen Sauerbraten, und bei uns gibt es immer Sauerbraten vom Pferd, weil es so schön zart und mager ist. Liebe Grüße aus dem Rheinland Andi

01.11.2008 13:48
Antworten
bläcky

Hallo Elarin Habe Dein Rezept nachgekocht allerdings mit Rindfleisch, es schmeckt wirklich sehr gut und das nächste Mal werde ich ihn genau wieder so Zubereiten. Ein Bild habe ich hochgeladen lg bläcky

14.10.2008 16:34
Antworten