Eierschmier


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25 Min. normal 19.06.2008



Zutaten

für
100 g Speck bzw. Dörrfleisch
4 große Ei(er)
½ Liter Milch
4 EL Mehl (gehäufte EL)
4 Schuss Maggi
etwas Pfeffer nach Bedarf
4 Prisen Salz

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 25 Minuten Gesamtzeit ca. 25 Minuten
Den Speck bzw. das Dörrfleisch in kleine Würfel schneiden (gibt es auch fertig zu kaufen).

In einer Glas- oder Porzellanschüssel 4 gehäufte EL Mehl geben und darin eine Mulde bilden. Die 4 Eier aufschlagen und in diese Mulde geben. 4 Prisen Salz auf die Eier streuen und 4 Schuss Maggi (kann großzügig sein) dazu geben. Mit Pfeffer würzen. Das Ganze mit einem Schneebesen umrühren, so dass es eine Teigmasse ergibt (viel Kraft ist manchmal nötig). Zuerst 1/4 Liter Milch in die Teigmasse rühren, anschließend langsam die restliche Milch unterrühren. Solange rühren, bis keine Mehlanteile zu sehen sind und ein flüssiger Eierschmier entsteht.

Danach in einer heißen Bratpfanne(am besten Teflon) den Speck anbraten. Die flüssige Eierschmiermischung aus der Schüssel langsam in die Pfanne mit dem gebratenen Speck eingießen. Unter ständigen Rühren mit einem Holzkochlöffel die Mischung zu einem dickflüssigem Brei (Schmier) werden lassen. Bitte beim Rühren darauf achten, dass die Masse am Rand der Pfanne nicht fest wird. Der Eierschmier muss schön auf dem Brot schmierbar sein und heiß serviert werden.

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Ms-Cooky1

Anstatt den Schinkenwürfel habe ich noch etwas Lyoner dazugegeben, als auch Salamischeiben. Lecker!

16.08.2018 15:58
Antworten
Gelöschter Nutzer

Den Schnittlauch hatte ich vergessen und alles ohne ihn verputzt. Von mir 4****. LG Bianca

20.05.2017 13:37
Antworten
Sirona68

Hallo, Eierschmier-Rezepte gibt es im erweiterten Rheinland (südliches NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland) wohl so viele wie es einheimische Familien gibt (warm vs. kalt, herzhaft vs. süss). Das hier vorliegende ist fast so, wie ich es von meiner Oma (nördlicher Hunsrück) gelernt habe, mit vier wichtigen Unterschieden: 1) Bei uns kommt nie, nie, nie Maggi ran. (Ich würde sowieso nie mit dieser zusammengepantschten Industrieplörre würzen.) - Mein Tipp: Wer den Geschmack dieses Gebräus aus der brauen Flasche nicht missen will, sollte besser das Kraut verwenden, das das Geschmacksvorbild ist: Liebstöckl 2) Bei uns wird am Ende frischer, junger, kleingeschnittener (nicht gehackter) Schnittlauch unter die sämige Masse gezogen sowie zu Tisch bereitgestellt, damit man nach Gusto nochmal Schnittlauchröllchen auf die Brote geben kann. 3) Wie oben schon in einem Kommentar bemerkt, muss "das Schmiersche" cremig, sämig sein - nicht zu fest gestockt (siehe Foto) aber auch nicht zu flüssig. 4) Oma hat immer das Dörrfleisch ausgelassen, dann etwas Milch zugegeben und aufkochen lassen und danach erst den Eier-Mehl-Teig eingerührt und dann unter ständigem Rühren nach und nach Milch nachgegeben, bis die genannte cremig-sämige Konsistenz erreicht wurde. Ich kenne Eierschmier als typisches Frühlingsgericht, das - wenn der erste Schnittlauch sproß - warm zu frischem Brot zum Frühstück gereicht wurde. Wahrscheinlich ist das Rezept uralt und noch von den alten katholischen Fastenregeln beeinflusst, als Eierspeisen in der Fastenzeit noch verboten waren und erst wieder zu Ostern gegessen werden durften - pünktlich zu der Zeit als der erste Schnittlauch sproß. Übrigens noch Faustregeln meiner Oma: pro Portion ein Ei und pro Ei ein Esslöffel Mehl (für heutige Geschmäcker kann man die Mehlmenge reduzieren) - falls kaum Eier vorhanden waren (nach dem Krieg): mindestens ein Ei und mehr Mehl und Butter oder Fett statt Dörrfleisch Richtig gemacht ist "das Schmiersche" eine Delikatesse.

06.04.2015 19:19
Antworten
kahki

Hallo! Ich habe das Rezept ausprobiert ohne es vorher schon mal gegessen zu haben. Habe also keine Ahnung wie es schmecken sollte. Ich fand den Mehlanteil geschmacklich zu intensiv und habe meine zwei Brote auch nicht aufessen können, da es mir einfach zu pappig war. Es hat mich leider nicht überzeugt.

05.06.2013 15:26
Antworten
zumFell

Also Maria Lisa hat recht. Ich bin auch aus dem Saarland und Eierschier muss sämig sein, in dem Rezept sind zu viel Eier und Mehl. Richtig wäre auf ein ½ Liter Milch 2 Eier und 2 Esslöffel Mehl, dann ist sie schön Sämig und lässt sich schön auf Brot strichen, außerdem mach man Eierschier im Topf und nicht in er Pfanne.

04.01.2012 13:22
Antworten
sunny081171

Die Menge an Mehl ist genau richtig. Früher war es ein Arme-Leute-Essen und es mussten viele, günstig satt werden. Ich finde die Zusammenstellung genau richtig. Bei uns gibt es ihn auch imer mit Schnittlauch.

28.01.2011 17:37
Antworten
sunny081171

Die Menge am Mehl ist schon richtig. Das Rezept kenne ich hier bei uns auch im Saarland. Das war früher ein Arme-Leute-Essen und musste viele Mäuler füllen. Daher ist es auch mächtig aber man isst es ja nicht jeden Tag.

26.04.2010 19:40
Antworten
Maria-Lisa1

Zu viel Mehl. Die Masse wird viel zu pampig. Ich habe es zum Abendbrot ausprobiert. Die Idee ist gut, aber ich würde beim nächsten Mal höchstens die halbe Menge an Mehl nehmen. Schöne Idee, wenn man mal Lust auf was Leckeres hat, denn Eier und mageren Speck habe ich meistens im Kühlschrank. Gruß Maria-Lisa

17.05.2009 17:58
Antworten
Jannis

Mein Papa macht immer noch frischen Schnittlauch rein. Hmmmmm.,,,,

27.04.2009 18:40
Antworten