Amerikanische Apfelkrapfen


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sehr aufwändig - aber unbeschreiblich lecker, ergibt etwa 20 Krapfen

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90 Min. normal 04.06.2008 4764 kcal



Zutaten

für

Für die Füllung:

6 Äpfel, geschält, entkernt und würfelig geschnitten
50 g Butter
70 g Zucker, braun
1 Pck. Vanillezucker
200 ml Apfelsaft
½ TL Zimt
1 EL Zitronensaft

Für den Teig:

500 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
150 ml Milch, lauwarme und 75 ml vom Apfelsud
2 Ei(er)
75 g Zucker
75 g Butter, zerlassen
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Salz

Für die Glasur:

100 g Puderzucker
2 EL Sahne
2 EL Wasser
Fett zum Herausbacken

Nährwerte pro Portion

kcal
4764
Eiweiß
76,15 g
Fett
153,80 g
Kohlenhydr.
769,71 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 1 Stunde 30 Minuten Gesamtzeit ca. 1 Stunde 30 Minuten
Für die Füllung die Butter mit Zucker und Vanillezucker in einem großen Topf erhitzen, einige Minuten rühren, bis der Zucker geschmolzen ist. Apfelstückchen dazugeben und weich braten. Mit dem Apfelsaft ablöschen und mit Zimt und Zitronensaft abschmecken. Die Apfelstücke abseihen und gut abtropfen lassen, den Sud dabei auffangen, er wird zum Hefeteig gebraucht.

Aus den Teigzutaten einen Hefeteig herstellen. Der Teig ist eher klebrig, sollte aber trotzdem zu handhaben sein. Falls nicht, etwas mehr Mehl dazugeben. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig mit bemehlten Händen in eine rechteckige Form drücken, die Teigdicke sollte etwa ein bis zwei Zentimeter betragen. Die Hälfte der Apfelstücke darauf verteilen. Das linke Drittel bis zur Mitte falten, dann das Rechte darüber legen. Diese Teigplatte erneut flach drücken und die andere Hälfte der Apfelstücke darauf verteilen. Dann das untere Drittel nach oben und das Obere nach unten klappen. Die Teigplatte danach wieder auf etwa 1,5 Zentimeter Dicke zurecht drücken und mit einer Ausstechform oder einem Glas mit einem Durchmesser von 5 bis 6 Zentimetern einzelne Kreise ausstechen. Teigreste vorsichtig zusammendrücken und ebenfalls Kreise ausstechen.

Die Teiglinge auf ein bemehltes Blech legen und zugedeckt 30 bis 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Erhitzen Sie das Frittierfett auf 170 bis 175 Grad - bei einem eingetauchten Holzlöffelstiel sollten Bläschen aufsteigen. Nehmen Sie die Teiglinge mit bemehlten Händen vom Blech, ziehen Sie sie zu einem länglichen Oval und legen Sie sie ins heiße Fett. Legen Sie den Deckel auf und frittieren Sie die Krapfen von jeder Seite etwa zweieinhalb Minuten.

Auf Küchenpapier entfetten und auf einem Rost abkühlen lassen. Den Puderzucker mit Sahne und Wasser verrühren und die Krapfen auf einer Seite damit bestreichen.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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Kieselmond

Kann man die Apfelkrapfen und einen Tag vor Verzehr zubereiten? Oder werden sie dann zäh?

19.09.2012 08:28
Antworten
msdeluxe

hallo frankie! also, das rezept habe ich von meiner amerikanischen freundin (leicht verändert) - von mir wurde das nicht abgeschrieben! stimmt, sie machen sehr viel arbeit, die ist es aber allemal wert.

16.02.2010 08:46
Antworten
frankie414

Hmm, das scheint mir "mein" Rezept zu sein, dass ich aus dem Amerikanischen übersetzt, angepasst und in meinem Blog veröffentlicht habe. Die "Apple Fritters" sind wirklich super lecker, machen aber auch so viel Arbeit, dass ich sie nur ein- bis zweimal pro Jahr mache.

15.02.2010 18:39
Antworten
eden0711

Vielen Dank für das leckere Rezept, wirklich superlecker. Habe auch etwas mehr Mehl benötigt und mehr Zimt reingegeben. Hmmmmmmmmmmmmmmm total lecker. Mir ist jetzt leider nur etwas schlecht weil ich einen nach dem anderen mir reingezogem habe, aber die sind auch verdammt gut. Die werden mit Sichherheit öfters mal gemacht...Danke nochmal... lg eden0711

05.01.2010 21:37
Antworten
thomass1968

Danke fürs Rezept. Ich habe die Krapfen heute für die Sylvesternacht gebacken. Musste ein wenig mehr Mehl nehmen (4 x die Rezeptmenge!!) Es dürften so 100 Stück geworden sein. Nach Stunden endlich fertig und die Teile sind sooo köstlich!! Vielen Dank und einen guten Rutsch! Thomas

31.12.2009 17:56
Antworten
cremona

Ein Traum, die Mischung aus der dezenten Säure der Äpfel und dem verführerischen Zimtaroma, eingefaßt in eine knusprige goldbraune Hülle; da muß man einfach ins Schwärmen geraten. Danke für dieses tolle Rezept! Sehr sympatisch ist auch, dass auf die Angabe des Brennwertes verzichtet wurde. VG, cremona

10.01.2009 19:45
Antworten
msdeluxe

hallo lenki! es freut mich, dass dir die krapfen so gut geschmeckt haben! vielen dank auch für die großzügige bewertung. ich finde auch, dass sich der aufwand - zumindest ab und zu - schon lohnt. das mit dem zimt ist ja geschmacksache - so richtig zimtig darfs bei mir nur in der kalten jahreszeit sein ;-) lg msdeluxe

29.09.2008 10:28
Antworten
Lenki

Es stimmt, der Aufwand ist hoch. Aber das Ergebnis ist es wert. Meine Apfelkrapfen sind gerade fertig und ich haue mir einen nach dem anderen in den Bauch, weil ich einfach nicht mehr aufhören kann, so lecker sind die. Ein kleiner Tip für alle, die sich am Rezept versuchen wollen. Es sollte mit Mehl nicht gespart werden. Der Teig bleibt wirklich überall kleben, auch an der Arbeitsplatte. Also mehlt euch ein! :-) Auch finde ich, dass an die Äpfel ruhig mehr Zimt ran kann. Das nächste Mal werde ich auf jeden Fall mit Zimt nicht sparen.

30.08.2008 17:13
Antworten